Teamzone

Die Berlin Rebels haben es geschafft. Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte erreichen die Charlottenburger die Playoffs der GFL. Durch den 41:38 Erfolg beim Tabellenfünften Hildesheim Invaders ist das Team von Head Coach Kim Kuci aus der oberen Tabellenhälfte nicht mehr zu verdrängen. Stimmen zum größten Erfolg der Rebellen gibt es hier. Eindrücke vom Spiel in Hildesheim sind auf Football-Aktuell und der Webseite der Berlin Rebels nachzulesen.

Tabellennachbarn der Niedersachsen bleiben weiterhin die Berlin Adler. Diese gewannen auch dank einer kuriosen Fehlentscheidung des Düsseldorfer Head Coaches, der kurz vor Ende des Spiels den Gästen mit einer Auszeit noch ein in Ruhe zu erzielendes Fieldgoal ermöglichte. Dass es zum 41:39 überhaupt noch kam, ist einer in der zweiten Halbzeit konzentrierten Leistung des Teams von Head Coach Eric Schramm zu verdanken, die die zwischenzeitliche 18-Punkte-Führung der Gastgeber noch mehr als egalisierte.

Ebenfalls fest etabliert in ihrer Liga sind die Berlin Thunderbirds. Der Oberliganeuling ist nach dem 34:12 gegen die Magdeburg Virgin Guards weiter überraschender Tabellendritter.

Weiter auf Kurs Richtung Oberliga sind die Berlin Kobras nach ihrem 44:12 Erfolg bei Landesliganeuling Baltic Blue Stars Rostock. Achtbar schlugen sich die Berlin Bullets bei den Wolgast Vandals. Bis zum Ende des dritten Spielabschnitts lagen die Marzahner nur mit zwei Punkten zurück, ein weiterer Touchdown der Norddeutschen zum 16:06 bedeutete für die Bullets die siebte Niederlage der Saison und der zwischenzeitlich letzte Tabellenplatz.

Das Duell der Bulldogs entschieden die Ladies aus Spandau denkbar knapp mit 42:41 für sich. Nach dem Auswärtssieg in Bielefeld sind die Damen nicht mehr vom dritten Tabellenplatz der DBL2 zu verdrängen, ein Riesenerfolg für das neugegründete Team.

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Am vergangenen Sonntag konnten die Brandenburg Patriots den zweiten Saisonsieg auf ihrer Heimspielstätte am Wiesenweg einfahren. Gegner waren die Silverbacks aus Schwanebeck. Mit einem 29 Mann starken Kader waren die Patriots gut für das Spiel gegen die mit 19 Mann angereiste Gastmannschaft gewappnet.

Das Spiel startete mit der Offense der Patriots um Rookie QB Maximilian Schütt. Nach 4 guten Laufspielzügen wurde schnell die Endzone durch RB Paul Rothe erreicht und die ersten 7 Punkte auf die Anzeigetafel gebracht. Danach war die Defense an der Reihe, die an diesem Tag gut aufgelegt war. Das Angriffsrecht wechselte schnell und die Patriots waren wieder am Zug. Wieder war es ein Laufspielzug, der durch gute Blockarbeit der Offenseline, einen langen Lauf über das halbe Spielfeld durch Paul Rothe in die Endzone zum Touchdown ermöglichte.

Wie gut die Defense der Patriots funktionierte sah man im 2. Viertel. Die Defenseline konnte viel Druck auf den Gegner ausüben, sodass der Snap des Gegners misslang und der Ball über dessen eigene Endzone hinausflog. Das Resultat war ein Safety, der 2 Punkte für die Brandenburger brachte und ein Wechsel des Angriffsrechts zur Folge hatte.

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Nach der Halbzeit wollte man die Konzentration hochhalten und einen sicheren Vorsprung herausarbeiten. Das gelang dem Angriff der Patriots mit einem Touchdown-Pass durch QB Max Schütt auf TE Robert Klein im 3. Viertel.

Im vierten Viertel wurden dann von beiden Teams die letzten Kräfte mobilisiert. Wieder konnten die Gastgeber durch einen guten Pass auf TE Martin Kahl die Endzone erreichen und weitere Punkte sichern. Die Verteidigung der Patriots, die zum zweiten Mal einen Gegner bei Null halten konnte, spielte auch in den letzten Minuten sehr druckvoll und sorgte meist für ein schnelles Ende der Schwanebecker Angriffsserien. Kurz vor Ende der Partie legten die Havelstädter um Paul Rothe nochmal nach und punkteten abermals durch einen starken Laufspielzug. Quarterback Max Schütt entschied diesmal auf 2 Point Conversion. Diese gelang durch schnellen Kurzpass auf TE Sascha Martschinkowski.

Endstand:  Brandenburg Patriots – Schwanebeck Silverbacks   35:00

Text: Brandenburg Patriots (Sebastian Engler, Paul Rothe, Marco Förster)

Bild: CHN

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25 Grad und Sonne über dem Berliner Stadion Wilmersdorf. Coaches und Spieler der Berlin Rebels füllen den Trainingsplatz. Den Jugendspielern aller 3 Mannschaften der Berlin Rebels stehen 90 Minuten intensives Positiontraining mit ihren eigenen Teamcoaches sowie Spielern und Trainern des GFL Teams bevor. Zu den Teams der Berlin Rebels gehören neben 2 Männerteams auch 3 Jugend Teams. Die Rookies (C Jugend, 10- 13 Jahre), die Youngsters (B Jugend, 13- 16 Jahre) und die GFL Juniors (A Jugend 16-19 Jahre) Erstmalig in der Geschichte der Rebels wurde in diesem Jahr ein gemeinsames Sommercamp für alle Spieler gemeinsam angeboten.

Im normalen Trainingsalltag treffen die Jungs eher selten auf andere Coaches und haben nicht oft die Möglichkeit mit den Spielern aus anderen Teams und Altersklassen zu arbeiten. Unsere Intention war es den Jungs die Möglichkeit zu bieten von erfahrenen Spielern der GFL, sowie den Coaches aus allen Bereichen zu lernen und zu profitieren, Kontakte zu knüpfen, Spielzüge ausprobieren zu können und zu sehen wohin der Weg bei den Rebels führen kann.

Das lockte rund 80 Jungs aus allen 3 Teams nach Wilmersdorf, die mit ihren Eltern schon seit Wochen gespannt auf diesen Tag waren und mit großen Erwartungen ins Camp kamen. Nach gemeinsamen Warm Ups ging es in die Positionsgruppen und ins Training. Wie ein Schwamm sogen die Jungs alles auf, was sie von den eingeladenen Coaches mitbekommen konnten.

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Sportdirektor Dogan Özdincer versammelte für das Jugendcamp großartige Coaches. HC der GFL-Mannschaft Kim Kuci, nebst Defense Coordinator Joshua Mandel, Offense Coordinator Clifford Maddison, Defensive Line Coach des GFL-Teams Thorsten Merlos- Horn, Offense Coordinator der GFL-Juniors Ben Herrmann sowie den Defense Coordinator der B Jugend Kevin Kienbaum.

Natürlich folgten auch die Spieler der GFL Seniors, die momentan die Tabelle der GFL Nord als einziges ungeschlagenes Team anführen, der Einladung des Sportdirektors. Runningback Larry McCoy, Quarterback Terell Robinson, Defense End Daniel Holland, Safety Jamaal White, Quarterback Marvin Neugokath (der vor 2 Jahren, aus der Rebels Jugend ins GFL Team gekommen ist) ebenso wie die Offensive Lineman Robert Hager und Sven Skora, teilten ihre Erfahrungen mit den Kids. Alles in allem war das Rebels Youth Camp ein großer Erfolg und wir haben natürlich einige Stimmen für euch eingefangen.

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Sportdirektor der Berlin Rebels Dogan Özdincer: „Ein absolut gelungenes Camp. Es ist das erste Mal in der Vereingeschichte, das wir so ein Sommercamp anbieten und wir werden das auf jeden Fall fortführen. Zukünftig soll jedes Jahr für die Jugendabteilung der Berlin Rebels so ein Camp stattfinden. Die Ressourcen, die wir im Verein haben (hochwertige Coaches, amerikanische Spieler) müssen wir an die Jungs weitergeben und diese auch nutzen. Ich bin richtig happy darüber, dass wir so viele Jugendspieler begrüßen durften und die Kids happy machen konnten.“

Larry MacCoy, Running Back GFL Seniors Berlin Rebels: „For the first youth camp of the Berlin Rebels I had a great time. I really enjoyed working with all these young runningbacks and young players for the future of the program. And I saw a lot of good effort today. The Kids gettin better in their fine tune and techniques. I think they had a lot of fun. I´ll be waiting fort he next camp and enjoy this one as well!“

Terell Robinson, Quarterback GFL Seniors Berlin Rebels: „Thought it was a good turn out to see a parade of different ages come up and have a good time and be able to compete against each other. They learn somethin from older guys and coaches and bein able to take somethin home and bein able to work on it. I just enjoy my time here!“

Caner, Defensive End Berlin Rebels B Jugend: „Das erste Sommercamp war für mich sehr spannend. Ich habe sehr viel dazu gelernt was ich im normalen Training nicht lernen kann. Die amerikanischen Spieler waren toll und ich freue mich aufs nächste Camp.“

Kevin Kienbaum, Defense Coordinator der B Jugend: „Ich fand das Camp super, weil die Jungs einen anderen Eindruck neben dem normalen Trainingsalltag bekommen. So wie ich es mitbekommen habe, waren im Vorfeld auch alle heiß auf den Tag. Ein voller Erfolg.“

Ben Herrmann, Offense Coordinator GFL J/ QB Berlin Rebels II: „Ich glaube es ist ein Schritt in die richtige Richtung alle Jugendabteilungen zusammen arbeiten zu lassen und voneinander lernen zu lassen, Freundschaften und Verbindungen zu knüpfen und schon frühzeitig Talente zu erkennen und zu fördern“

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Wir bedanken uns bei allen Coaches, Spielern, Betreuern und Helfern, die dieses Camp möglich gemacht haben und freuen uns schon jetzt auf das nächste Sommercamp der Rebels. Und ebenso einen besonderen Dank an unseren Fotografen Christian Goßlar. Alle Fotos vom Camp findet ihr hier.

#BeDifferent

Text: Berlin Rebels – Anne Kadler

Fotos: Christian Goßlar

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B-Jugend

Am Samstag, dem 18.6.2016 spielte das Team der B-Jugend der Erkner Razorbacks in einem Auswärtsspiel bei den Berlin Thunderbirds. Mit breiter Brust konnten die Jungs der B-Jugend nach ihren letzten Spielen beim Tabellenersten, der B-Jugend der Thunderbirds auflaufen und wollten dem Gegner von Beginn an klar machen, dass sie es nicht zu leicht nehmen sollten. Schon zur Halbzeit machten die Razorbacks den Thunderbirds klar, worum es ihnen ging. Halbzeitstand 00:08 für die Wildschweine aus Erkner. Gleich nach der Halbzeitpause konnten die Wildschweine auf 00:14 aufstocken. Es lief rund bei ihnen. Kurz vor Ende des Spiels machten es die Thunderbirds noch einmal spannend und verkürzten auf 08:14 ( Two Point Conversion ). Die Wildschweine hatten jedoch die richtige Antwort, indem sie einen neuen Touchdown erzielten und somit den Endstand von 06:21 für die Razorbacks herstellten.

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A-Jugend

Am Sonntag, dem 19.6.2016 reiste dann die A-Jugend zu ihrem Auswärtsspiel nach Berlin-Marzahn zu den Berlin Bullets. Die Jungs waren motiviert und von den Coaches gut eingestellt und hofften auf ein erstes Achtungs-zeichen. Auf der „To-Do-Liste“ des Teams stand, den ersten Touchdown der Saison zu erzielen. Gleich von Beginn an stellte das Team der Bullets jedoch klar, wer der Hausherr an diesem Tag sein sollte, … das Heimteam der Bullets. Das untermauerten sie und schickten die Razor-backs mit einem Halbzeitstand von 00:20 in die Kabine. Das Team der Razorbacks wollte sich aber nicht einfach geschlagen geben und kämpfte verbissen, um in das Spiel zu kommen. Kleine Unkon-zentriertheiten und Fehler machten ihnen da jedoch einen Strich durch die Rechnung. Der Wermuts-tropfen des Spiels, welches die A-Jugend der Razorbacks gegen die Berlin Bullets mit 53 Punkten ab-geben musste, war ein zu erledigender Punkt auf der „To-Do-Liste“. Richtig, die Jugendlichen erzielten ihren  ersten Touchdown! Das Spiel endete mit 53:06 für die Bullets. Nun heißt es, aufrichten, trainieren und mit Kampf- und Teamgeist in das nächste Spiel gehen.

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Herrenteam

Am Nachmittag des 19.6.2016 traten die Herren der Erkner Razorbacks bei den Berlin Bullets zum Auswärtsspiel in der Cecilienstraße in Berlin-Marzahn an. Das spiel hatte Rivalry-Charakter und genau so waren die Männer der Razorbacks motiviert. Sie wollten keinen Zweifel daran lassen, worum es ihnen ging. Ein Sieg musste her. Von Beginn an machte die Offense der Razorbacks mit ihrem Quaterback Marco Reich viel Druck und drängten die Defense in Richtung ihrer eigenen Endzone mit der Konsequenz eines ersten frühen Touchdowns für das Wildschweinrudel rund um Headcoach Henning Schulz. Danach gestaltete sich das Spiel zäh. Die Offenses und Defenses beider Teams schenkten sich nichts. Kurz vor der Halbzeitpause stand die Offense der Bullets sogar gefährlich nahe an der Endzone der Razorbacks. Nur dem eisernen Kampfeswillen der Wildschwein-Defense konnte einen Touchdown verhindern. Stattdessen erhöhten die Männer der Razorbacks auf 00:13. Einen „Point after Touchdown“ konnten die Wildschweine nicht verwandeln. Im dritten Quater erzielte die Offense der Bullets dann nicht unverdient einen Touchdown und verkürzten auf 06:13. Es wurde noch einmal spannend. Durch einen erneuten Touchdown der Erkneraner änderte sich der Spielstand jedoch erneut. Es stand nun mittlerweile 06:19 für die Wildschweine. Der Sieg war ihnen nur noch durch ein Wunder zu nehmen. Die gute Mischung der  Spielzüge durch den Headcoach war das Erfolgsrezept zum Sieg, der nicht alleine durch Quaterback-Sneaks ( der Quaterback kämpfte sich selbst mit dem Ball in die gegnerische Endzone ), gute Fänge der Widereceiver Nino Schönebeck und Sören Waterstrat und hervorragende Laufspiele der Runningbacks Daniel Weiswange und Kevin Thalau zustande kam. Aber unter dem Strich ging es darum, dass das Wildschweinrudel sich ein Mal mehr als Team zeigte. Jeder setzte sich da für den anderen auf seiner Position ein. Nur wenn das als Gesamtkonzept und Spielphilosophie greift, siegt man. Nun geht es in der kommenden Trainingswoche um die Vorbereitung auf das kommende Wochenende, an welchem das in der Liga führende Team der Berlin Kobras anreisen wird.

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Texte und Fotos: Tom Ehrenteit / Erkner Razorbacks

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Nach einjähriger Ligaabstinenz starteten die Brandenburg Patriots am vergangenen Samstag bei bestem Wetter das erste Heimspiel der Saison gegen die Capital Colts aus Berlin. 120 Zuschauer kamen zum Sportplatz am Wiesenweg um die Mannschaft zu unterstützen.

Die Patriots fanden sofort gut ins Spiel und konnten nach mehreren Laufspielzügen bereits im ersten Drive durch Running Back Paul Rothe in Führung gehen. Auch der Extrapunkt wurde durch Kicker Dustin Winning verwandelt. Die Gäste aus Berlin erwischten einen denkbar schlechten Start. Der Patriots Defense gelang es, einen Passversuch der Colts abzufangen und bis in die Endzone für weitere 6 Punkte zu tragen. Wieder war es Dustin Winning, dem sowohl die Interception, als auch der zweite erfolgreiche Kick zum Extrapunkt gelang. Es folgte ein starker Drive der Capital Colts bis kurz vor die Endzone der Gastgeber, welcher aber von der Defense im letzten Moment gestoppt werden konnte. Mit diesem Turnover on Downs änderte sich das Angriffsrecht.

Die gut funktionierende Offense unter Quarterback Danny Hackmann konnte an den ersten Drive anknüpfen und punktete wieder durch Paul Rothe, der dank des Fullbacks Miles Kimmling und der gesamten Offense, die seine Laufrouten erfolgreich freiblockten, in die Endzone laufen konnte. Dank der guten Defense der Patriots, war nach kurzer Zeit wieder die Offense an der Reihe, die dieses Mal jedoch keine Punkte erzielen konnte. Die Defense der Patriots setzte neue Akzente und konnte erneut Laufspielzüge der Captitol Colts aufhalten. Philipp Meier verteidigte einen Pass auf seinen Gegenspieler, konnte diesen abfangen und kämpfte sich durch mehrere Verfolger in die Endzone.

Auch im nächsten Drive der Colts konnte die Defense alle 4 Versuche verteidigen. Die Offense übernahm in der Mitte des Spielfeldes den Ball. Dank der guten Blockarbeit der Offensive Line konnte wieder Raum gut gemacht werden und Paul Rothe trug zum dritten Mal den Ball zum Touchdown in die Endzone. Diesmal war die Goalline-Verteidigung der Colts zur Stelle und konnte den Kick zum PAT (Point after Touchdown) blocken und somit war der Extrapunkt nicht gut. Der nächste Drive der Patriots zeichnete sich durch mehrere First Downs durch Pässe auf Engler, Klein, Kahl und Muschak aus. Einen hohen Pass bis kurz vor die Endzone des Gegners konnte abschließend Sebastian Engler fangen und in die Endzone zum nächsten Touchdown für die Brandenburg Patriots tragen. Zur Halbzeit stand es dann 41:00.

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Mit viel Ehrgeiz gingen die Patriots geschlossen in die zweite Hälfte des Spiels. Nun übernahm Rookie-Quarterback Maximilian Schütt die Regie, der erstmals für die Patriots auf dem Platz stand. In diesem Defense-dominierten Abschnitt des Spiels konnte jedoch keine der beiden Teams punkten. Die Patriots-Offense eröffnete das vierte und letzte Quarter des Spiels. Diese übernahm in der Mitte des Feldes, konnte aber keinen Passversuch an den Mann bringen. Ein Turnover on Downs war das Ergebnis. Die Defense gab im letzten Drive der Colts nochmal alles und konnte durch eine weitere Interception, wieder durch Safety Dustin Winning, mit herunterlaufender Uhr die letzten Punkte des Spiels auf das Scoreboard bringen.

Somit ging der Sieg des insgesamt sehr fairen Spiels mit einem Endstand von 48:00 an die Brandenburg Patriots und bescherte ihnen in der noch jungen Vereinsgeschichte den ersten Sieg in einem offiziellen Ligaspiel. Die Patriots bedanken sich bei den zahlreichen Fans, die bei strahlendem Sonnenschein den Nachmittag am Wiesenweg verbracht haben und den Sponsoren der Metallbau Windeck GmbH, Hellweg Brandenburg und der Brandenburger Backstuben. Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei den weiteren Heimspielen.

Mannschaft: Head Coach Mario Schumacher

Sebastian Engler, Ludwig Gropler, Hardy Haberland, Danny Hackmann, Oliver Hoffmann, Enrico Hoffmann, Lars Höricke, Timmy Jechow, Martin Kahl, Silvio Kischel, Gordon Kimmling, Miles Kimmling, Robert Klein, Ronny Kraatz, Dominic Kühn, Tim Mahlow, Sascha Martschinkowski, Daniel Maurer, Philipp Meier, Julian Mushak, Steven Niekisch, Günter Pletz, Paul Rothe, Marcel Schober, Marco Schober, Markus Schultze, Daniel Schumacher, Christoph Wilhelm, Dustin Winning

Text und Foto: Brandenburg Patriots / Paul Rothe

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Die Berlin Rebels gewinnen mit 30:13 gegen die Hildesheim Invaders und sind nach ihrem vierten Sieg in Folge weiterhin auf Playoffkurs.

Wegen eines Gewitters über Berlin und nachfolgender, mehr als ausgiebiger, Platzkontrolle durch das Sportamt Charlottenburg wurde die Partie am Sonntagnachmittag erst mit halbstündiger Verspätung angepfiffen. Einmal mehr war der Matchwinner Larry McCoy. Der Running Back der Rebels trug nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Samuel Shannon, der bereits mitten im zweiten Drive der Gastgeber mit einer schweren Schulterverletzung in ein Krankenhaus transportiert werden musste, das Laufspiel praktisch allein und sich wieder mit zwei Scores in die Punkteliste ein. Für die weiteren Punkte des alten und neuen Tabellenführers sorgten Marvin Neugokath mit einem 47-Yard-Fieldgoal, Terell Robinson mit einem Lauf über 39 Yards und nach 38-Yard-Pass auf Leonard Booten. Drei der vier PAT verwandelte Max von Wachsmann.

Die Rebels profitierten dabei von erheblichen Abstimmungsproblemen in beiden Linien der Gäste aus Hildesheim. Diese bekamen die #28 der Hauptstädter nie in den Griff. Auch dem Angriffsspiel der Invaders fehlte es an Durchschlagskraft, was insbesondere Gäste-Quarterback Zach Cavanaugh immer wieder zu spüren bekam und in arge Probleme brachte. Wie schon beim Heimspiel gegen den Deutschen Meister offenbarte der Aufsteiger große Schwächen beim Schutz seines Spielführers und dessen anschließendem Spiel durch die Luft. Den Pässen des starken Arms des US-Imports vermochten die Wide Receiver nicht zu folgen. So blieb nur das Laufspiel über ihn selbst oder Reggie Bullock und das war dementsprechend schnell zu durchschauen. So wunderte es nicht, dass das erste First Down erst Mitte des zweiten Spielabschnitts überhaupt erzielt werden konnte. Am Ende dieses Drives stand aber nur ein 41-Yard-Field Goal von Christian Besser. Beeindruckend war der 96-Yard-Kickoffreturntouchdown von Drew MacReynolds zum 16:10 Halbzeitstand.

Dass es auch anders geht, bewiesen die Gäste mit ihrem ersten Drive in der zweiten Hälfte, in dem sie den Ball fast über das ganze Spielfeld bewegten und dabei über sieben Minuten von der Uhr nahmen. Diese Serie wurde aber hauptsächlich vom zweiten US-Running Back Phillip Gamble getragen. Am Ende stand aber nur das zweite Fieldgoal zum 13:16 aus Sicht der Invasoren. Durch den 31-Yard-Kick von Christian Besser blieben die Invasoren nur kurzzeitig auf Tuchfühlung. Einen Offensivspielzug später brachten die Rebels die nächsten sieben Punkte auf das Scoreboard und waren endgültig auf der Siegerstraße.

Auch einen Fumble der Angriffswaffe Nummer Eins der Hauptstädter konnten die Hildesheimer nicht nutzen, sie wurden anschließend zum vierten Mal vom Platz geschickt, ohne ein First Down erzielt zu haben. Nach einer angetäuschten Ballüberübergabe stellte Terell Robinson den 30:13 Endstand her. Die Rebels ließen anschließend noch einige Spielzüge der Niedersachsen zu, aber nicht mehr.

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Die zweite Mannschaft der Berlin Rebels gewinnt gegen die Tollense Sharks mit 35:34 und verbleibt weiterhin im Mittelfeld der Regionalliga Ost.

Wenn das Wetter am besten ist, werden Spiele ausgerechnet immer im sonnendurchfluteten und windarmen Stadion Wilmersdorf ausgetragen. Auch am ersten Samstag im Juni dieses Jahres waren die äußeren Umstände wieder hervorragend, zumindest für die rund 150 Zuschauer unter dem Dach der Haupttribüne, die im Schatten bei kalten Getränken ein für Regionalligaverhältnisse sehr gutes Spiel mit einem kuriosen Ende zu sehen bekamen. Offenbar fanden Spieler und Schiedsrichter auch sehr viel Gefallen daran, denn sie dehnten die Partie auf fast drei Stunden aus.

Die spielstarke Mannschaft der Gäste, die die körperliche Erscheinung betreffend klar im Vorteil war, ging schnell in Führung. Ein Pass, ein Personal Foul der Gastgeber und drei Läufe ergaben die Führung, da waren die Gastgeber noch nicht wirklich im Spiel angekommen. Den Touchdownlauf des Tollenser Import-Quarterbacks Timothy Robinson (PAT Paul Stubbe) glichen die Gastgeber kurze Zeit später durch Lauf von Devin Müller aus (PAT Ben Hermann.)

Dem schon flotten Auftaktviertel folgte ein noch kurzweiligerer zweiter Spielabschnitt. Der Quarterback der Gäste konnte, geschützt durch eine starke O-Line, immer wieder sehenswerte Pässe anbringen und man musste deshalb den Eindruck gewinnen, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis sich die Neubrandenburger entscheidend absetzen würden. Auch dem zweiten Touchdown ging eine 15-Yard-Strafe der Gastgeber voraus. Robinson bediente den gut aufgelegten Paul Fleischer innerhalb der Redzone zum 07:14 aus Sicht der Gastgeber. Wenn nach dem TD-Pass auf Adrian Peter auch der PAT erfolgreich gewesen wäre, hätte der Aufsteiger im direkten Gegenzug erneut ausgeglichen.

Anschließend genügtem dem Spielführer der Gäste zwei Pässe für die Überwindung des Spielfeldes (PAT Stubbe), die sich mit einer Acht-Punkte-Führung in die Kabine verabschiedeten.

Auch nach der Halbzeit sah es so aus, als würden die Sharks den um 15 Spieler kleineren Kader problemlos wegstecken. Wieder genügten ihnen zwei Spielzüge für die nächsten Punkte, die diesmal Wide Receiver Thomas Keidl nach Pass von Robinson erzielte. Aber die Rebels blieben dran und verkürzten einen Spielzug später auf 21:28, denn Ben Hermann ließ seinem 49-Yard-Pass auf Timoteo Cura noch einen Lauf für zwei Punkte in die Endzone der Gäste folgen.

Der Schlussabschnitt wurde mit einem Interceptionreturntouchdown von Leon Landefeld eröffnet. Dem 28:28 Ausgleich folgte gleich die nächste Interception des Quarterbacks der Gäste, die nun kräftemäßig ihrem viel kleineren Kader und den fast 30° Grad Tribut zollen mussten. Die Rebels bewegten den Ball nun fast ausschließlich am Boden, Ben Hermann brachte seine Farben mit einem Lauf über 11 Yards und eigenem PAT mit 35:28 erstmals in Führung.

Aber die Gäste waren mit ihrem Latein noch nicht am Ende und arbeiteten sich kontinuierlich über das ganze Feld. Paul Stubbe verkürzte mit Catch die Führung der Gastgeber auf einen Punkt. Der den Ausgleich bringende PAT war den Gästen nicht genug, nach der missglückten Conversion standen sie aber praktisch mit leeren Händen da.

Der Versuch eines Onsidekicks schlug fehl, aber die Coaches der Sharks hatten sich bei einer verbleibenden Spielzeit von knapp zwei Minuten nun etwas Besonderes ausgedacht. Die Verteidigung sollte dem Gastgeber einen schnellen Score ermöglichen, um anschließend noch einmal in Ballbesitz zu gelangen. Die Durchführung war aber äußerst kurios anzusehen. Die Rebels gingen deshalb nicht in diese Falle, sammelten bei ihren anschließenden Läufen im Backfield noch ordentlich Strafen ein und hielten so den Drive bis zum Auslaufen der Uhr am Leben.

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Am Sonntagnachmittag kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der Hildesheim Invaders  und den Berlin Rebels seit 2009. Im Berliner Bezirk Charlottenburg treffen die Hildesheimer auf den aktuellen Tabellenführer der Nordstaffel der höchsten deutschen Footballliga. Eine Hand voll Spieler der Invaders erinnert sich dabei noch an den letzten Besuch im Mommsenstadion. Dort verlor man damals das Hinspiel mit 35:6. Am letzten Spieltag der Saison 2009 standen die Invaders dann auf dem letzten Tabellenplatz der zweiten Liga. Während die Invaders den schweren Gang in die Regionalliga antreten mussten, stiegen die Berlin Rebels als Meister in die German Football League auf. Seitdem spielten die Rebels mit Ausnahme von 2011 durchgehend in der GFL. Nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten stehen die Rebels nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze. Dabei sprang für die Berliner sogar ein Sieg gegen den mehrmaligen Deutschen Meister aus Kiel heraus.

Relativ ruhig war es um die Rebels im Vorfeld der diesjährigen Football-Saison. Aus Sicht der Invaders wirkt der bisherige Verlauf wohl überraschend. „Die Berliner bringen die Hierarchie der letzten Jahre zurZeit ein wenig ins Wanken“, merkt Hildesheims Defensiv-Koordinator Sven Bröker an und führt fort: „Auch so früh in der Saison kann das schon enorm wichtig sein. Die bisherigen drei Siege sind verbucht und stehen eben jetzt auf ihrem Konto.“

Während aus dem Top-Trio bestehend aus Braunschweig, Kiel und Dresden lediglich der niedersächsische Nachbar konstant spielt, deutet sich eine Neuausrichtung der Verfolger Braunschweigs an. Vor der Saison galten die Berliner eher noch als eines der Teams gegen die man sich aus Hildesheimer Sicht sehr gute Chancen ausrechnete. Nun sieht es jedoch nach einem sehr offenen Schlagabtausch in der GFL Nord aus. Auch der letztjährige Playoff-Teilnehmer Hamburg wurde mit einem 30-Punkte-Vorsprung abgespeist und verweilt nun mehr auf dem letzten Tabellenplatz. Da die Hildesheimer sich bisher nur an Düsseldorf (Sieg) und Braunschweig (Niederlage) messen durften, wird das Spiel gegen die Rebels wohl Wegweiser werden.

Dabei müssen die Hildesheimer auf zwei Leistungsträger in der Defensive verzichten. Der letztjährige Newcomer und Shootingstar Paul Jung befindet sich in der Genesungsphase eines Schlüsselbeinbruchs. Diesen musste die medizinische Betreuung im Spiel gegen die Düsseldorf Panther vor zwei Wochen feststellen. Defense Liner Jung wird damit noch einige Wochen ausfallen. Ebenso bitter ist der Ausfall von Linebacker Manuel Wiesmann. Er war nach vor der Saison neu zu den Invaders gekommen, spielte zuvor bei den Braunschweig Lions. Am vergangenen Sonnabend musste er spät im Spiel gegen die Lions vom Platz gestützt werden. Eine Knieverletzung verhindert seinen Einsatz gegen die Rebels. Die endgültige Diagnose steht noch aus, allerdings ist mindestens mit einer mehrwöchigen Pause zu rechnen.

Auf Seiten der Berliner gibt es gegenüber ihrer letzten Partie ebenso schmerzliche Ausfälle. Drei an der Zahl, allerdings wurden diese im Spiel gegen die Hamburg Huskies auf Grund mehrerer Strafen vom Feld gestellt.

Mit von der Partie am Sonntag sind jedoch Berlins Leistungsträger Terell Robinson und Larry McCoy. Robinson, der die Rebels seit dieser Saison als Quarterback aufs Feld führt, gelangen bisher ganze zehn Touchdowns. Ebenso zehn Mal erreichte Runningback McCoy die gegnerische Endzone. Er konnte bereits im letzten Jahr auf ganzer Linie überzeugen. Die Kombination aus Pass-und Laufstärke des US-Amerikanischen Duos sollte also die Hildesheimer Defensive vor eine ernstzunehmende Aufgabe stellen. Linebacker Sascha Diekert sieht die Hildesheimer Verteidigunsgreihen jedoch gerüstet: „Wir haben uns auf das variable Spiel der Berliner eingestellt. Unser Cheftrainer Joe Roman ist ein Taktik-Ass. Er hat für jeden Gegner eine passende Einstellung parat.“

Darüber hinaus durfte sich der Hildesheimer Cheftrainer diese Woche über einen weiteren Neuzugang freuen. Ciro Jordanov heißt der 29-jährige Defense-und Offense-Line Spieler. Er bringt bei 1,98 m Körpergröße stolze 145 Kilo auf die Waage. 2013 durfte er bereits in der GFL für die Cologne Falcons auflaufen, mit denen er prompt den Einzug in die Playoffsschaffte. Er verstärkt nach einer Verletzungspause vorrangig die Defensive der Invaders. Neben Nikola Savic ist er einer von zwei Import-Spielern aus Serbien im diesjährigen Kader der Hildesheimer. Ursprünglich sollten Ciro und Niko gemeinsam an die Bördeziehen. Eine Verletzung Jordanovs verhinderte dies doch bis zuletzt, sodass „Niko“ Savic zunächst ohne Jordanov anheuerte. „Was Nikola da zurzeit abruft ist enorm“, ließ Joe Roman nach dem Spiel gegen Braunschweig verlauten. Neben seiner eigentlichen Funktion in der Offensive Line der Invaders muss das Kraftpaket auch in der Defensive aushelfen. Kombinierte 275 Kilo serbischer Power sollen demnach nun dem starken Angriff der Berlin Rebels standhalten.

Spannung ist also garantiert. Insbesondere hoffen die Invaders dabei auf ihre Fans. Denn auch im Umfeld der Footballer festigt sich eine stetig wachsende Fanbase. Bereits beim ersten Auswärtsspiel der Saison begleiteten zahlreiche Hildesheimer Fans ihre Mannschaft ins 300 km entfernte Düsseldorf. Der steigende Bekanntheitsgrad der amerikanischen Sportart scheint Hildesheim besonders gut getan zu haben. Das zeigten am vergangenen Wochenende bereits die 3500 Zuschauer im Friedrich-Ebert-Stadion. In Berlin scheint die Begeisterung der Fans sich jedoch in Grenzen zu halten. In den letzten Jahren lagen dabei die Zuschauerzahlen meist weit unter der 1000-Marke. Und der Trend scheint sich fortzusetzen. Ein Grund mehr weshalb die Invasoren sich wohl redlich über die Unterstützung ihrer eigenen Anhängerschaft freuen würden.

Text: Torben Dill / Hildesheim Invaders

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In ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison musste sich das Landesligateam der Berlin Bullets den Berlin Kobras mit 03:32 geschlagen geben. „Wir hatten drei Wochen, um uns sehr gut auf diesen Gegner vorzubereiten. Die Spielweise war uns bekannt und das Team war vorbereitet. Wir wussten, dass das heute ein schwerer Gegner werden wird, waren aber zuversichtlich ihn zu packen.“ sagte Offense-Coordinator Jens Eltze nach dem Spiel.

Dass das nicht gelang, lag zuallererst daran, dass die Gäste aus Marzahn im Ergebnis ihres ersten Saisonspiels den längerfristigen Ausfall ihres ersten und einzigen Quarterbacks hinnehmen mussten. So musste Ralf Seemann ran und stellte sich für seinen ersten Einsatz als Spielführer gar nicht mal so schlecht an. Das Laufspiel hingegen konnte, wie bereits im ersten Saisonspiel, wieder nicht überzeugen. So verwunderte es nicht, dass die einzigen Punkte der Bullets aus einem Fieldgoalversuch im Schlussabschnitt entsprangen. Da die Kobras sich bis dahin durch Touchdowns vier Mal auf das Scoreboard brachten, nur die jeweiligen Extrapunkte wollten nicht gelingen, störten sie diese Ehrenpunkte nicht sonderlich.

Wenn es am kommenden Sonntag auf heimischen Platz gegen die Baltic Blue Stars geht, wird sich zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird. Beide Teams sind bislang sieglos in der Liga und wahrscheinlich wird es nach diesem Spiel nur einer weiterhin sein.

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