Aktuelles

Die großen Verlierer des vergangenen Wochenendes sind die Berlin Adler und die Potsdam Royals, deren Herren- und A-Jugendmannschaften jeweils ihre Spiele verloren.

Auch in der Höhe zu erwarten war die 31:68 Heimniederlage des GFL-Teams der Berlin Adler, deren Defense mit der sichtbaren Vorwärtsentwicklung im Angriffsspiel um den aus der eigenen Jugend hervorgegangenen Quarterback Paul Zimmermann nicht mithalten kann. Trotz diverser Spielerzugänge ist die Verteidigung sehr weit von der einstigen Größe entfernt (Foto: frtp.de_Dannhaus.) Dass die letzten 14 der 31 eigenen Punkte erst durch den Einsatz der Backups der Dresden Monarchs möglich wurden, ist für den sechsfachen Deutschen Meister zusätzlich schmerzhaft. Es gibt wieder, wie von jedem Heimspiel der Adler, viele gute Bilder von Stephan Dannhaus. Diese sind hier veröffentlicht.

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Nicht vorhersehbar dagegen war die 19:28 Niederlage der Adler-Jugend beim Nachwuchs der Königlichen. Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt brachten die Gastgeber 28 unbeantwortete Punkte auf das Scoreboard. Erst dann wachte das Team von Head Coach Daniel Kiffner auf. Die im Schlussviertel erzielten 19 Zähler reichten nicht für eine Wende. Durch das 21:06 aus dem Hinspiel ist zumindest der direkte Vergleich gewonnen. Trotzdem können die Adler, die im Playoffrennen lange Zeit uneinholbar schienen, doch noch aus den Playoffs herausfallen, wenn die Hamburg Young Huskies, die am Sonntagnachmittag den Spandau Bulldogs mit 31:07 die zehnte Saisonniederlage beibrachten, das Nachholspiel gegen die Adler mit mehr als sieben Zählern gewinnen sollten.

Die A-Jugend der Spandau Bulldogs bewies auch in ihrem letzten Saisonspiel 2016, dass sie nicht in die GFL-Juniors gehört. In den letzten drei Jahren hat sie nur drei von dreißig Spielen gewinnen können. Hier sollte von der spielleitenden Stelle dringend über eine Neufassung der entsprechenden Regularien der höchsten deutschen Jugendliga nachgedacht werden. Die A-Jugend der Berlin Rebels verpasste durch die 22:41 Niederlage bei den Hamburg Blue Devils den Sprung auf Tabellenplatz 4 und beendet die Saison als Vorletzter.

Wer der Gegner der Bulldogs in einer möglichen Relegation der A-Jugend sein könnte, ist abhängig von einer Lizenzmeldung des sportlich aufstiegsberechtigten Vereins. Tabellenführer der Jugendregionalliga mit inzwischen sechs Punkten Vorsprung bleiben die Berlin Bears, die auch in Leipzig ohne Probleme mit 33:14 über die gastgebenden Lions die Oberhand behielten. Deutlich gewannen auch die Berlin Kobras beim Tabellenzweiten in Potsdam. Die Royals unterlagen mit 16:36, nach dem 42:28 aus dem Hinspiel sicher eine ordentliche Überraschung.

Die Erkner Razorbacks bleiben in der Gruppe A der B-Jugendliga weiterhin Tabellenführer. Im Spitzenspiel bezwangen die Brandenburger die Berlin Thunderbirds mit 23:08 und haben in den Playoffs zunächst Heimrecht. Die Berlin Rebels rücken durch ihren 28:00 Heimerfolg gegen den Tabellenletzten Berlin Bears und der gleichzeitigen 14:20 Niederlage der Dresden Monarchs beim Tabellenführer Berlin Kobras auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppe B vor.

Die Berlin Kobra Ladies schickten die Mainz Golden Eagles mit 60:14 nach Hause und es ist nach der Hälfte der absolvierten regulären Partien der ersten Damenbundesliga schon ein Wunder erforderlich, um dem Team von Head Coach Tom Balkow das Heimrecht in den Playoffs noch zu entreißen.

Keine Playoffs, sondern Relegationsspiele um den Aufstieg in die GFL gibt es am Ende der Saison der zweiten Bundesliga. Mit der 35:42 Heimniederlage gegen Spitzenreiter Paderborn Dolphins haben sich die Potsdam Royals vorerst aus dem Kreis der Anwärter verabschiedet. Der Rückstand auf den Gegner des Samstags ist auf sechs Minuspunkte bei sieben verbleibenden Spielen angewachsen.

Die Niederlagenserie der Berlin Bears in der Regionalliga ist beendet. Das Team von Head Coach Volker Hertzberg gewann bei der zweiten Mannschaft der Berlin Rebels mit 42:20 und hat den Anschluss in der Tabelle hergestellt.

In der Oberliga fanden zwei Spiele statt. Regionalligaabsteiger Spandau Bulldogs ist nach Minuspunkten neuer Tabellenführer. Das hin und her wogende Spitzenspiel bei den Jenaer Hanfrieds gewannen sie mit 22:21. Die Berlin Thunderbirds sind nach ihren der Außentemperatur am Samstag entsprechenden 35 erzielten Zählern neuer Tabellendritter. Die Gäste aus Chemnitz, die sich in diesem Spiel nicht auf das Scoreboard bringen konnten, bleiben Tabellenvorletzter.

Oberligaabsteiger Erkner Razorbacks ist nach dem 17:14 gegen die Berlin Kobras punktgleich mit diesen und wieder im Aufstiegsrennen. Im anderen Spiel der Gruppe A der Landesliga verloren die Berlin Bullets nach einer 07:03 Halbzeitführung bei den gastgebenden Baltic Blue Stars Rostock noch mit 07:17 und lassen diese nur wegen des direkt gewonnenen Vergleiches in der Tabelle hinter sich.

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Am bisher heißesten Wochenende dieses Jahres stehen insgesamt 16 Partien auf dem Programm, die den Aktiven mit Sicherheit körperlich alles abverlangen werden.

Im Mittelpunkt des Samstags stehen die Spiele im Potsdamer Luftschiffhafen. Ab 11 Uhr trifft die heimische A-Jugend der Potsdam Royals auf die Berlin Kobras. Um 15 Uhr steigt dann das Spitzenspiel der GFL2-Gruppe Nord. Zu Gast bei den Königlichen, die nach fünf Auswärtspartien in Folge wieder mal ein Heimspiel austragen, sind die Paderborn Dolphins. Der Tabellenführer gewann zu Saisonbeginn das Hinspiel mit 38:25. Das Team von Michael Voigt hat immer noch die Möglichkeit in die erste Bundesliga aufzusteigen. Beste Voraussetzung hierfür ist allerdings ein Sieg des Tabellendritten.

Parallel dazu finden noch zwei weitere Spiele statt. Im Stadion Wilmersdorf treffen die Berlin Kobra Ladies auf die Mainz Golden Eagles. Alles andere als ein hoher Sieg wäre eine Riesenüberraschung. Zudem erwartet auch der Head Coach von seinen Ladies eine enorme Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel, wie er in dem Interview nach diesem mehr als deutlich zum Ausdruck brachte. Das andere Spiel bestreiten die Berlin Thunderbirds und die Chemnitz Crusaders. Bei einem Heimsieg könnte der Aufsteiger wohl mit den Planungen für ein weiteres Jahr in der Oberliga beginnen. Am Sonntag findet dann im Jeanaer Sportpark Lobeda das Spitzenspiel der 4. Liga zwischen den Jenaer Hanfrieds und den Spandau Bulldogs statt. Sollten die Vorstädter ab 15 Uhr erneut so dominant auftreten wie im Hinspiel, wäre das Aufstiegsrennen wieder offen.

Zu diesem Zeitpunkt sind die drei für diesen Sonntag angesetzten Spiele der B-Jugendliga bereits gespielt. In der Gruppe A geht es am Dämeritzsee in Erkner um das Heimrecht in den Playoffs, wenn die Razorbacks auf die Berlin Thunderbirds treffen. Ebenfalls um 11 Uhr wird in der Gruppe B an gleich zwei Orten gespielt. Im Stadion Wilmersdorf tragen die ungeschlagenen Berlin Kobras ihr Heimspiel gegen die Dresden Monarchs aus und nebenan in der Forckenbeckstraße spielen die Berlin Rebels und die Berlin Bears gegeneinander.

Direkt im Anschluss treten die Regionalligateams beider Vereine gegeneinander an. Der Kickoff ist wegen der Fußball-EM auf 14.30 Uhr vorgezogen worden. Ebenfalls aus diesem Grund erfolgt der Anpfiff zum Spiel der Berlin Adler gegen die Dresden Monarchs in der GFL im Poststadion bereits um 14 Uhr. Auch das Spiel der A-Jugend der Berlin Bears in der Leipziger Ratzelstraße bei den Lions beginnt zu dieser Zeit.

Die ursprüngliche Anpfiffzeit von 15 Uhr gilt weiterhin für die Spiele in der Landesliga. Erkner sieht den Auftritt des Spitzenreiters der Landesliga Gruppe A Berlin Kobras. Zeitgleich spielen die Berlin Bullets bei Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock.

In der GFL-Juniors geht es mit großen Schritten dem Ende der Vorrunde entgegen. Der Adler-Jugend genügt nach dem Debakel der Dresden Monarchs in der Vorwoche am Samstag ab 15 Uhr in der Bärnsdorfer Straße in Dresden bereits ein Unentschieden für das Heimrecht im Playoffviertelfinale. Zeitgleich spielen die Berlin Rebels am Hamburger Hemmingstedter Weg bei den Hamburg Blue Devils. Am Sonntag ab 15 Uhr wird dann noch im Helmut-Schleusener-Stadion gespielt. Die A-Jugend der Spandau Bulldogs trägt ihr letztes GFL-Juniors-Spiel in diesem Jahr gegen die Hamburg Young Huskies aus.

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Mit den meisten Teams traten am vergangenen Wochenende die Spandau Bulldogs an. Während die Seniors ihre Partien gewinnen konnten, verloren die Jugendmannschaften ihre Spiele. Den wichtigsten Erfolg der Vorstädter landeten die Ladies in Braunschweig. Mit dem 30:06 Auswärtserfolg gewannen die Damen den direkten Vergleich und stehen weiterhin auf Platz 2 der zweiten Damenbundesliga Gruppe Nord.

Nicht weniger wichtig war das 21:10 des Oberligateams gegen die Magdeburg Virgin Guards, durch den der Absteiger aus der Regionalliga nach Minuspunkten erstmalig die Tabellenführung übernimmt. Kein Bein an die Erde bekommt nach wie vor die A-Jugend in der GFL-Juniors Gruppe Nord, die am Samstag den Berlin Rebels mit 03:20 unterlag. In neun Spielen erzielte die Mannschaft lediglich 47 Punkte. Nur die Langenfeld Longhorns in der Gruppe West sind noch schlechter. Auch die U16 dümpelt weiterhin sieglos am Tabellenende der Gruppe A der B-Jugendliga dahin. Die Berlin Adler stehen nach dem 20:00 Auswärtserfolg in Spandau zum Ende ihrer Vorrundenspiele nur auf Platz 3 ihrer Gruppe und das ist nicht weniger überraschend.

Die Adler-Jugend hatte nach der überraschenden Spielabsage in Hamburg ein freies Wochenende und das GFL-Team in der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen die Hildesheim Invaders einen 16 minütigen kollektiven Blackout. Fünf Gästetouchdowns in Folge machten aus einer komfortablen 28:14 Führung am Ende eine 42:49 Niederlage.

Die Berlin Rebels sind dagegen in der GFL Gruppe Nord weiterhin on Top. Bei ihrem 30:24 gegen den alten und neuen EuroBowl-Gewinner New Yorker Lions profitierten die Charlottenburger vom Ausfall der wichtigsten Braunschweiger Offensivwaffen. Quarterback Grant Enders und Running Back David McCants wurden geschont. Foto: frtp.de_Dannhaus

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Hier gibt es weitere Bilder von diesem Spiel. Das Team von Head Coach Kim Kuci wusste dieses Geschenk zu nutzen und hat nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf einen Nichtplayoffplatz. Die zweite Mannschaft der „Rebellen“ verlor beim Tabellenzweiten der Regionalliga Cottbus Crayfish mit 14:36 und findet sich mit ausgeglichener Bilanz im Tabellenmittelfeld wieder.

Sollten die Potsdam Royals ihren Aufwärtstrend beibehalten, würde am kommenden Samstag der Tabellenführer der GFL2 Gruppe Nord der Verlierer sein. Zum Abschluss ihrer fünf Auswärtspartien am Stück ließen sich die Königlichen auch von den Bielefeld Bulldogs nicht überraschen und siegten mit 56:34. Auch die A-Jugend bleibt weiter auf Kurs und bezwingt die Berlin Thunderbirds auf deren Platz mit 28:19, einen Heimerfolg der Südeberliner hatten ohnehin nur die wenigsten erwartet.

Einen Pflichtsieg errangen die Oberligaspieler um HC Martin Lutzke, die den Erfurt Indigos die fünfte Niederlage beibrachten und nach dem 23:06 vorerst keine Abstiegssorgen mehr haben dürften. Die B-Jugend der Donnervögel unterlag zu Hause im Spitzenspiel der Gruppe A der B-Jugendliga den Erkner Razorbacks mit 08:21 und verhalf den Randberlinern so zu einem der drei möglichen Auswärtserfolge in Berlin. Den zweiten erzielte das Landesligateam mit dem 19:06 bei den Berlin Bullets. Einen Spielbericht dazu gibt es hier. Auch die beiden A-Jugendteams spielten gegeneinander. Hier siegte das Heamteam ohne Probleme mit 53:06. Auch von diesem Spiel gibt es auf Football-Aktuell einen Spielbericht. Kurzberichte von allen Spielen der Razorbacks sind in der Teamzone veröffentlicht.

Die Berlin Bears errangen am vergangenen Wochenende einen Sieg und eine Niederlage. Wie erwartet unterlag die B-Jugend den Dresden Monarchs mit 19:31 und bleibt weiterhin das sieglose Tabellenschlusslicht. Die Senior Flags konnten sich in der DFFL gegen die Lübeck Cougars durchsetzen und bleiben Tabellenzweiter der Ost-Gruppe.

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Vollgepackt mit Spielen ist das 11. Footballwochenende in Berlin und Brandenburg. Mit Ausnahme der Damenbundesliga wird in allen Ligen gespielt. Das Spiel der Berlin Kobra Ladies wurde ebenso abgesagt wie das Spiel in der Jugendoberliga Ost zwischen den Cottbus Crayfish und den Leipzig Hawks. Lediglich das Regionalligaspiel gegen die 2. Mannschaft der Berlin Rebels wird im Max-Reimann-Stadion ausgetragen. Kickoff ist um 16 Uhr.

Einen Doubleheader des Wochenendes sieht das Helmut-Schleusener-Stadion. Dort erhofft sich die heimische B-Jugend der Spandau Bulldogs die ersten Saisonzähler. Zu Gast sind ab 11 Uhr die mit bisher ebenfalls drei Niederlagen behafteten Berlin Adler. Vor Jahren wäre diese Ansetzung noch ein Spitzenspiel gewesen. In dieser Saison müssen beide Teams um den Einzug in die Playoffs kämpfen. Auch im zweiten Spiel ab 15 Uhr treten zwei Mannschaften mit negativer Bilanz an. Zu Gast beim Tabellenletzten der GFL Juniors Gruppe Nord ist die A-Jugend der Berlin Rebels. Zeitgleich tritt das dritte Spandauer Team an. Die Bulldogs Ladies treffen in Braunschweig an der Roten Wiese auf die Lady Lions. Mit einem Sieg könnten sich die Vorstädter vom Tabellenmittelfeld absetzen.

Das Stadion Britz Süd ist Austragungsstätte des anderen Doubleheaders am Samstag. Um 11 Uhr trifft der überraschende Tabellenführer der Gruppe A der B-Jugendliga auf den Überraschungssieger des vergangenen Wochenendes. Mit einem Sieg bei den gastgebenden Berlin Thunderbirds könnten die Erkner Razorbacks den Nachteil des abgegebenen Direktvergleichs gegen die Adler ausgleichen. Anschließend spielt der Aufsteiger in die Oberliga gegen die Erfurt Indigos. Ein Sieg gegen den Tabellenletzten ist für die Thunderbirds Pflicht, wenn man nicht schlagartig in den Abstiegskampf verwickelt sein will.

Das letzte Spiel des Samstags findet in Bielefeld statt. Ab 18 Uhr beenden im Stadion Russheide die Potsdam Royals ihren „fünf-Auswärtsmatches-am-Stück-Marathon“. Bisher sprangen dabei immerhin zwei Siege heraus. Anschließend darf sich der Tabellenvierte der GFL2-Gruppe Nord auf vier aufeinanderfolgende Heimpartien freuen.

Auch am Sonntag finden zwei Doubleheader statt. Bereits um 11 Uhr wird in der Cecilienstraße gespielt. Die A-Jugend der Berlin Bullets trägt ihr erstes Heimspiel in der Jugendoberliga aus. Zu Gast sind die Erkner Razorbacks, die ihr einziges Spiel bisher ebenfalls verloren haben. Vier Stunden später spielen beide Landesligateams gegeneinander. Die Bullets wollen nach ihrem ersten Saisonerfolg gegen den Liganeuling vor vierzehn Tagen nun auch den bisher ungeschlagenen Tabellenführer mit einer Niederlage nach Hause schicken.

Ebenfalls um 11 Uhr spielen wieder im Stadion Britz Süd die A-Jugendteams der Berlin Thunderbirds und der Potsdam Royals gegeneinander. Beide Mannschaften sind zur Zeit tabellarisch jenseits von Gut und Böse. Oben sind die Berlin Bears weit entrückt, unten stehen die Chemnitz Varlets bereits mit sechs Niederlagen.

Eine Stunde zeitversetzt wird an der Lipschitzallee gespielt. Um 12 Uhr hat das bisher sieglose B-Jugendteam der Berlin Bears die Dresden Monarchs zu Gast. Auch hier findet das zweite Match vier Stunden später statt. Die Berlin Flag Bears spielen gegen die Lübeck Cougars.

Das A-Jugendteam der Berlin Adler benötigt nach der unerwarteten Niederlage bei den Hamburg Blue Devils nun doch noch einen Punkt aus dem Spiel bei deren Stadtkonkurrent Hamburg Young Huskies. Die Anlage des HTC hat in den vergangenen Jahren schon etliche Erfolge der Adler-Jugend gesehen. Kickoff dort ist am Sonntag um 15 Uhr. Zeitgleich spielt im Poststadion das GFL-Team der Adler. Deren Gegner sind die Hildesheim Invaders. Trotz der drei Niederlagen in Folge hat sich das Saisonziel der Invasoren, die Playoffs zu erreichen, nicht geändert. Sieht man sich die bisherigen Ergebnisse der beiden Kontrahenten an, darf man mit vielen Touchdowns rechnen.

Ob im Mommsenstadion ebenfalls viele Touchdowns zu sehen sein werden, bestimmt in erster Linie das Heimteam der Berlin Rebels. Anders als die Kontrahenten im Parallelspiel verfügen die Charlottenburger über eine starke Defensivabteilung. Ob das gegen den alten und neuen Eurobowlsieger und deutschen Rekordmeister aus Braunschweig reichen wird, bleibt abzuwarten. Bei einem Erfolg der Gäste würde zwar die Tabellenführung wechseln, aber die Rebels hätten weiterhin gute Chancen auf das Erreichen der Playoffs.

Das letzte Spiel des Wochenendes, wenn man die wahrscheinliche Abpfiffzeit in Erwägung zieht, findet wieder im Helmut-Schleusener-Stadion statt. Um 15 Uhr sind hier die Magdeburg Virgin Guards zu Gast. Gewinnen die Spandau Bulldogs auch dieses Spiel, wären sie unmittelbar an den zuletzt schwächelnden Jenaer Hanfrieds dran. Allerdings ist der Gegner vom Sonntag gerade derjenige, der die Schwächen erst aufgezeigt hat. Deshalb darf man sich auch hier auf eine spannende Auseinandersetzung freuen. Die Entscheidung, bei welchen Spielen man zuschauen möchte, ist an diesem Wochenwochende alles andere als leicht.

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Wie bereits im vergangenen Jahr sichern sich die New Yorker Lions den EuroBowl. Im Innsbrucker Tivoli bezwangen sie die Swarco Raiders Tirol mit 35:21. Ausschlaggebend für den Erfolg am Samstagabend war ein starkes drittes Viertel des amtierenden Deutschen Meisters und die nachfolgenden individuellen Fehler der Gastgeber, deren gelungene Spielzüge oftmals wegen unnötiger Fouls keine Anerkennung finden konnten.

Das irrtümlich für den Sonntagnachmittag angekündigte Spiel des Prep Teams der Berlin Adler gegen die B-Jugend der Erkner Razorbacks war zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Zwar gewannen die Gäste mit 25:15 und fügten dem mehrfachen Berlin/Brandenburg-Meister der U16 eine empfindliche Niederlage zu, aber ihnen fehlten zwei Punkte, um den direkten Vergleich zu gewinnen. So verbleiben die Adler in den Playoffrängen. Das überraschende Ergebnis könnte im weiteren Saisonverlauf aber vielleicht doch noch entscheidend werden.

Ebenso überraschend war die Auswärtsniederlage des Tabellenführers der GFL-Juniors in Hamburg. Das 28:39 der Berlin Adler bei den Hamburg Blue Devils, welches durch einen schwachen Schlussabschnitt der Gäste überhaupt erst möglich wurde, bringt den Hamburg Huskies unerwartet die rechnerische Möglichkeit, doch noch die Playoffs zu erreichen. Durch ihren 34:13 Erfolg bei den Berlin Rebels haben sie nur noch vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. Die Spandau Bulldogs verloren erwartungsgemäß ihr Match bei den Dresden Monarchs mit 00:42 und können sich in ihren verbleibenden zwei Spielen bereits auf die Relegation vorbereiten.

Ebenfalls wie erwartet fiel die Niederlage des Regionalligateams der Berlin Bears beim Tabellenführer Rostock Griffins aus. Nach dem 18:48 vor 1.025 Zuschauern wird es am Tabellenende auf einen Zweikampf mit den bisher ebenfalls sieglosen Tollense Sharks hinauslaufen. Somit gewinnen die beiden Spiele gegeneinander am 23.07. und 13.08. zusätzlich an Bedeutung. Die Cottbus Crayfish gewannen ein über die gesamte Spielzeit hinweg ausgeglichenes Spiel bei den Leipzig Lions mit 20:18 und rücken zwischenzeitlich auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Das A-Jugendteam der Berlin Bears bleibt auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen, aber die gastgebenden Berlin Kobras leisteten beim 08:14 gegen den Tabellenführer der Jugendregionalliga bis zum Schlusspfiff erheblichen Widerstand. Erfolge feierten dagegen die Seniors von Pro Sport 24. Die Berlin Kobra Ladies gewannen bei den Mainz Golden Eagles zwar mit viel Mühe, letztendlich aber standesgemäß mit 40:22 und das Landesligateam gewann das Spitzenspiel gegen die Erkner Razorbacks auf eigenem Platz deutlich mit 26:12.

Keine Mühe hatten die Potsdam Royals bei ihrem Gastspiel in Essen. Die Assindia Cardinals waren beim 34:09 am Sonntagnachmittag der erwartet schwache Gegner. Ebenfalls ohne richtige Chance auf einen Sieg war die U13 der Berlin Bears, die mit 18:45 die Heimreise aus Spandau antreten mussten.

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Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des EuroBowls, welcher am Samstagabend erneut zwischen den Swarco Raiders Tirol und den New Yorker Lions ausgetragen wird. Kickoff ist um 18 Uhr im Innsbrucker Tivoli, RaidersTV überträgt live.

Zu diesem Zeitpunkt werden die meisten Samstagsbegegnungen in Deutschland beendet oder fast beendet sein. Lediglich das Regionalligaspiel der Cottbus Crayfish bei den Leipzig Lions, Kickoff ist um 16 Uhr in der Ratzelstraße, dürfte zu diesem Zeitpunkt noch nicht in die Schlussminuten gehen. Eine Stunde zuvor beginnt im Rostocker Leichtathletikstadion die Partie des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten. Große Chancen sind den Berlin Bears nicht einzuräumen, zu leicht gewannen die Griffins das Hinspiel in Berlin.

Das Auswärtsspiel des GFL2-Teams der Potsdam Royals in Essen findet um 15 Uhr statt. Die Königlichen wollen natürlich den Schwung des 42:28 der Vorwoche in Bonn mitnehmen und die Assindia Cardinals sind meilenweit von alter Stärke entfernt. Der zweite Auswärtssieg ist somit für die Königlichen jedenfalls drin.

In der Oberliga findet kein Spiel mit regionaler Beteiligung statt, aber in der Landesliga sind am Sonntag zwei Teams in Aktion zu sehen. Um 15 Uhr wird im Stadion Wilmersdorf das Spitzenspiel angepfiffen. Zu Gast beim Tabellenzweiten Berlin Kobras wird der Tabellenführer aus Erkner sein. Zeitgleich findet der erste C-Jugend-Freundschaftsvergleich in diesem Jahr statt. Das Helmut-Schleusener-Stadion ist Austragungsort des Spiels zwischen den Spandau Bulldogs und den Berlin Bears.  Die A-Jugend der Südberliner spielt um 11 Uhr bei den Berlin Kobras. Wieder ist das Stadion Wilmersdorf die Spielstätte.

Die GFL-Juniors trägt den nächsten kompletten Spieltag aus. Die Berlin Rebels spielen am Samstag in der Forckenbeckstraße gegen die Hamburg Huskies. Für beide Teams geht es um 15 Uhr lediglich um ein gutes Abschneiden, die Playoffs sind nicht mehr zu erreichen. Die Berlin Adler, bereits für die Playoffs qualifiziert, können sich ebenfalls um 15 Uhr in aller Ruhe auf die Ausscheidungsspiele vorbereiten. Die Hamburg Blue Devils sind aber ein physisch unangenehmer Gegner. Ganz so einfach ist die Aufgabe deshalb am Hemmingstedter Weg dann doch nicht. 24 Stunden später haben die Spandau Bulldogs mit einem Sieg an der Bärnsdorfer Straße in Dresden die letzte Gelegenheit, die drohende Relegation doch noch abzuwenden. An einen Erfolg glauben nach dem 03:55 aus dem Hinspiel aber nur noch die allergrößten Optimisten.

In Berlin beschließen die Adler das 10. Spielwochende der Region. Zu Gast im Stade Napoleon sind am Sonntag ab 15 Uhr die Erkner Razorbacks. Trotz des 26:15 aus dem Hinspiel wird das Prep Team seinen Gegner nicht unterschätzen und alles daran setzen, nach Pluspunkten mit dem Tabellenführer der B-Jugendliga Gruppe A Berlin Thunderbirds gleichzuziehen. Die Berlin Kobra Ladies treten zur selben Zeit auf der BSA Mombach bei den Mainz Golden Eagles an.

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Hochsommerliche Witterungsbedingungen verlangten den Teams an diesem Wochenende buchstäblich alles ab. Trotzdem gab es interessante und spannende Spiele zu erleben.

Mit zwei Niederlagen mussten die Chemnitzer Jugendteams am Samstag die Heimreise antreten. Zunächst verließ die U17 der Berlin Bears mit einem 28:06 Sieg den Platz, noch deutlicher fiel der Sieg des Spitzenreiters der Jugendregionalliga aus. Das 39:13 gegen den Tabellenletzten war auch so zu erwarten. Die Berlin Kobras zogen bei den Leipzig Lions mit 16:21 den kürzeren.

Spannung versprach das Rückspiel des Tabellenführers der B-Jugendliga Gruppe B bei den Berlin Rebels. Foto Jan Baldszuhn.

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Mehr Bilder von diesem Spiel gibt es hier. Jedoch konnten die Gastgeber diesem Anspruch nur im ausgeglichenen Eröffnungsviertel gerecht werden und mussten sich den Berlin Kobras mit 12:32 geschlagen geben. Diesen genügte jeweils ein! Spielzug für jeden Score. Die Defensive Backs der Rebels waren den gegnerischen Wide Receivern in allen Belangen unterlegen. Da bei den eigenen Angriffsbemühungen nur der Roll Out des Quarterbacks wirklich funktionierte, war auch der zweite Vergleich beider Teams von den Rebels nicht zu gewinnen.

Erfolgreicher war im Anschluss das Regionalligateam der Charlottenburger, die die Tollense Sharks nach einem äußerst spannenden Schlussabschnitt noch mit 35:34 bezwangen. Ein Bericht von diesem, am Ende äußerst kuriosen Spiel ist in der Teamzone veröffentlicht. Foto: Jan Baldszuhn, mehr hier.

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Im ersten Spiel der neugeschaffenen Aufbauliga gewannen die Brandenburg Patriots gegen die Capital Colts auf eigenem Platz mit 48:00. Eine empfindliche Niederlage musste das GFL-Team der Berlin Adler in Kiel einstecken. Durch das 21:54 bei den Kiel Baltic Hurricanes rutschen die Adler auf Platz 5 der Tabelle der GFL-Gruppe Nord ab. Auf Playoffkurs bleiben weiterhin die Berlin Rebels, die die Hildesheim Invaders mit 30:13 bezwangen. Foto: frtp.de_Dannhaus.

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Stephan Dannhaus hat auch dieses Spiel in Bildern festgehalten. Seine Galerie ist hier zu sehen, ein Spielbericht ist in der Teamzone veröffentlicht. Einen Sieg und eine Niederlage ihrer Teams sahen die Zuschauer im Helmut-Schleusener-Stadion. Die Damen gewannen erneut, diesmal mit 47:30 gegen die Hannover Grizzlies. Die insgesamt erzielten drei Siege sind ein ansprechendes Polster für die Auswärtspartien in der 2. Damenbundesliga.

Kein Polster hat dagegen die A-Jugend der Vorstädter, die erneut untergingen. Nach dem 00:54 der weiterhin sieglosen Bulldogs gegen den Tabellennachbarn aus Hamburg ist die Relegation kaum noch abzuwenden. Die Berlin Adler ziehen dagegen an der Tabellenspitze unangefochten ihre Kreise. 14:00 gegen die Berlin Rebels war praktisch die Fahrkarte für die Playoffs.

In der Landesliga verloren die Eberswalder Warriors ihr Heimspiel gegen die Wolgast Vandals mit 12:33. Ihren ersten Saisonsieg fuhren die Berlin Bullets ein. Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock fuhr mit einem 00:19 nach Hause. Bullets-Head Coach Torben Keller meinet nach dem Spiel: „Wir waren sehr gut auf den Gegner vorbereitet und dieser hat im Großen und Ganzen so gespielt wie erwartet. Im Endeffekt wollten wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und das hat heute endlich mal gut funktioniert. Wo es in den letzten Wochen zwischen Offense, Defense und Specialteam noch ein Missverhältnis gab, haben heute alle Mannschaftsteile ihren Job gemacht. Ein gelungener Tag für uns, ich bin sehr zufrieden mit allen Mannschaftsteilen. Jeder einzelne Spieler hat heute seine Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich denke, wenn wir an die Leistung von heute anknüpfen, werden wir Erkner auch vor große Probleme stellen können.“

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Gleich drei Heimspiele tragen die Teams der Berlin Rebels an diesem Wochenende aus. Im Stadion Wilmersdorf findet am Samstag bereits um 11 Uhr das erste Spiel statt. Der ungeschlagene Tabellenführer der Gruppe B der B-Jugendliga trifft auf den Tabellenzweiten, der das 07:20 aus dem brisanten Hinspiel wettmachen möchte.

Im Anschluss um 15 Uhr trifft das Regionalligateam der Charlottenburger auf die Tollense Sharks. Die Gäste aus Neubrandenburg starteten mit zwei knappen Niederlagen beim Tabellenführer aus Rostock und gegen Cottbus in die Saison.

Die beiden Jugendmannschaften der Bears treten am Samstag in der Lipschitzallee an. Es wird ein Berlin-Chemnitz-Duell geben: Die U17-Teams kämpfen ab 12 Uhr um den Anschluss an das Mittelfeld. Ab 16 Uhr spielt dann das ungeschlagene U19-Team gegen das einzige bisher sieglose der Jugendregionalliga. Um den Anschluss an die Tabellenspitze spielen am Sonntag in Leipzig die gastgebenden Lions gegen die Berlin Kobras.

In der neugeschaffenen Aufbauliga spielen am Samstag ab 15 Uhr die Brandenburg Patriots und die Capital Colts gegeneinander. Gespielt wird am Wiesenweg in Brandenburg.

Zwei Spiele der Landesliga stehen an diesem Wochenende ebenfalls auf dem Programm. Die bisher sieglosen Berlin Bullets haben am Sonntag um 15 Uhr Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock zu Gast. Gleichzeitig wird am Eberswalder Wasserturm gespielt. Die heimischen Warriors empfangen die Wolgast Vandals.

Das Spiel der Spandau Bulldogs Ladies gegen die Hannover Grizzlies ist das erste des Doubleheaders am Sonntag im Helmut-Schleusener-Stadion. Kickoff ist um 11 Uhr. Um 15 Uhr haben die GFL-Juniors wahrscheinlich die letzte Gelegenheit der diesjährigen Relegation zu entrinnen. Sollte beim Heimspiel gegen die Hamburg Blue Devils kein Sieg mit mindestens 19 Punkten Vorsprung erzielt werden, werden die Vorstädter an dieser wohl kaum vorbeikommen. Im Stade Napoleon spielt zeitgleich der Tabellenführer. Das Spiel der Berlin Adler gegen den ewigen Widersacher aus Charlottenburg hat diesmal aber eher statistischen Wert. Für die Berlin Rebels wird in diesem Jahr kein Playoffplatz mehr herausspringen, den Adlern wird der ihre wohl kaum noch zu nehmen sein.

Zumindest ein GFL-Team kann der Zuschauer in Berlin erleben. Die Rebels haben am Sonntag Aufsteiger Hildesheim Invaders zu Gast. Ein Vorbericht zu diesem Spiel ist in der Teamzone veröffentlicht. Invaders Head Coach Joe Roman bringt mit zwei US-Importen auf den Positionen Quarterback und Running Back Spieler mit, die immer für viele Punkte sorgen. Die durch Ejections und Verletzungen ersatzgeschwächte Defense des Tabellenführers wird mit Sicherheit alle Hände voll zu tun haben. Kickoff im Mommsenstadion ist um 15 Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Bundesligamannschaft der Berlin Adler bereits wieder aus Kiel zurück. Am Hasseldiekskammer Weg will die Truppe von Head Coach Eric Schramm den dritten Saisonsieg einfahren. Nach der erheblichen Klatsche, die die Kiel Baltic Hurricanes am letzten Samstag in Dresden kassiert haben, müssen die Adler aufpassen, das nicht ausbaden zu müssen.

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Großer Gewinner des vergangenen Wochenendes sind die Berlin Adler. Zwar hatten alle Teams mehr oder weniger Mühe mit ihren Gegnern, aber unter dem Strich kamen nur Siege heraus. Den Anfang machte das Prep Team der Adler, das am Samstag in Erkner 26:15 gewann. Die Razorbacks leisteten trotz eines an Spielern kleinen Kaders über die gesamte Spielzeit hinweg erhebliche Gegenwehr und scheiterte an den eigenen Fehlern.

Auch die A-Jugend der Spandau Bulldogs hielt am Sonntagvormittag lange Zeit beim Tabellenführer mit, verlor nach einem überraschenden 00:07 zur Halbzeit noch mit 00:28. Die Adler bleiben auch im sechsten Spiel ungeschlagen und können, anders als der Rivale aus Charlottenburg, schon mal mit den Playoffs liebäugeln. Die Berlin Rebels verloren nach einem 8-Punkte-Rückstand noch deutlich mit 21:40 bei den Dresden Monarchs und haben somit bereits sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.

Das GFL-Team der Adler lieferte sich mit den Düsseldorf Panthern einen offenen Schlagabtausch und gewann eine Partie mit zwei sehr schwachen Defensivabteilungen mit 42:39. Matchwinner für die Gastgeber war einmal mehr US-Import Devon Francois, der 163 Yards erlief und drei Touchdowns erzielte. Foto: frtp.de_Dannhaus.

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Mehr Bilder von diesem Spiel gibt es hier. Tabellenführer der Gruppe Nord bleiben vorläufig die Berlin Rebels, die bei ihrem 69:39 Erfolg bei den Hamburg Huskies nicht nur ein wahres Offensivfeuerwerk abbrannten. Auch bei den Strafen langten die Rebellen wieder ordentlich zu. Auf die drei Hinausgestellten wird man beim nächsten Spiel gegen Aufsteiger Hildesheim verzichten müssen, mit durchschnittlich 125 Yards an Strafen pro Spiel war man bereits in der vergangenen Woche schon einsame Spitze.

Keine großen Chancen hatten die Potsdam Royals bei ihrem Gastspiel in Köln. Zwar hatten die Royals in den wesentlichen statistischen Kategorien die Nase leicht vorn, die Punkte erzielten aber die Cologne Crocodiles. Deren flexibleres Laufspiel schuf die Grundlage für den 37:19 Sieg der Domstädter.

Das Comeback des Wochenendes war in Cottbus zu erleben. Wie die Berlin Bears eine 20:00 Halbzeitführung noch verspielen konnten, war nicht zu nachzuvollziehen. Wie die Gastgeber in den ersten beiden Spielabschnitten von der Rolle zu sein schienen, waren die Südberliner nach der Pause nicht wiederzuerkennen. Die Crayfish übernahmen im vierten Viertel mit 21:20 ertsmals die Führung und profitierten anschließend noch von einem Blackout des Special Teams der Spieler von Head Coach Volker Hertzberg, die den anschließenden Kickoff nicht sicherten und so die Gastgeber regelrecht zum vorentscheidenden 28:20 einluden. Zwei nachfolgende Drives der Offense der Bears änderten an diesem Spielstand nichts mehr. Auch in der Jugendoberliga gab es einen Heimsieg der Cottbuser. Durch das 42:10 über die Radebeul Surburbian Foxes zogen die Hausherren mit Tabellenführer Frankfurt/O. Red Cocks nach Punkten gleich.

Die größte Überraschung gab es in der Oberliga. Bereits in der vergangenen Woche spielten die Jenaer Hanfrieds gegen die Berlin Thunderbirds zeitweise nicht wie ein Tabellenführer. Beim Gastspiel in Spandau schienen die Thüringer total von der Rolle. Die Bulldogs nutzten dies gnadenlos und gewannen mit 50:07. Die Berlin Thunderbirds fuhren in Erfurt zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg ein. Nach dem 34:07 bei den gastgebenden Indigos ist man nun vier vom Abstiegsplatz entfernt. Die A-Jugend der Thunderbirds musste sich in der Jugendregionalliga bei den Leipzig Lions mit 18:19 knapp geschlagen geben.

In der Landesliga fanden am Sonntag ebenfalls zwei Spiele statt. Die Erkner Razorbacks schickten Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock mit 58:10 nach Hause zurück. Mit den Berlin Bullets ist ein weiteres Team nun mit vier Minuspunkten belastet. Foto: Jan Baldszuhn

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Diese müssen für lange Zeit ohne ihren etatmäßigen Quarterback auskommen und verloren, auch wegen eines fehlenden durchschlagskräftigen Laufspiels bei den Berlin Kobras mit 03:32. Mehr Fotos von diesem Spiel gibt es hier zu sehen, in der Teamzone ist ein Kurzbericht veröffentlicht.

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