Allgemein

Nach der Außerordentlichen Präsidentenversammlung der Sportverbände fand am Donnerstagabend eine LSB-Informationsveranstaltung über die Situation der beschlagnahmten Sporthallen und die Folgen für die betroffenen Vereine statt. LSB-Vizepräsident Thomas Härtel informierte die Vereinsvertreter über die Senatsentscheidung vom 9. Februar, wonach den Vereinen Kosten erstattet werden, die ihnen aufgrund der Beschlagnahme von Hallen entstanden sind. Dazu gehören Mietkosten für Ersatzräumlichkeiten sowie Transport- und Lagerkosten von Sportgeräten, die vorübergehend an anderen Orten gelagert werden müssen. Der Fonds umfasst insgesamt eine Million Euro. Das Geld kann ab sofort beantragt werden. Die Bearbeitung soll unbürokratisch und schnell erfolgen. Pro Verein werden nicht mehr als 10.000 Euro erstattet, erläuterte Michael Jacobi von der zuständigen Senatsinnenverwaltung, damit möglichst vielen Vereinen geholfen werden kann. Er machte allerdings deutlich, dass finanzielle Verluste aufgrund von Mitgliederaustritten wegen des Ausfalls von Sportangeboten nicht mit Hilfe dieses neuen Fonds erstattet werden.

Die anderthalb Stunden dauernde Diskussionsveranstaltung wurde auch an dieser Stelle sachlich weitergeführt, obwohl viele der Anwesenden wissen, dass es auch Extremfälle gibt, bei denen Vereine durch Mitgliederaustritte hohe finanzielle Verluste verzeichnen, zum Beispiel die Karower Dachse und der PSV Olympia. Sowohl LSB-Direktor Dr. Heiner Brandi als auch Kaweh Niroomand als Sprecher der Berliner Profivereine und Jens-Uwe Kunze, Geschäftsführer des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bundes, richteten an Senatsvertreter Jacobi die Bitte, eine Unterstützung in diesen Fällen zu prüfen.

Der zweite Diskussionspunkt an diesem Abend betraf die Frage, die alle Vereinsvertreter bewegt: Wann werden die ersten Hallen wieder für den Sport bereit stehen? Vizepräsident Härtel erklärte, dass er nach den jüngsten Gesprächen der LSB-Vertreter mit dem Regierenden Bürgermeister, Michael Müller, und dem Staatssekretär für Flüchtlingsfragen, Dieter Glietsch, davon ausgeht, dass im Frühsommer die ersten beschlagnahmten Hallen wieder frei gegeben werden. Dabei stehe das Horst-Korber-Sportzentrum auf der Prioritätenliste weit oben, wie Michael Müller bei einem Bürgerforum am 9. Februar im Rathaus Charlottenburg erklärt hat. In welcher Reihenfolge die Hallen freigezogen werden, ist Thema der engen Zusammenarbeit des LSB mit dem Rat der Bürgermeister sowie den betroffenen Vereinen und Verbänden, erklärte Thomas Härtel. Er informierte außerdem über ein Schreiben des LSB an den Senat, in dem die Erwartung zum Ausdruck gebracht wird, dass freigezogene Hallen so schnell wie möglich wieder saniert werden und entsprechende Ausschreibungsverfahren so unbürokratisch wie möglich ablaufen sollen. Er wies darauf hin, dass der Senat am 6. März einen Masterplan für Integrationsaktivitäten in Berlin beschließen möchte, und erklärte: „Sportvereine können ihre Aufgabe als Motor der Integration nur erfüllen, wenn Sporthallen zur Verfügung stehen.“ LSB-Finanzreferent Jens Krüger machte in diesem Zusammenhang auf ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums über die steuerliche Behandlung von Leistungen im Rahmen der Flüchtlingshilfe aufmerksam.

Noch einmal ging auch von dieser Veranstaltung das Signal aus, das Anliegen der Online-Petition „Sport braucht Sporthallen“ (hier geht es zur Online-Petition) in die Vereine und Verbände zu tragen.

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In seiner letzten Klausursitzung hatte der Berliner Senat u.a. beschlossen, Hilfsfonds für Schulen und Vereine einzurichten, deren Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Im Wortlaut heißt es dazu: „Für den Bereich des Vereinssports wird durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport den Sportvereinen und -verbänden, die durch Notbelegung direkt betroffen sind, eine Unterstützung bei Anmietung von Ersatzräumlichkeiten zur Sportausübung und gegebenenfalls notwendige Transport- und Lagerkosten angeboten. Im Gegenzug erwartet der Senat von den begünstigten Vereinen das Bereitstellen von Sportangeboten oder -aktivitäten für Flüchtlinge.“

Der Landessportbund Berlin steht der an die Unterstützung gekoppelten Bedingung, Sportangebote für Flüchtlinge zu schaffen, äußerst kritisch gegenüber. Der LSB hält es für fraglich, ob den zum Teil stark beeinträchtigten Vereinen, die derzeit oftmals nicht oder nur eingeschränkt ihren regulären Trainingsbetrieb aufrechterhalten können, die zusätzliche Forderung zuzumuten ist, für die Zahlung einer Entschädigung eine Gegenleistung zu erbringen. Inzwischen hat der LSB allerdings die Information erhalten, dass diese Regelung so nicht praktiziert werde.

Der für die Vereine vorgesehene Hilfsfonds soll durch die Senatsverwaltung betreut werden. Auch die zuständigen Ansprechpartner werden durch den Senat benannt. Bisher sind dem LSB dazu noch keine Details bekannt. Es ist eine Info-Veranstaltung nach den Winterferien geplant, zu der auch Vertreter des Senats eingeladen werden sollen und Einzelheiten vorgestellt werden.

Quelle: Landessportbund Berlin

 

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In seiner Klausursitzung am 13. Januar 2016 hat der Berliner Senat zum Thema „Hallenbelegung mit Flüchtlingen“ verschiedene Beschlüsse gefasst. Unter anderem wurde beschlossen, keine weiteren Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen zu beschlagnahmen. Des Weiteren wird jeweils ein Hilfsfonds für Schulen und für Vereine eingerichtet, die durch die Beschlagnahme von Sporthallen betroffen sind (siehe Punkt 8 im beigefügten Dokument.)

Für weitere Informationen zum Hilfsfonds für die betroffenen Vereine wird der LSB Berlin zeitnah nach den Winterferien zu einer gesonderten Veranstaltung mit Vertretern des Berliner Senats einladen.

 

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Am 27.November fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Landessportbunds Berlin statt. Neben den Wahlen zum Präsidium und der Verabschiedung des Haushalts 2016 wurden die Themen Sportstättensanierung und Integration von Flüchtlingen behandelt. Alle Ergebnisse und Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind hier nachlesbar.

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Bis zum 24.12.2015 verlost das IT-Spendenportal unter allen Facebook-Fans attraktive Preise. Mehr Infos zur Aktion gibt es hier.

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36 Ehrenamtliche in Vereinen und Verbänden wurden für ihr langjähriges Engagement im Sport ausgezeichnet. LSB-Präsident Klaus Böger, die LSB-Ehrenmitglieder Werner Hannemann und Uwe Hammer sowie die Vizepräsidentinnen Gabriele Wrede und Marlies Wanjura überreichten ihnen in der Gerhard-Schlegel-Sportschule die LSB-Ehrennadel in Gold, Silber und Bronze sowie die LSB-Ehrenplakette.

LSB-Präsident Klaus Böger würdigte die Leistungen der Ausgezeichneten stellvertretend für die rund 60.000 ehrenamtlichen Helfer im Berliner Sport: „Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist das Rückgrat des Vereinssports.“

Eine besondere Anerkennung stiftete auch in diesem Jahr wieder der Haftpflichtverband der Deutschen Industrie HDI für die „Ehrenamtlichen des Jahres”, die zuvor von einer Jury ausgewählt worden waren: Anita Tronnier von der BSG Zollsport in der Fachvereinigung Bowling beim Betriebssportverband, Gudrun Engel vom Tisch-Tennis-Club Berlin-Neukölln und Andreas Middendorf vom SV Empor Köpenick. Sie erhielten als Anerkennung für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit Einkaufsgutscheine in Höhe von 2000, 1500 bzw. 1000 Euro.

13.11.2015, Sportschule, Berlin, GER, LSB, Ehrung der Ehrenamtlichen, im Bild  Foto Juergen Engler

Foto: Urkunden für die Ehrenamtlichen des Jahres (v.l.n.r.): Gabriele Wrede, Andreas Middendorf, Jan Schroer, Anita Tronnier, Klaus Böger, Gudrun Engel

Fotograf: Jürgen Engler

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Nur noch bis zum kommenden Freitag (30.10.2015) haben Brandenburgs Sportvereine und -verbände sowie Stadt- und Kreissportbünde, aber auch Vereinsmitglieder und Eltern die einzigartige Möglichkeit, ihren ganz besonderen Favoriten für den beliebten Ehrenamtspreis „Sportsympathiegewinner“ zu nominieren. Durch ihn bekommen endlich auch diejenigen Aufmerksamkeit, die die Glanzleistungen im Sport überhaupt erst möglich machen: die zahllosen Helfer, Trainer, Funktionäre, die emsig und leidenschaftlich in unzähligen Stunden und abseits ihres eigentlichen Berufslebens freiwillig im und für den Sport arbeiten.

Um diese Ehrenamtlichen stärker in den Vordergrund zu rücken und ihre Verdienste in einem entsprechenden Rahmen zu würdigen, haben ihnen der Landessportbund Brandenburg e.V. und die Land Brandenburg Lotto GmbH den Wettbewerb „Sportsympathiegewinner“ gewidmet, dessen 12. Auflage am Freitag endet.

Gesucht werden dabei Freiwillige, die regelmäßig besondere, beispielhafte Leistungen erbringen. Engagierte Sportfreunde, die mit Leidenschaft dabei sind, andere mitreißen, ihre Aufgabe und den Sport über sich selbst stellen und doch oft nur im Hintergrund agieren. Die Bewerbungen mit schriftlicher Begründung sind zu Händen von Antje Edelmann an die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an edelmann@lotto-brandenburg.de zu senden. Den Bewerbungsbogen zum einfachen Ausfüllen gibt es auf der LSB-Homepage www.lsb-brandenburg.de.

Der Wettbewerb wartet in diesem Jahr mit einer Neuerung auf. Erstmals werden die von einer Jury bestimmten drei Sieger mit 500 Euro belohnt, die Lotto Brandenburg in die jeweiligen Vereinskassen einzahlt. Darüber hinaus gibt es für die Gewinner eine Einladung zu Brandenburgs Sportgala am 12. Dezember in die Potsdamer Metropolis Halle, wo ihnen auf großer Bühne „Danke“ gesagt wird. Die Jury wird weiterhin 17 Platzierte auswählen, die im kommenden Jahr auf einer zentralen Veranstaltung in ihrer Region ausgezeichnet werden und die 350 Euro für ihren Verein erhalten. Alle Sympathiegewinner können sich außerdem über einen Siegerpokal sowie eine Urkunde freuen.

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Der „Zukunftspreis des Berliner Sports“ startet mit zahlreichen Neuerungen und 20.000 Euro Preisgeld in seine dritte Auflage. Noch bis einschließlich 30. Oktober 2015 können sich die im Landessportbund Berlin organisierten Vereine und Verbände wieder mit guten Ideen und innovativen Projekten um insgesamt 20.000 Euro Preisgeld bewerben. Mehr Infos zur Bewerbung, den Themenfeldern, der Jury und den Gewinnmöglichkeiten sind hier zu finden.

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Die 2. Berlin/Brandenburgische Regionalkonferenz „Für den Kinderschutz – gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ findet am 07.11.2015 in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin im Olympiapark statt. Nach der erfolgreichen 1. Regionalkonferenz 2014 möchte die BRANDENBURGISCHE SPORTJUGEND im Landessportbund Brandenburg e. V. in diesem Jahr Inhalte vertiefen, staatliche Stellen (Jugendamt, Polizei) einbeziehen und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen fördern.

Die Regionalkonferenz ist zur Verlängerung der DOSB-Lizenzen anerkannt. Das Anmeldeformular ist im Flyer enthalten, die Anmeldefrist endet am 09.10.2015.

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