Teamzone

Die Dresden Monarchs gewinnen auch ihr zweites Spiel gegen das GFL-Team der Berlin Adler in der Saison 2015. Wie bereits im Hinspiel war die Defense der Adler nicht in der Lage, den Running Back der Monarchs zu stoppen.

Donald Russell war auch im Rückspiel, welches nur eine Woche auf das Hinspiel folgte, die tragende Säule in der Offense der Königlichen, agierte nach Belieben und brachte seine Farben frühzeitig auf die Gewinnerstraße. Bereits bei den ersten Angriffsserien der Monarchs zeigte er der Defense der Gastgeber deren Grenzen auf. Ein 51-Yard-Lauf und einer über 11 Yards der #23 der Monarchs brachte die Gäste mit 14:00 in Front. Foto: Jan Baldszuhn

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Die Gastgeber, die wegen einer Fußverletzung von Quarterback Lemar Johnson auf Backup-QB Felix Reiß zurückgriffen, konnten nur in ihrem zweiten Drive der Endzone der Gäste nahe kommen. Trevar Deed, der in diesem Jahr hauptsächlich in der Verteidigung der Königlichen eingesetzt wird, trug zwei Pässe der #10 der Gastgeber in deren Endzone zurück. Donald Russell nach Lauf und Radko Zoller nach kurzem Pass von Quarterback Jake Medlock sorgten für eine beruhigende 42:00 Halbzeitführung der Goldhelme. Foto:Stephan Dannhaus/frtp.de

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Auch der in zweiten Hälfte größtenteils eingesetzte „zweite Anzug“ der Monarchs, angeführt von Backup-QB Eric Seidel, hatte nicht viel Mühe mit den Gastgebern. Seidel bediente zwei Mal Wide Receiver Jan Hilgenfeldt und musste den Ball erst im Schlussabschnitt zum ersten Mal per Punt an die Adler abgeben. Diese brachten aber keine Punkte mehr auf das Scoreboard und mussten einen weiteren Touchdown zum finalen 00:63 hinnehmen. Mehr Fotos von diesem Spiel gibt es hier und hier.

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Mit nur 35 Aktiven reiste das GFL-Team der Berlin Adler in der sächsischen Landeshauptstadt an und diese ohnehin geringe Zahl schrumpfte bereits im ersten Drive der Gastgeber, die den Ball nach Punt der Gäste zuvor übernommen hatten. David Leisegang, einer der wenigen „alten“ Aktivposten auf Berliner Seite wurde nach überhartem Einsatz gegen den ballführenden Dresdner Runningback Donald Russell des Feldes verwiesen. Nicht die erste Hinausstellung in der Karriere der #74 der Hauptstädter, aber eine besonders bittere, wenn man den weiteren Spielverlauf betrachtet. Den anschließenden 7-Yard-Pass des Dresdener Quarterbacks Jake Medlock, der sich zum ersten Mal dem Heimpublikum der Monarchs zeigte, fing Wide Receiver Bradley Fraser in der Endzone und brachte seine Farben somit in Führung.

Auch die Special Teams der Adler hatten erhebliche Mühe mit den Königlichen, denn den anschließenden zweiten Punt bekam Sebastian Karl nur durch einen illegalen Kick in die gegnerische Spielhälfte. Donald Russell nutzte die durch die vorangegangene Hinausstellung entstandene Lücke in der Mitte sofort und legte auf den 5-Yard-Pass weitere 60 Yards durch Lauf obendrauf und war auch durch die zweite Reihe der schwarz/gelben nicht mehr zu stoppen.

Running Back Clemens Niepagen und Wide Receiver Yuki Ikei auf Seiten der Gäste konnten sich zu Beginn des Spiels noch gut in Szene setzen, wurden mit zunehmender Spielzeit aber neutralisiert. Somit war die Offense der Adler wieder mehr auf die Beweglichkeit ihres Quarterbacks Lemar Johnson angewiesen, dessen erster Lauf zu den einzigen Punkten seines Teams (PAT Nicolai Schumann) und zu dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Zwischenstand von 14:07 führte.

Beim anschließenden Kickoffreturn konnte Russell von Sebastian Karl erst nach 80 Yards gerade noch aufgehalten werden. Medlock stellte kurz danach den alten Punktabstand wieder her. Auch der nächste Drive der Goldhelme endete wieder in der Endzone der Gäste, wegen Strafen gegen die O-Line mussten sich die Monarchs aber mit einem Field Goal von Jan Hilgenfeldt begnügen. Auch auf der Gegenseite verhinderte ein Holding weitere Punkte. Johnson zeigte aber auch in dieser Angriffsserie wieder, wie wertvoll er für seine Farben ist.

Wie bereits beim ersten Zusammenspiel mit seinem QB nutzte der Dresdener Running Back anschließend die Lücken in der Verteidigung des sechsfachen Deutschen Meisters und fügte dem 5-Yard-Pass diesmal 56 Laufyards zum Stand von 31:07 hinzu. Kurz danach verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.

Den kurzen Kickoff zur zweiten Halbzeit konnten die Adler zwar freischlagen, aber nicht sichern. So kam die königliche Angriffsmaschinerie sofort ins Rollen und Donald Russell sorgte mit dem nächsten Tanz über mehr als 50 Yards durch die gesamte Berliner Verteidigung für die nächsten Punkte der Gastgeber. Der einzige Unterschied zu seinen vorangegangenen Touchdowns war, dass diesmal vorher kein kurzer Pass erfolgte.

Bis hierher leisteten die Adler große Gegenwehr und mussten auch erst jetzt den ersten QB-Sack hinnehmen. Dem folgte aber gleich ein zweiter und der anschließende Fumble vom Berliner Running Back, dessen Kreise die Monarchs erfolgreich immer weiter einengten, bereiteten indirekt deren nächste Punkte vor. Das 45:07 erzielte Wide Receiver Jan Hilgenfeldt nach Pass und auch für die letzten Punkte der Gastgeber, dem ein abgefangener Ball vorausging, sorgte die #80 der Heimmannschaft.

Das 52:07, zu Beginn des Schlussabschnittes erzielt, war auch gleichzeitig der Endstand. Die Gastgeber griffen nun auf ihre zweite Garde zurück. Der Vollständigkeit halber zu erwähnen ist noch der 75-Yard-Punt-Return des Dresdeners Trevar Deed und die beiden Interceptions der Berliner Stefan Melde und Richard Habig, letztere maßgerecht von Backup-QB Eric Seidel serviert. Zwei Läufe und eine anschließende Interception von Lemar Johnson waren dann die letzten Bemühungen der Adler.

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Am 19.07.15 kam es in der Gruppe Ost der DFFL zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer Leipzig Lions und den zweitplatzierten Berlin Bears. Beide Teams trafen bereits zwei Wochen zuvor in einer Hitzeschlacht in Berlin aufeinander, bei dem die Leipziger durch einen TD plus PAT in den letzten Sekunden des Spiels denkbar knapp 23:24 siegten. Für das Rückspiel musste der Berliner Headcoach Jens Baumgart aufgrund vieler Verletzungen sein Team auf etlichen Positionen verändern. Zwei der ausgefallenen Leistungsträger, WR Marco Schottstädt und LB Björn Hansen, erlitten ihre Verletzungen im Hinspiel gegen Leipzig und hoffen derweil auf baldige Genesung und Rückkehr ins Team.

Beide Teams agierten in ihrer Offense zunächst ohne größeren Raumgewinn: die Berliner Defense hielt gut gegen die Leipziger Offense, während die Offense von Berlin noch stockte und die Leipziger Defense so vor lösbare Aufgaben stellte. Mehrfach mussten daher die jeweiligen Punter ran. Gegen Ende des I. Quarters erlangten die Leipziger jedoch eine gute Feldposition und starteten ihren Drive an der Berliner 38yds-Linie.

Zwei QB-Sacks warfen Leipzig zunächst wieder zurück, doch im nunmehr II. Quarter brachte ein weiter Pass im ausgespielten 4. Versuch die Leipziger letztlich doch noch zum First Down und 15yds dicht an die Berliner Endzone. Ein folgender Pass in die Endzone konnte aber vom Berliner S Jean-Jacques Hitthaler abgefangen und 50yds zurückgetragen werden. Anschließend sollte der Ballbesitz noch mehrfach fruchtlos wechseln, bis letztlich ein von den Leipzigern abgefangener Pass ihnen einen Drive von der Berliner 33yds-Linie ermöglichte. Dank guter Arbeit der Berliner Defense und eines missglückten Field Goals blieb die Partie jedoch weiter ohne Punkte bis fast zur Halbzeit, als der Leipziger QB von der 25yds-Linie aus einen Pass in die hinterste Ecke der Berliner Endzone servierte. Der anschließende PAT gelang und so stand es zur Halbzeit 7:0 für Leipzig.

Berlin vs Leipzig
Die zweite Halbzeit begann zunächst schwierig für die Berliner Offense: ein QB-Sack, ein unvollständiger Pass und ein Platzverweis für WR Alexander Dirlick wegen eines unglücklichen Zusammenstoßes mit einem Leipziger beim Versuch, den anfliegenden Pass zu fangen, führten letztlich zum Punt. Da die Leipziger während des Puntversuchs eine Strafe bekamen, konnten die Berliner ihren Drive zunächst doch fortsetzen und kamen mit platzierten Pässen auf WR Jean-Jacques Hitthaler, der zuvor in der Defense spielte, und DB Guy Schneid, der hier als WR aushalf, bis an die Leipziger 17yds-Linie, doch auch im ausgespielten 4. Versuch nicht darüber hinaus. Leipzig übernahm anschließend nur kurz, da der Berliner LB Zeljko Stevanovic einen Passversuch abfing und so Berlin wieder das Angriffsrecht erhielt. Die Berliner Offense schaffte es anschließend bis zum First Down 15yds vor der Endzone und QB Kat Schneider versuchte drei Pässe in der Endzone vergeblich anzubringen, bevor er es selbst erfolglos mit einem Run versuchte. Leipzig übernahm an der eigenen 8yds-Linie und gleich der erste Runversuch brachte 25yds Raumgewinn, der zweite sollte noch weiter gehen für Leipzigs RB: mit einem Run über 60yds schlängelte er sich durch die Berliner Defense und erzielte den zweiten TD des Tages. Der PAT gelang und so stand es kurz vor Ende des III. Quarters 14:0.

Zu Beginn des IV. Quarters konnte Leipzig den Vorsprung sogar noch ausbauen: ein Pass über knapp 10yds mündete in einem anschließenden Lauf über das halbe Feld und dem 3. TD. Zehn Minuten vor Spielende stand es somit 21:0 (PAT gut). Nach einem erfolglosen Intermezzo der Berliner Offense konnte der vierte TD Leipzigs nur verhindert werden durch einen beherzten Sprint über 40yds von Berlins DB Noah Walz, der den weit davongeeilten Leipziger nicht entkommen ließ und die Flagge noch kurz vor der Endzone ziehen konnte. Nach erfolgreichem Field Goal stand es nunmehr 24:0. Die Berliner starteten anschließend mit neuem QB, der gleichzeitig ein alter Bekannter ist: Allzweckwaffe Jean-Jacques Hitthaler, der die Berliner in der letzten Saison als QB und HC bis ins Finale führte. Ihm gelang nunmehr ein weiter Pass über 30yds in die Arme von WR Guy Schneid, der anschließend ohne Kontakt des Gegners in die Endzone sprintete und damit den ersten TD der Berliner erzielte. Wenige Minuten vor Ende des Spiels stand es schließlich 24:8 (Two Point Conversion gut). Die Berliner gaben nicht auf und kamen schnell wieder in Ballbesitz, jedoch gelang es wenige Sekunden vor dem Abpfiff auch im 4. Versuch nicht zu punkten.

Für die Berliner war es die zweite Niederlage in Folge, während die Leipziger nunmehr ungeschlagen in die Playoff-Runde der besten 8 Teams Deutschlands einziehen. Berlin beendet die reguläre Saison auf dem 2. Platz und zieht damit ebenfalls in die Playoffs ein: die Berlin Bears bestreiten ihr Viertelfinale am 6. September 2015 auf dem Bears Homefield im DeGeWo-Stadion Berlin (Kick Off: 15 Uhr).

Quelle und Foto: Berlin Bears – Sebastian Schreiber

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Durch die 21:45 Heimniederlage gegen die Dresden Monarchs fällt das GFL-Team der Berlin Rebels auf Tabellenplatz 5 der Gruppe Nord zurück. Ausschlaggebend für die auch aus spielerischer Sicht deutliche Niederlage war eine Defense der Rebellen, die an diesem Tag alles andere als überzeugen konnte. Zwar konnte man Big Plays des Gegners durch die Luft meistens verhindern, gegen den Laufangriff der Sachsen agierte die erste Reihe der Charlottenburger oft unglücklich. Viele Verteidiger hingen oft zu lange Zeit am Ballträger, ohne ihn zu Boden bringen zu können. Dazu kamen unnötige Nachlässigkeiten, die zu Strafen führten und den Gästen bereits in derem ersten Drive viele Yards schenkten.

Für die ersten Punkte des Spiels sorgte mit einem Lauf über 5 Yards Donald Russell, vorbereitet durch den neuen Dresdener Quarterback Jake Medlock, der sich in seinem ersten GFL-Spiel sehr beweglich zeigte. Dass er seine Receiver auch mit sehr tiefen Pässen bedienen kann, war im späteren Verlauf des Spiels mehrfach zu sehen. Zunächst begnügte er sich mit einem kurzen Pass in die Endzone auf Radko Zoller. Kicker Jan Hilgenfeldt verwandelte alle PAT und auch das 43-Yard-Field Goal zum 17:00 Mitte des 2.Viertels sicher. Zu diesem Zeitpunkt sah die Defense der Rebels deutlich besser aus als zu Beginn der Partie. Im Angriff lief dagegen auch in der Folgezeit nicht wirklich viel. Den nächsten Punt der Gastgeber trug Trevar Deed über mehr als das halbe Spielfeld hinter die Goalline und kurz vor der Halbzeit war das Spiel mit dem 31:00 nach Pass von Medlock auf Hilgenfeldt praktisch entschieden.

Nach der Pause brachten sich auch die Berliner auf das Scoreboard. Nach dem 12-Yard-Lauf von Quarterback Darius Outlaw in die Endzone des neuen Tabellenvierten wurde der alte Punktabstand durch den nächsten kurzen Pass auf die Dresdener Nr.80 aber postwendend wieder hergestellt. Insgesamt sorgten die Goldhelme doch direkt oder indirekt mehr für die Punkte, denn auch beim 14:38 aus Sicht der Rebels halfen sie im Vorfeld durch Strafen tatkräftig mit. Je ein Mal wurde anschließend auf beiden Seiten durch Trevar Deed und Deontrey Johnson noch gepunktet, dann pfiff Referee Lars Gitting die einseitige Partie ab.

Für die Rebels ist das Erreichen der Playoffs in sehr weite Ferne gerückt. Die beiden knapp verlorenen Partien gegen die Hamburg Huskies fallen nun doppelt ins Gewicht. Diese haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwei Minuspunkte weniger und das etwas leichtere Restprogramm. Das sollte den Hanseaten unter normalen Umständen reichen.

 

 

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Im Spitzenspiel der Oberliga Ost bezwingt die zweite Mannschaft der Berlin Rebels die Jenaer Hanfrieds nach einer sehr spannenden Auseinandersetzung mit 28:25. Es war ein munteres Spiel, welches die knapp 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag in der Berliner Forckenbeckstraße verfolgen konnten. Anders als tags zuvor an gleicher Stelle, als sich die A-Jugend des Gastgebers mit den Spandau Bulldogs abmühte, waren diesmal viele gelungene Aktionen zu sehen.

Die Rebels setzten vornehmlich auf den Lauf, für die Highlights im Angriffsspiel der Gäste sorgte die Kombination Robert Barczyk/Fabian Kühhirt. Diese beiden bereiteten zusammen mit Running Back Nils Bergmann auch die ersten Punkte des Spiels vor. Der Ballträger mit der #22 schloss die erste Angriffsserie mit einem Lauf über drei Yards in die Endzone der Gastgeber ab, Mario Görsch verwandelte diesen und alle folgenden Kicks sicher. Im Gegenzug arbeiteten sich die Hausherren bis in die Redzone der Gäste vor, der Spielführer selbst überwand die letzten beiden Yards zum zwischenzeitlichen 7:7. Viel Raumgewinn durch Big Plays erzielten der Tabellenzweite auch zum Ende des ersten und Beginn des zweiten Spielabschnitts. Mehr als ein Field Goal der #12 der Hanfrieds sprang jedoch nicht heraus.

Kurz vor der Halbzeit wurde es dann das erste Mal turbulent. Erst rannte ein Jenaer Verteidiger den Punter der Rebels um und ein weiteres persönliches Foul seitens der Gäste erhöhte deren Raumstrafe auf 30 Yards. Dieses Geschenk nahm der Tabellenführer dankend an und nach einem 29-Yard-Pass durch die Mitte hieß es 14:10. Anschließend leistete sich der Quarterback der Gäste die erste Interception. Der folgte unmittelbar danach eine auf der Gegenseite. Die Rebels hatten in dieser Situation doppelt Glück: Der Interceptionreturntouchdown wurde wegen eines Haltens aberkannt und für die verbleibenden wenigen Yards bis in die Endzone der Hausherren reichte die Spielzeit nicht mehr.

Strafen gegen die Hanfrieds bestimmten auch den Beginn der zweite Spielhälfte. Die Gastgeber wussten dies zu nutzen und erhöhten durch einen weiteren kurzen Lauf auf 21:10. Aber Jörg Hofmanns Team war noch lange nicht aus dem Spiel. Die immer wieder vom Spielführer gesuchte #17 der Hanfrieds fing einen Pass über 15 Yards und Jonas Holste verkürzte den Rückstand durch eine Conversion auf drei Punkte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzten die Thüringer noch einen drauf und die Rebels mussten nach einem 60-Yard-Pass auf Mario Görsch auf einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Aber bei noch verbleibenden acht Minuten auf der Uhr war dafür noch viel Zeit. Nach der Interception, die Samer Abood abfing, hätte der Tabellenzweite sogar für eine Vorentscheidung sorgen können, musste sich stattdessen aber mittels Punt vom Angriffsrecht verabschieden. Der Running Back der Charlottenburger leitete mit seinem langen Lauf bis an die gegnerische Redzone den erneuten Führungswechsel ein. Nach gegen die eigene O-Line verhängten 10 Yards und mit verbleibenden zwei Minuten gingen die Gastgeber nach einem 32-Yard-Catch ihrer #8 wieder in Führung.

Die Schlussphase der Partie hatte es dann nochmal in sich. Das Angriffsrecht wechselte nach einer erneuten Interception des Jenaer QB, der mittlerweile auch in der Defense aushelfen musste, aber die Rebels nahmen anschließend viel zu wenig Zeit von der Uhr. So kamen die Hanfrieds, die in dieser Situation keinen Raumgewinn des nach Punkten Führenden zuließen, nach einem Punt erneut in Ballbesitz. Zwei Spielzüge später konnte der Aufstiegskandidat Nr.1 erneut jubeln, denn der letzte Verzweiflungspass des Quarterbacks der Gäste landete wieder in den aus seiner Sicht verkehrten Armen.

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Durch ein 17:0 gegen die Spandau Bulldogs am letzten Spieltag der GFL-Juniors verlässt das A-Jugendteam der Berlin Rebels doch noch den letzten Tabellenplatz der Gruppe Nord. Die Spandau Bulldogs müssen nun Ende Oktober gegen den dann Tabellenersten der Jugendregionalliga Ost um den Klassenerhalt kämpfen.

Zu Beginn der Partie schien es, als sollten die Gäste eine wirkliche Chance auf das bessere Ende für sich haben können. Der Angriff und das Special Team der Charlottenburger brachten den Ball nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Mit dem eigenen Angriff, welcher dann seinen ersten Drive begann, stellte sich aber schnell heraus, dass beide Verteidigungsreihen an diesem Tag die dominierenden sein werden. Den Gästen gelang nicht nur kein Touchdown, sie mussten sogar ihren ersten 4.Versuch von der gegnerischen 30-Yard-Line spielen und entschieden sich für den Versuch eines Field Goals, der sein Ziel weit verfehlte.

Im Gegenzug erzielten die Hausherren durch einen 15 Yard-Lauf von Running Back Nojan Darvish mit anschließender Conversion von Quarterback Moritz Fränkel die ersten Punkte des Spiels. Somit waren die Rebels, die vor Beginn der Partie im direkten Vergleich sieben Punkte aufzuholen hatten, nunmehr einen vorn.

Mitte des zweiten Viertels gab es dann den ersten ernsthaften Knacks im Spiel der Gäste. Nach einem tiefen Pass ihres eigenen Spielführers verhängten die Schiedsrichter gegen den in Position gelaufenen Wide Receiver ein Passbehinderung und gegen den daraufhin lautstark reklamierenden Trainer einen Platzverweis. Das gleiche Schicksal sollte im weiteren Verlauf noch je einen Spieler beider Teams ereilen. Das wundert natürlich wirklich, denn es stand für alle viel auf dem Spiel. Die Bulldogs, die anschließend von der eigenen 10-Yard-Linie weiterspielen mussten, kamen zwar noch bis zur 35 der Gastgeber, aber mit deren 8-Punkte-Führung ging es in die Pause.

Das dritte Viertel dauerte mit gut 40 Minuten am längsten. Allerdings bewegten nicht Passspielzüge den Ball, sondern gelbe Tücher. Es gab kaum einen Spielzug, der nicht beflaggt war. Insbesondere die Spandauer agierten sehr unglücklich. Zwar bekamen sie nach einem ausgespielten 4.Versuch an der Redzone des Gegners wegen eines Fouls einen neuen ersten zugesprochen, waren aber nicht in der Lage, daraus wenigstens ein Field Goal zu erzielen. Der zweite Versuch an diesem Tag segelte noch weiter am Goal Post vorbei als der erste und auch ihr nächster Drive endete mit Ballverlust. Nach der Interception glaubten selbst bei diesem geringen Rückstand wohl nur noch die wenigstens eigenen Fans an eine Wende. Zu viele Gelegenheiten waren ausgelassen.

Die Gastgeber waren zwar auch nicht in der Lage, ein sehenswertes Angriffsspiel aufzuziehen, hatten aber nach der Resignation, die sich im Lager der Gäste immer breiter machte, das Momentum auf ihrer Seite. Mit zwei leicht erspielten Scores machten sie den Sack zu. Zunächst erhöhte der Rebels-QB mit einem Lauf über 1 Yard auf 14:0, anschließend sorgte der Kicker mit einem kurzen Field Goal für den Endstand. Eine Chance erhielten die Bulldogs noch, wurden an deren eigener 25-Yard-Linie aber letztmalig gestoppt.

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Spielbericht der Berlin Bears vom letzten Auswärtsspiel in der Regionalliga Ost bei den Rostock Griffins:

 Am Ende stand ein 15:14 zugunsten der Griffins auf dem Scoreboard, was wohl auf beiden Seiten für überraschte Gesichter gesorgt haben dürfte.

Die Rostocker, weil ihrem verbalen Einspruch auf Wiederholung eines letzten Spielzugs entsprochen wurde, die Bears, weil die Spielzeit abgelaufen war und sie zu diesem Zeitpunkt mit 14:09 in Führung lagen.

Von Rostocker Seite wurde beanstandet, dass ihnen seitens eines Referees siganlisiert wurde, dass man noch über ein Timeout verfüge, was dann taktisch durch die Griffins an der Berliner Goalline genutzt wurde. Allerdings hatten die Gastgeber bereits drei Timeouts genommen, was die Berliner dazu brachte, den Abpfiff zu fordern. Nach langer, intensiver Diskussion entschied der Whitehead, dass wegen des Versehens, den Griffins noch ein Timeout in Aussicht gestellt zu haben, sie einen Versuch an der 3-Yard Linie spielen können und die Uhr auf 12 Sekunden zurück gestellt wird.

Mit diesem Spielzug schaffte der Tabellenführer den siegbringenden Touchdown und behält in der Liga eine weiße Weste, die Bears befinden sich mit nunmehr 3 Siegen und 3 Niederlagen im Mittelfeld der Liga.

Das eigentlich spannende, wirklich faire und sehr kurzweilige Spiel gerät aus Berliner Sicht in der Rückschau dadurch leider ins Hintertreffen.

„Es fällt uns schwer, solch ein Spielausgang zu akzeptieren“ ist unisono aus dem Trainerstab der Bears zu hören. Das ist sehr schade, da das Spiel wirklich schöne, sehenswerte Szenen hatte, deren Beleuchtung hier angebracht wäre. Eine Interception des DL Christopher Huber zum Beispiel, der als DE den durchaus scharf geworfenen Ball des QB`s Phillip Garcia nicht nur berührte, sondern ihn im Fallen auch noch fing, recoverte Kicks des Bears-Kick-off Specialteams und viele Aktionen – tatsächlich auch auf beiden Seiten – mehr.

Jetzt gehen die Berliner in eine vierwöchige Pause, bevor die Leipziger nach Berlin kommen.

„Wir werden jetzt daran arbeiten, den Mittfeldplatz zu festigen, nachdem wir durch diese Entscheidung aus dem Titelrennen ausgeschieden sind“ gibt HC Hertzberg als Ziel aus.

 

Quelle: Berlin Bears

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American Football Club Erkner Razorbacks starten in die Saison mit einem Freundschaftspiel gegen die Berlin Kobras.

Wenn am Ostersamstag die frierenden Teilnehmer des Spreetreibens am Strandbad Erkner aus dem Wasser steigen laufen ca. 300 Meter Luftlinie entfernt die Vorbereitung zum ersten Spieltag der laufenden Saison für das Herrenteam der American Football Mannschaft Erkner Razorbacks.

Zu Gast sind die Kobras aus Berlin die, auf einzelnen Positionen, aus ehemaligen Spielern der Razorbacks bestehen. Aus diesem Grunde wird intern auch vom „Homecoming Game“ gesprochen. Und so wird dieses Spiel an Brisanz von ähnlichen Freundschaftspielen im Landesverband deutlich übertroffen.

Es meldeten sich bereits über einhundert Gäste und Fans beider Mannschaften zu dieser Veranstaltung an. Eine weitere Besonderheit ist, dass es das erste Football Spiel in Erkner unter Flutlicht stattfinden wird.

Wenn also am 04.04. die Sonne untergeht und das Osterfeuer weithin über den Dämmeritzsee leuchtet, wollen auch die Razorbacks Ihre eigenes sportliches Feuerwerk abfeuern und laden alle interessierten Besucher dazu ein.

Besonders die weiblichen Besucher sind für die Veranstaltung gerne gesehen. „Wir wollen den Auftakt der kommenden Saison unseren Frauen für die kommenden und vergangenen Entbehrungen die mit dem Sportlerdasein einhergehen ein Dankeschön schenken und laden darum jede Frau ab 18 Jahren zu einem (Season – Opener) Wilkommens-Sektglas ein“, sagt Präsident Michael Ehrenteit.

Die Razorbacks (zu deutsch: Wirdschweine) freuen sich saumäßig auf die beginnende Spielzeit.

Beginn Freundschaftsspiel: 18 Uhr
Eintritt: 2,00 €

Ab 18Uhr Flutlichtspiel (American Football im Stadion)

Osterfeuer, LiveMusik und Feuerwerk ab 22Uhr im Strandbad Erkner (direkt neben dem Stadion), Veranstalter sind die Biber-Erkner im Zusammenhang mit dem Spreetreiben.

Text: Razorbacks

www.erkner-razorbacks.de

www.biber-erkner.de

 

Plakat

 

 

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Die Berlin Adler haben sich in der German Football League auswärts erfolgreich gegen die Cologne Falcons durchgesetzt. Mit dem 38:27 Sieg rückten die Hauptstädter das Bild der GFL Nord Tabelle zurecht und befinden sich nun wieder unter den oberen Playoff-Plätzen.

Beide Teams taten sich schwer in der ersten Halbzeit und kamen nur langsam in die Gänge. Nach einem punktlosen ersten Viertel brachte Adler Ersatz-Quarterback Felix Reiss mit einem QB-Sneak die ersten Punkte auf die Anzeigetafel. Vorangegangen war ein ansehnlicher Drive, bei dem sämtliche Akteure der Offense die Kette nach vorn bewegten. Beide Seiten scorten im zweiten Viertel nach belieben. Dank eines 39-Yard-Fieldgoals von Phillip Andersen wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gingen die Adler mit einer 4-Punkt-Führung in die Pause.

Beide Coaches hatten bereits vor der Partie mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Auf Seiten der Kölner fiel Quarterback Robert Demers aus, bei den Adlern kann Running Back Björn Dreier diese Saison nicht mehr spielen. Auf dem feuchten Kunstrasen der Ostkampfbahn kamen weitere Ausfälle hinzu. Beide Teams mussten in der zweiten Spielhälfte auf ihre wichtigsten Receiver verzichten (Falcons: Olaf Fries, Adler: Conrad Meadows). Durch einen Platzverweis gegen Alexander Tounkara-Kone wurde Köln um einen weiteren Passempfänger dezimiert.

Im dritten Viertel drehte Berlin so richtig auf. Nach Wiederanpfiff schickte die Adler Defense den Gegner mit 3-and-out vom Platz und QB Darius Outlaw dirigierte sein Team 87 Yards über das Feld und sprintete selbst die letzten 3 Yards in die Endzone. Der nächste Drive der Gastgeber wurde prompt von DB Sebastian Karl mit seiner zweiten Saison-Interception beendet. Running Back Johannes Thiel führte die Berliner mit starken Läufen über das Feld und erhöhte mit seinem Touchdown die Adler-Führung auf 31:13.

Im Schlussviertel konnten die Falcons den Rückstand zwar noch etwas minimieren, doch das änderte nichts am Erfolg der Adler und der ersten Kölner Saisonniederlage. Durch einen Sieg der NewYorker Lions am Samstag gegen die Dresden Monarchs verbesserten sich die Adler in der GFL Nord Tabelle von Platz 5 auf Rang 2.

Adler Head Coach Kim Kuci nach dem Spiel: „Es war der erwartete, hart erkämpfte Sieg, den wir heute vom Platz tragen konnten. Köln war hervorragend auf uns eingestellt und hat uns das Leben wirklich schwer gemacht. Insbesondere die desolaten Special Teams haben uns das eine ums andere mal in schwierige Situationen gebracht. Da ist dringender Handlungsbedarf. Dennoch hat das Team es geschafft, immer zur richtigen Zeit die passende Antwort parat zu halten und somit konnten wir das Spiel am Ende an uns reißen.“

 

 

Scoreboard

2. Quarter

00:07   1 yd TD-Lauf Reiss, PAT Andersen

07:07   1 yd TD-Pass Mohler auf Tounkara-Kone, PAT Schmidt

07:14   1 yd TD-Lauf Darius Outlaw, PAT Andersen

13:14   31 yd TD-Pass Mohler auf Crayton

13:17   39yd FG Andersen

3. Quarter

13:24   3 yd TD-Lauf Outlaw, PAT Andersen

13:31   5 yd TD-Lauf Thiel, PAT Andersen

4. Quarter

20:31   4 yd TD-Pass Mohler auf Strother, PAT Stentzel

20:38   14 yd TD-Pass Outlaw auf Thiel, PAT Andersen

27:38   30 yd TD-Pass Mohler auf Schmitz, PAT Stentzel

 

Text: Björn Hesse

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