Teamzone

Auf der letzten Mitgliederversammlung der Berlin Bullets wurde durch die anwesenden Vereinsmitglieder ein neuer Abteilungsvorstand bestimmt. Der bisherige Abteilungsvorsitzende Thorsten Kunert, der auch als Spieler und Trainer im Verein tätig war, wurde von den Mitgliedern nicht wiedergewählt. Kunert hatte in 25 Jahren alle Höhen und Tiefen der Bullets erlebt und trotz seines schweren gesundheitlichen Schlages die Vereinsarbeit immer tatkräftig unterstützt. Die zukünftigen Aufgaben wollen die Marzahner nun mit stark verjüngtem Personal angehen. An der Abteilungsspitze steht für die nächsten zwei Jahre der erst 29jährige Maxim Phillip, der gleichzeitig auch als Quarterback des Landesligateams auf dem Spielfeld aktiv ist. Für die Bereiche Finanzen, Spielbetrieb und Öffentlichkeitsarbeit werden Andrea Löffler, Julia Kortus und Frank Gürntke verantwortlich sein.
Die größte Herausforderung des gesamten Vereins wird es sein, die bereits 1992 gegründeten Berlin Bullets im Osten der Hauptstadt bekannter zu machen und vor allem das Einzugsgebiet besser zu nutzen. Dazu sind verstärkt öffentliche Aktivitäten und eine intensive Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf erforderlich und geplant. Ein weiteres Ziel des Vereins ist es, ab dem Jahr 2017 mit einem Team am Flag-Football-Spielbetrieb des AFCVBB in der Altersgruppe 6-10 Jahre teilzunehmen. Außerdem ist der Aufbau eines Senior-Flag-Teams geplant, um auch Interessenten der älteren Jahrgänge für den American Football zu gewinnen. Diese beiden Mannschaften werden das Flag-Team der Altersgruppe 10-15 Jahre, sowie die U19- und Senior-Tacklemannschaften hervorragend ergänzen.

Berlin Bullets-19.04.2016

Zu ihrem Saisonauftakt in der Landesliga erwarten die Berlin Bullets die Eberswalder Warriors am 01.05.2016 um 15 Uhr auf der Sportanlage in der Cecilienstraße 80 in 12685 Berlin. Für die U19 beginnt die Spielzeit am 21.Mai mit dem Auswärtsspiel in der Jugendoberliga Ost bei den Tollense Sharks.

Foto: © Berlin Bullets

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Im Eröffnungsspiel der Oberliga Ost bezwingen die Berlin Thunderbirds die Spandau Bulldogs am Sonntagnachmittag vor rund 200 Zuschauern im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion mit 14:12.

Die meisten Anwesenden kamen wohl in Erwartung, dass der gastgebende Absteiger aus der Regionalliga mit dem Aufsteiger aus der Landesliga leichtes Spiel haben würde. Weit gefehlt: Das Team von Head Coach Martin Lutzke trat von Beginn an nicht wie ein Aufsteiger auf. Die Südberliner kontrollierten das Spiel der Gastgeber und brachten vor allem deren Offense vielfach in arge Bedrängnis. Die O-Line der Vorstädter war nicht in der Lage, ihrem Quarterback Sven Samans genügend Zeit zum agieren zu geben. Die Secondary der Thunderbirds deckte die Spandauer Wide Receiver gut ab und deren Spielführer musste deshalb den Ball durch eigenen Lauf bewegen, sprich: die Beine in die Hand nehmen.

So war es vorprogrammiert, dass die Gäste den Ball und somit eigene Chancen erhalten würden. Gleich die erste wurde konsequent genutzt. Nach einem 3-Yard-Pass von Quarterback Christoph Kurzer auf Wide Receiver Marcel Wegener gingen die Gäste mit 7:0 in Führung. Die gleiche Kombination erhöhte vor der Pause auf 14:0 (PAT: Gordon Gerhardt.) Zwischen beiden Scores wechselte das Angriffsrecht mehrfach. Die Gastgeber mussten sich auch von diesem trennen, weil sie keinen etatmäßigen Kicker auf das Spielfeld schicken konnten und die Undiszipliniertheiten etlicher Spandauer Spieler schon jetzt erheblichen Raumverlust zur Folge hatten. Die Gäste ihrerseits hatten mitunter arge Probleme, den Ball zu kontrollieren und die Pässe ihres Quarterbacks sahen nicht immer sehr gelungen aus.

Mitte des dritten Spielabschnitts drehte sich die Partie zugunsten der Spandauer. Ausgangspunkt war, dass die Thunderbirds einen vierten Versuch in der Nähe der Mittellinie ausspielten. Ein neuer erster wurde nicht erreicht und der Gastgeber übernahm das Zepter. Mit Hilfe der Läufe des Spandauer Quarterbacks und Raumstrafen der Gäste, die mit zunehmender Spielzeit erheblich zunahmen, arbeiteten sich die Bulldogs durch zwei Scores auf 12:14 heran. Martin Lutzkes Team, welches nach Targeting auch noch eine Hinausstellung hinnehmen musste, hatte am Ende Glück, dass sich Sven Samans bei einem Laufversuch aus der eigenen Endzone heraus ebenfalls verletzte und in Ermanglung eines etatmäßigen Quarterbacks durch einen D-Liner ersetzt werden musste. So konnte das nunmehr ausgeglichene Spiel nicht mehr gewonnen werden.

Martin Lutzke kommentierte den Sieg seines Teams unmittelbar nach dem Spiel: „Es war ein Treffen zweier gleichwertiger Mannschaften mit dem glücklicheren Ende für uns.“ Dabei ließ er jedoch außer Acht, dass sich der Absteiger vor allem durch seine Strafen selbst bezwungen hatte. Wie auf Seite der Bulldogs damit umgegangen und welche Konsequenzen das für die Zukunft haben wird, kann bereits am kommenden Samstag beobachtet werden, wenn es ab 15 Uhr im Stadion Britz Süd zum Rückspiel beider Teams kommt.

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Die Spandau Bulldogs verlieren am Sonntagvormittag ihr erstes Heimspiel in der GFL-Juniors gegen die Dresden Monarchs mit 03:55 und sind somit weiterhin Tabellenletzter der Gruppe Nord. Ausschlaggebend für die Niederlage gegen den Tabellenführer waren vor allem drei Aspekte: Die Vorstädter fanden nie ein Mittel gegen den Starting Running Back der Gäste. Das Team häufte 120 Yards Strafen an. Was aber wohl am schwersten wog war, dass der eigene Angriff zu keinem Zeitpunkt des Spiels in der Lage war, den Ball in den eigenen Reihen zu behalten. Fumbles und Interceptions waren Ergebnis des enormen Drucks, den die D-Line ständig auf ihre Gegenüber ausübten. Vor allem Christoph Richter überragte alle seine Mit- und Gegenspieler und das nicht nur optisch.

Auf der Gegenseite zeigte bereits der erste Drive der Gäste, womit der Tabellenletzte des Vorjahres auch in diesem Spiel wieder leben musste. Kein Druck der eigenen D-Line bedeutete, dass Yazan Nasser mit der Spandauer Abwehr machen konnte, was er wollte. Über 100 Laufyards und vier Touchdowns waren die Ausbeute des klein gewachsenen Ballträgers der Goldhelme. Im Ergebnis kamen so bis zur Mitte des dritten Viertels allein schon 34 Punkte zusammen, ein Touchdown resultierte aus einem Pass des Quarterbacks der Sachsen auf seinen Wide Receiver mit der # 88. Neben Konrad Tebmar fing im Schlussabschnitt auch Manuel Behrends einen Pass von Rick Arnold. Bis zu diesem Zeitpunkt kamen die Gastgeber nur selten aus ihrer eigenen Hälfte. Für die Bulldogs reichte es lediglich zu einem 32-Yard-Field Goal, auf der Gegenseite trugen sich anschließend noch zwei Verteidiger der Königlichen in die Scorerliste ein.

Spandaus Defense Coordinator Robert Melzer meinte nach der Niederlage: „Im Gegensatz zu den Dresdnern, die in diesem Jahr viele Seniors in ihrem Team haben, spielen bei uns viele Neulinge und ehemalige B-Jugendspieler. Alle haben in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht und diese waren über große Zeiträume auch schon zu sehen. Für uns kommt es vor allem darauf an, auf beiden Seiten des Balles Kontinuität in unser Spiel zu bekommen.“ Eins ist nach der zweiten Niederlage der Spandauer in diesem Jahr bereits jetzt klar: Auch im dritten Jahr der Zugehörigkeit zur höchsten deutschen Jugendliga werden es die Vorstädter schwer haben, mit der Konkurrenz mitzuhalten.

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Die Berlin Bears spielen in der Saison 2016 mit neuem Quarterback aus dem wunderschönen San Jose in Kalifornien. Der 22-jährige, 1,88m große Casey Mintz übernimmt ab April 2016 die Führung in der Offense der Berlin Bears.
Casey kommt von der Humboldt State University, wo er als „Red Shirt“ Student über fünf Jahre bei den Humboldt Jacks eine feste Größe im Team war und hohes Ansehen genoss. Der Pocket-Passer hat in seiner Karriere mehrere Tausend Yards erworfen und wird den Bears in Sachen Passing-Game einen gehörigen Schub nach vorne verpassen. Casey machte seinen Abschluss in Psychologie 2015 und wird die Bears auch als Coach unterstützen.
 Casey Mintz: „Ich selbst war noch nie außerhalb der USA, bin daher sehr gespannt und freue mich sehr, meine neuen Teamkameraden kennen zu lernen und mit den Berlin Bears erfolgreichen Football zu spielen.“
„Wir sind sehr erleichtert, dass es mit Casey geklappt hat“, so Vizepräsident Marcus Döbler. „Nach einer mäßigen Saison 2015
(zahlreiche Verletzte) war es mir ein Herzenswunsch, unseren Spielern zu helfen und sie neu zu motivieren. Nach intensiven Gesprächen mit Casey, sind wir guter Hoffnung, dass wir hier nun genau den richtigen gefunden haben.“
 Casey Mintz wird am 10. April in Berlin landen und sein Training mit den Bears aufnehmen, um dann am 30. April gegen die Berlin Rebels II erfolgreich in die Saison zu starten.
 Wir freuen uns alle sehr auf die kommende Saison und wünschen allen Teams eine verletzungsfreie Saison 2016.
Quelle: Berlin Bears
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Die ausgezeichneten Kontakte von Rebels-Head Coach Kim Kuci in der Arena Football League machten es möglich: Mit Terell Robinson wechselt ein weiterer Amerikaner an die Spree. Zusammen mit den bereits angekündigten Importen wird der 24-jährige, der auch als Wide Receiver eingesetzt werden kann, am 30.03.2016 in Berlin erwartet.

Robinson, MSC West Offense Player of the Year des Jahres 2014 und gebürtig in South Pittsburg (Tennessee), spielte zuletzt Quarterback an der Faulkner University und zuvor an der University of Tennessee in Chattanooga, wo auch seine Karriere begann.

Kuci, der eine Empfehlung seines letztjährigen Kollegen, Cosmo DeMatteo aufnahm, sieht in seinem Neuzugang eine hervorragende Ergänzung seines Teams: „Terrell ist ein sehr athletischer Quarterback, der ausgezeichnet in unser Spielsystem passt. Laufstärke und hohe Präzision im Passspiel sind seine Stärken und ergänzen sich somit optimal mit denen von Darius Outlaw, der bekanntermaßen seine letzte Saison spielt. Wir werden diese Saison nutzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Terrell ist für uns die beste Wahl für diese Saison des Umbruchs.“

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Das Roster der Potsdam Royals für die Spielzeit 2016 nimmt so langsam Formen an. Nach einer erfolgreichen Saison 2015 mit den Allgäu Comets verschlägt es den 140 kg schweren Frankie Pankhurst berufsbedingt nach Potsdam. Die Farnham Knights in Großbritannien waren Pankhursts erste Footballstation. Nun freut er sich auf die Herausforderung bei den Royals: „I am excited to be a part of the Royals, a team with talent and some outstanding football players joining the team as well. I really like to challenge the top with this team!“ Headcoach Vogt ist froh, einen erfahrenen Liner für die lange Saison der GFL 2 hinzugewonnen zu haben: „Er bringt eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau mit und wird uns noch mehr Tiefe verleihen.“

Sieben weitere Spieler aus Cottbus, Leipzig, Frankfurt (Oder) und Sheffield spielen zukünftig ebenfalls für die Royals. Von den Crayfish stoßen die Wide Receiver Max Kunze, Enrico Stiegemann und Erik Joseph gemeinsam mit Offensive Lineman Roman Franzen zu den Royals. Der 27-jährige Defensive Back Philipp Korzenek spielte zuletzt bei den Leipzig Lions, ebenfalls in der Regionalliga Ost.

Die Potsdamer D-Line erhält Verstärkung durch den 24-jährigen Kamil Ksiezyk. Der 1,84 Meter große 117-Kilo-Mann kommt von den Red Cocks aus Frankfurt (Oder), für die er bis 2013 spielte. Wide Receiver/Defensive Back Henry Soysa ist 20 Jahre alt und kommt von den Sheffield Hallam Warriors. Er studiert in Berlin und trifft bei den Royals wieder auf seinen alten Trainer David Saul.

Quelle: Potsdam Royals

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Mit großen Erwartungen geht auch die B-Jugend der Berlin Bears in die neue Saison. Zu diesen äußerte sich deren Head Coach Andre Hansen.

Frage: Coach Andre, deine B-Jugend hat in den letzten Monaten regen Spielerzuwachs bekommen. Wie hast du das erlebt?

Coach Andre: Mit so einem Zulauf habe ich nicht gerechnet und freue mich natürlich riesig darüber, dass so viele junge Menschen die Leidenschaft am American Football entdeckt haben. Aber das ist nicht nur bei den Bears so, sondern bei allen Berliner Footballvereinen. Dies ist eine großartige Entwicklung für unseren Sport! Und gleichzeitig auch eine Verpflichtung: Jetzt liegt es an uns Coaches, die Mädchen und Jungs zu guten Footballspielern auszubilden.

Frage: Du sprichst die Ausbildung guter Spieler an. Wie wirkt sich denn dieser Andrang auf das Training aus? Es ist doch sicherlich schwieriger, 60 Spieler auszubilden als 20 …

Coach Andre: Nein, das ist nicht schwieriger als mit 20. Ich habe eine hervorragende und hochmotivierte Coaches Crew, die es uns erlaubt, jede Position gut zu coachen und ein vernünftiges und sauber strukturiertes Training durchzuführen.

Frage: Klingt hervorragend! Wie schätzt du denn mit diesem großen Kader die beginnende Saison ein, was erwartest du?

Coach Andre: Aufgrund der Spielergebnisse im letzten Jahr verbieten sich großformulierte Ziele. Wir haben mit den Rebels, den amtierenden Champions, und den Kobras zwei Teams in unserer Division, die traditionell sehr erfolgreich sind und gut gecoacht werden. Und auch in Dresden und Chemnitz schläft man nicht in der Jugendausbildung! Wenn wir unser Potenzial abrufen, könnte es eine interessante Saison. Allerdings sage ich klar: die Philosophie der Bears besteht darin, dass wir unsere A-Jugend supporten und Spieler für dieses Team ausbilden. Persönliche Eitelkeiten und Ziele haben bei uns kein Platz. Wir wollen als Verein langfristig erfolgreich sein und das Netzwerk, das Sportdirektor Volker Hertzberg aufgebaut hat, weiter ausweiten und umsetzen.

Frage: Du sprichst die dienende Funktion der B-Jugend-Ausbildung an. Wie schwer fällt es dir persönlich, wenn jemand aus der B „herauswächst“?

Coach Andre: Das fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer. Was ich seit Übernahme des Head Coach-Postens gelernt habe: ein Headcoach ist nicht nur Coach, sondern auch Ersatzvater und Berater in allen Lebenslagen. Jeder ist mir daher irgendwie ans Herz gewachsen und sie dann gehen zu lassen ist nicht einfach. Aber nur so entwickeln sich die Jugendlichen weiter und in unserer A-Jugend sind sie ausgezeichnet aufgehoben. Die Jungs dann dort spielen zu sehen erfüllt mich mit großer Freude und macht mich stolz auf diese Spieler!

Frage: Verständlich! Wir alle sind stolz auf dich und dein Team und natürlich auch auf unseren amtierenden Ostmeister, unsere A-Jugend! Zum Schluss ein Wunsch: wenn du einen solchen frei hättest für dich und deine Mannschaft, welcher wäre das?

Coach Andre: An erster Stelle wünsche ich mir, dass alle Spieler von schweren Verletzungen verschont bleiben, damit die Freude am Sport erhalten bleibt und so viel Spielpraxis wie möglich gesammelt wird. Aber das wünsche ich allen anderen Teams auch, damit unsere kleine Footballcommunity weiterwächst.

Quelle: Berlin Bears

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Am letzten Wochenende war die Herrenmannschaft der Berlin Thunderbirds zu Gast im Haus der Sportjugend auf dem Olympiagelände, um dort ihr saisonvorbereitendes Trainingscamp abzuhalten. Über dreißig Spieler trainierten unter der Anleitung von drei Trainern vormittags auf dem Rasenplatz nahe der Geschäftsstelle des AFCVBB e.V. im Olympiapark, am Nachmittag stand dann gleich die Videoauswertung des Vormittags auf dem Programm. Abends war dann Zeit für Teambuilding bei Billard, Kicker und Tischtennis. Da das Wetter mitspielte, das Essen sehr gut war und die Ausstattung der Theorieräume keine Trainerwünsche offenließ, waren alle zufrieden.

Ob auch Martin Lutzke, Head Coach des Aufsteigers in die Oberliga Ost, mit dem Camp zufrieden war, zeigt nachfolgendes Interview.

Frage: Rundum gelungenes Camp? Ist Dein Plan aufgegangen?

Antwort: Das Camp war wirklich gut und ich denke, wir sind ein Stück weitergekommen.

Frage: Kann man eine Mannschaft wirklich auf den Abstiegskampf vorbereiten und wie trainiert man das eigentlich?

Antwort: Das wichtigste ist, dass die Jungs wissen, dass es so kommen wird, man also selbst auch etwas dagegen tun kann. Würde ich von Platz vier reden und wir würden dann am letzten Spieltag unter Druck stehen, würden wir glatt absteigen. Klar, wenn Du für eine Liga viel zu schwach bist und somit dort einfach nichts zu suchen hast, dann spielt man eben nur mit Anstand das Jahr zu Ende und gut ist. Solange man aber eine Chance hat, sollte man auch sehen, sie selbst aktiv zu nutzen. Auf beide Fälle sollte man als Spieler eines Aufsteigers vorbereitet werden, damit man nicht überrascht wird, mit dem Druck nicht mehr klarkommt und plötzlich einfachste, vermeidbare Fehler macht.

Frage: Dabei kommt es im Team doch auf jeden Spieler an, oder?

Antwort: Genau, deshalb haben Coach Sörensen, Coach Schwabe und ich mit allen Spielern Einzelgespräche geführt, um auch sicher zu sein, dass jeder Spieler weiß, was er beizutragen hat und sich seiner Rolle und Verantwortung auch bewusst ist. Als Coach muss man auch immer sehen, dass im deutschen Freizeitfootball die Spieler aus Spaß spielen.

THBCAMP-Seniors

Frage: Diese Gespräche gingen an beiden Tagen bis nach Mitternacht, wann wurde geweckt?

Antwort: Das konnten die Spieler selbst entscheiden, jedenfalls waren zum Frühsport um 7.00 Uhr alle da und somit nach dem gemeinsamen Frühstück auch bei der Trainingsvorbesprechung um 8.45 Uhr. Um 10.00 Uhr begann dann jeweils das Training auf dem Platz.

Frage: War das dann ein „normales“ Training oder macht man das im Camp anders?

Antwort: Das hängt von der Zielsetzung ab. Wir haben viele Neulinge einzubauen und so nah wie möglich an die Stammspieler heranzubringen. Ebenfalls müssen wir die Starter in den Rhythmus bekommen. Vor allem aber ist das andere Timing auf Naturrasen ein Thema für uns, da wir ja nur auf Kunstrasen trainieren. Kontakt haben die Jungs genug im Training auf dem Platz oder beim Formtackling in der Halle.

Frage: Was wurde sonst noch gemacht?

Antwort: Es wurden noch die Mannschaftskapitäne gewählt und die Spielbetreuung besprochen. Die Regeländerungen 2016 wurden thematisiert, Spielerfotos für die Homepages gemacht und jede Menge über Plays im Detail debattiert.

Frage: Was war für Dich das wichtigste Ziel in diesem Camp und hast Du es erreicht?

Antwort: Die richtige Mischung vor Ort zu finden – zwischen Anforderung, ohne zu überfordern sowie dem was wir uns für das Camp inhaltlich vorgenommen hatten – und natürlich keine ernsthaften Verletzungen dort zu bekommen. Aber wir sind da angekommen, wo ich zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auch sein wollte. Bis zu den für uns wichtigen Spielen um den Klassenerhalt ist es ja noch etwas hin.

Text und Foto: Berlin Thunderbirds

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Fünf Spieler bilden seit Jahren das Fundament des GFL-Teams der Berlin Rebels. Mit viel Erfahrung und spielerischem Können trugen sie maßgeblich zum Erfolg der Charlottenburger bei.

Insgesamt 17 Jahre American Football und sämtliche Spielzeiten in den Farben der Berlin Rebels hat Linebacker Orkan Atakan bisher hinter sich gebracht. Mit 16 kam er 1999 zum Verein. In der A-Jugend spielte sich der ältere der Atakan-Brüder erfolgreich in die Riege der besten Linebacker und wechselte 2001 ins Herrenteam. Zu dem Zeitpunkt spielten die Rebels noch in der 4. Liga. Der Durchmarsch glückte und 2009 stieg die #5 mit den Rebels erstmals in die GFL auf.

Die Spielerfahrung von Sebastian Ruf ist kaum zu überbieten. Der Safety geht in diesem Jahr in seine 21. und, wie er selbst sagt, letzte Saison. 1995 begann die #21 seine Footballlaufbahn bei den Berlin Kobras und spielte dort die ersten 10 Jahre. Ruf gehört seit nunmehr 11 Jahren zu den Rebellen, hat alle Höhen und Tiefen des Teams miterlebt und dieses geprägt.

Zu den Urgesteinen der Berlin Rebels kann mit ebenfalls elf Jahren Teamzugehörigkeit auch Center Oliver Wolldeit gezählt werden. Wolldeit begann seine Laufbahn 2001 bei den Berlin Bears, wo er bis 2004 spielte. Seit 2005 trägt die #70 das schwarz-silberne Jersey und unterbrach seine Spielerkarriere in Berlin nur 2009 für ein Jahr, um in den USA an der Kent High School im Bundesstaat Conneticut zu spielen. Ein Jahr zuvor hatte „Olli“ mit der deutschen Jugendnationalmannschaft die Europameisterschaft in Spanien gewonnen. Nach seinem Seniorjahr in den USA kehrte er zu den Rebels zurück und stieg mit dem Team in die GFL auf. 2014 wurde der Teamcaptain in den Nationalmannschaftskader berufen.

Immer bereit für sein Team 100 Prozent Einsatz zu zeigen, ist auch Sven Skora. Gestartet 2005 bei den Berlin Kobras, wechselte der heutige Right Guard 2009 zu den Hauptstädtern. Bis heute ist er eine der absolut verlässlichen Konstanten in der Offensive Line. Mittlerweile ist die #73 auch im Coaching Staff der GFL Juniors und der zweiten Mannschaft der Berlin Rebels tätig.

Was Orkan Atakan verletzungsbedingt verwehrt blieb, schaffte sein jüngerer Bruder Baris, der ebenfalls in den Nationalmannschaftskader berufen wurde und 2014 mit dem deutschen Team die Europameisterschaft gewinnen konnte. Seine spielerischen Leistungen während dieser EM waren herausragend. Baris kam 2005 im Alter von 14 Jahren zu den Charlottenburgern und startete ebenfalls im Jugendteam der Rebels. Seit 2010 gehört der 25-Jährige nun als feste Größe und zu den Starting Linebackern im GFL-Team.

Quelle: Berlin Rebels

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