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JLT 2023: Green Machine gewinnt JLT 2023, Ham Jam holt sich den Flag Titel, BIG EAST bleibt in der B Gruppe

Am vergangenen Wochenende traf sich der Football Nachwuchs in der Hauptstadt. Neben acht Tackle Landesauswahlen war erstmalig auch der Flag Nachwuchs aus fünf Landesverbändern vertreten. Nach dem noch am Freitag das Winterwetter den kompletten Aufbau auf dem Maifeld unmöglich machte, ging es am Samstag mit etwas Verzögerung und ab Mittags sogar mit Sonnenwetter ins Turnier. Mit zwei Tackle und zwei Flagfeldern bot das Maifeld das einzigartige Ambiente, dass alle Alles mitbekommen können. Dazu noch das beeindruckende Olympiastadion im Hintergrund.

Für Torsten Grom, AFVD Sportdirektor Flag Football, hätte der Rahmen nicht besser sein können: „Nach der Olympiaentscheidung heute erstmalig vor dem Berliner Olympiastadion beim JLT auch Flag dabei zu haben, macht mich sehr stolz. Vielen Dank an die Landesverbände, dass sie in so kurzer Zeit die Auswahlteams zusammenstellen konnten und wir hier mit Hamburg den ersten Flag Turniersieger küren konnten. Die FLAG BIG EAST belegte den vierten Platz.

Abschlusstabelle Flag

  1. Hamburg HamJam
  2. Hessen Pride
  3. Saarland Löwen
  4. Berlin-Brandenburg FLAG BIG EAST
  5. NRW Green Maschine

Nach dem am ersten Tag beim Tackle die Gruppenspiele absolviert werden konnten, ging es am Sonntag bei bestem Footballwetter um die Platzierungen. Das Team aus Baden-Württemberg belegte Platz drei. Im Finale standen sich die Green Machine und die Warriors aus Bayern gegenüber. Nach der Nationalhymne ging es dann pünktlich los. Obwohl die Warriors zu Beginn des Spiels gut mithalten konnten, zeigte sich doch, dass gegen die Auswahl aus NRW heute kein Punkt auf die Anzeigetafel gebracht werden kann. So stand es nach Spielende 30:0 für die Green Machine.

„Wir haben über die zwei Tage sehr viele Talente wieder sichten können. Ich bin mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. Trotz des Regens am Freitag, war das Maifeld in einen super Zustand. Großer Dank an Berlin-Brandenburg für die Organisation und das einmalige Erlebnis hier auf dem Maifeld“, so U19 Head Coach Philipp Stursberg.  

Parallel ging es am Sonntag für die BIG EAST im Spiel gegen Hessen um den Aufstieg in die A Gruppe. Das Team um Head Coach Falk Kunert tat sich sehr schwer, hinzu kamen noch vier Strafen wg. persönlichen Fouls, wobei eine sogar einen Touch Down für die BIG EAST verhinderte. Beim dann regulären Touch Down ging der Kick leider daneben. Die knappe Führung konnte jedoch nicht in Ziel gebracht werden. Und so erzwang die Defense der Hessen die Entscheidung mit einem aufgenommenen Fumble, der zum Touch Down führte. Der erfolgreiche Kick der Hessen markierte den 7:6 Endstand. Trotz großer Unterstützung der Cheerleading BIG EAST Auswahl verbleibt die BIG EAST in der B Gruppe. Hessen steigt auf und die Saxony Pride steigt in die B Gruppe ab.

Abschlusstabelle Tackle

  1. NRW Green Maschine
  2. Bavarian Warriors
  3. BaWü Lions
  4. Niedersachsen Mustangs
  5. Hamburg Ham Jam
  6. Saxony Knights (Absteiger)
  7. Hessen Pride (Aufsteiger)
  8. Berlin-Brandenburg BIG EAST

JUGENDLÄNDERTURNIER 2023

Heute spielt die A Gruppe ab 10:00 Uhr auf dem Maifeld die Platzierungsspiele für den morgigen Finaltag aus. Parallel dazu geht es am Sonntag für Hessen Pride und BIG EAST ab 12:30 Uhr um den Aufstieg in die A Gruppe:

Hessen Pride: schwere Aufgabe gegen den Gastgeber

Hessen Pride ist bei Jugendländerturnieren von Beginn an dabei gewesen, pausierte nur notgedrungen während der Corona-Pandemie. Die Hessen waren auch maßgeblich daran beteiligt, dass es häufiger schon vor dem bundesweiten Turnier zur Vorbereitung Mini-Turniere einiger Bundesländer im Süden gab. Der Ansatz soll sein, die Auswahlmannschaft regelmäßig nicht nur in Sichtungen oder Trainingslagern zusammenzuziehen, sondern auch öfter spielen zu lassen.

Dieses Jahr absolvierte man ein Vorbereitungsspiel in Solingen gegen die GreenMachine aus Nordrhein-Westfalen. Bemerkenswerterweise war dies das allererste Mal, dass das ausgefeilte GreenMachine-Programm, dessen vielfältige Aktivitäten Hessen Pride sicherlich ein wenig zum Vorbild hat, sein U19-Team in ein Testspiel gegen ein anderes deutsches Bundesland schickte. In Hessen gab es dies in der Vergangenheit öfter.

Möglich war es für die Nordrhein-Westfalen wohl auch, weil man im Turnier selbst nicht wieder auf den gleichen Gegner treffen kann. Hessen Pride kam beim Wiedereinstieg nach der Pandemiepause über den sechsten Platz nicht hinaus und muss nach der 0:14-Niederlage im Spiel um Platz fünf gegen Niedersachsen 2022 dieses Jahr gegen Gastgeber Berlin-Brandenburg um die Rückkehr in die A-Gruppe kämpfen.

Damit stehen ausgerechnet zwei Schwergewichte des deutschen Jugend-Footballs vor diesem Entscheidungsspiel. Hessen Pride hatte das Turnier nach einem zweiten Platz 2000 in den Jahren 2001 und 2002 gewinnen können. Erst 2013 musste man erstmals als Letzter in die B-Gruppe absteigen - schuld war vor zehn Jahren BIG EAST mit einem 21:0-Erfolg im Spiel um Platz fünf. Der Wiederaufstieg gelang den Hessen zwar immer schnell (nur einmal blieb man zwei Jahre in der B-Gruppe), doch über den letzten Platz im Hauptfeld kam Hessen Pride seither nicht mehr hinaus und musste weitere Male zurück in die B-Gruppe.

Das Spiel in Solingen war ein Härtetest, und Matthias Preßler, Head Coach von Hessen Pride, hatte mit NRW-Cheftrainer Sascha Krotil auch den Testcharakter in den Vordergrund gestellt. Aus dem 0:46-Resultat lassen sich wenig Erkenntnisse in Bezug auf den Auftritt in Berlin ableiten. Wichtig wird nur sein, welche Defizite dabei erkannt und inzwischen behoben werden konnten.

Und ob dann auch die richtige Mischung im Kader für die Berlin-Reise gefunden wurde. Von den beiden Viertelfinalisten der deutschen Vereinsmeisterschaft der Junioren aus Bad Homburg und Wiesbaden kommt über die Hälfte des Kaders, die Vereine der Universitätsstädte Gießen und Marburg hinterlassen aber ebenso spürbar ihren Fußabdruck. der meist erfolgreichen hessischen Jugendarbeit im Aufgebot.

BIG EAST: Der Aufstieg ist das Ziel

Eine wechselvolle Geschichte hat die Berlin-Brandenburger Jugendauswahl BIG EAST hinter sich. Nicht zu nehmen ist ihr die Pionierrolle: 1995 fand das erste Mal ein Jugendländerturnier des AFVD statt, natürlich in Berlin, wo bis 2008 regelmäßig gespielt wurde. Dies hatte seine Gründe nicht nur in der einzigartigen Attraktivität der deutschen Hauptstadt und Sportmetropole Berlin gerade für Jugendliche.

Es war auch den sportlichen Kräfteverhältnissen und dem Stellenwert der Jugendarbeit im Berliner Football geschuldet. Zunächst noch als Berliner Auswahl wurden die ersten drei Turniere gewonnen, nach dem Anschluss der Brandenburger Vereine an den AFCVBB legte die gemeinsame Auswahl 2004 und 2006 noch einmal nach. Fünf Turniersiege bedeuten bis jetzt Rang zwei in der Siegerliste, gleichauf mit Baden-Württemberg.

Rang eins haben da inzwischen die elf Mal siegreichen Nordrhein-Westfalen inne, gegen die die Berlin-Brandenburger im Finale 2006 ein letztes Mal siegten. 2012 stand BIG EAST noch einmal kurz vor einem Finaleinzug, verlor aber sein Gruppenspiel gegen NRW in Hamburg, wo im Rahmen von alle zwei oder drei Jahre nun wechselnden Austragungsorten gespielt wurde.

2013 bis 2015 verteidigte BIG EAST seinen Platz im A-Hauptfeld in den entscheidenden Spielen gegen den Abstieg. Ab 2016 wurde das Turnier vorübergehend mit U18-Mannschaften gespielt, erst 2017 griff BIG EAST mit dem Sieg in der Aufstiegsrunde ein, scheiterte in den Gruppenspielen die zwei Jahre danach nur am jeweiligen späteren Turniersieger und holte dritte Plätze.

Corona sorgte unter anderem anschließend für den nächsten Umbruch. Nun ist Berlin nicht nur endlich wieder Austragungsort, auch BIG EAST steht wieder mit viel Ehrgeiz in den Startlöchern. Head Coach Falk Kunert schöpft aus dem Vollen. In Sichtungscamps im Sommer hat er den Kader für das Heimturnier zusammengestellt. Bei zwei Jugendbundesligisten in der Region - dem Vizemeister Berlin Adler und den nur knapp am Playoff-Einzug gescheiterten Potsdam Royals aus dem Verein des frisch gebackenen deutschen Meisters bei den Männern - und dazu den Berlin Rebels, die bis letztes Jahr auch in der GFL Juniors an der Spitze mitspielten, steht das Fundament in mehreren deutschen Spitzenvereinen im Jugendbereich.

Gleichwohl nutzt Kunert auch die Vielfalt der übrigen Vereine im AFCVBB, in denen überall in Stadt und Umland das eine oder andere Spitzen-Nachwuchstalent für BIG EAST zu finden war. Kein Zweifel: BIG EAST blickt in die Zukunft und will wieder ganz nach oben!

Dieses Jahr kann der Sprung an die absolute Spitze jedoch noch nicht gelingen. Zunächst muss am Sonntag im Relegationsspiel gegen Hessen Pride die Qualifikation für das Hauptfeld im Jugendländerturnier des kommenden Jahres geschafft werden. Ein 20:6-Erfolg gegen Hamburg Ham Jam im Michael-Porté-Gedenkspiel zwei Wochen vor dem Turnier deutete schon einmal an, dass man dort sicherlich sehr gut aufgehoben wäre und mithalten würde.


DIE TEILNEHMER DES JUGENDLÄNDERTURNIERS 2023 / TEIL 3

Dieses Wochenende trifft sich der Football Nachwuchs in Berlin. Mit dabei als Premiere auch im Flag Football. Fünf Landesauswahl Teams zeigen am Samstag, den 21.10.2023 auf dem Maifeld im Berliner Olympiapark ihr Können.

Zum ersten Mal: U16-Flag-Turnier

Am Samstag startet auf dem Maifeld nicht nur auf zwei Feldern das Jugendländerturnier der Tackle-Teams. Nein, auf zwei weiteren Feldern geht am Samstag zusätzlich die Post ab: Zum ersten Mal gibt es auch ein Jugendländerturnier von U16-Auswahlmannschaften im Flag Football.

Die Landesverbände Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland sowie natürlich der Gastgeber Berlin-Brandenburg schicken ihre Talente ins Rennen. Gespielt wird jeder gegen jeden auf zwei kleineren Feldern auf dem Maifeld im Olympiapark-Gelände.

Pünktlich eine Woche vor dem Flag-Turnier hat das IOC auf seiner Vollversammlung in Mumbai (Indien) Flag Football in das Programm der Olympischen Spiele für Los Angeles 2028 aufgenommen. Die deutsche Herren-Nationalmannschaft gewann dieses Jahr die Europameisterschaft, die deutschen Frauen holten in Dublin Bronze. Für die kommenden Jahre haben sich beide Teams damit in den Setzlisten gute Ausgangspositionen erarbeitet, was sie zu Mitfavoriten auf einen der europäischen Startplätze für das olympische Turnier 2028 macht.

Bis dahin werden sie Nachwuchs benötigen. Gut möglich also, dass am Samstag auf dem Maifeld ein künftiges Mitglied der deutschen Olympiamannschaft 2028 spielen wird. Im Flag Football wird die gleiche Spielidee wie im bekannten American Football mit nahezu identischen Taktiken und Strategien umgesetzt. Wichtigster Unterschied: Es gibt keine Tackles. Die SpielerInnen tragen an den Seiten des Hosenbundes zwei längliche „Flaggen“, die von den GegnerInnen stibitzt werden müssen, um einen Spielzug zu beenden.

Dies hat seine Vorzüge: Ohne Tackles braucht man keine Schutzausrüstung, ohne den ständigen robusten Körperkontakt auf dem Feld sind mehrtägige Ruhepausen zwischen den Spielen nicht nötig. Alle Geschlechter können in gemischten Teams spielen, die Anzahl der Aktiven auf dem Feld und die Größe des benötigten Kaders sind reduziert. Dies ermöglicht nicht nur Turniere an einem Tag wie das der U16-Mixed-Teams mit fünf SpielerInnen pro Mannschaft auf dem Feld am 21. Oktober in Berlin, sondern erleichtert Aktiven den Einstieg in die Sportart und Vereinen den Aufbau einer Jugendabteilung mit vielen Teams in verschiedenen Altersklassen.

Diese Vorteile verhalfen der Disziplin nun auch zum olympischen Status. Weltweit wird bereits in über 100 Nationen Flag Football von mehr als 20 Millionen Menschen gespielt, Tendenz dynamisch steigend. Mit Fünfer-Nationalmannschaften lassen sich Turniere für Frauen und Männer im straffen olympischen Zeitplan unterbringen, Sportstätten müssen in Los Angeles nicht extra neu gebaut werden. Diese Aspekte von Gleichstellung und Nachhaltigkeit stellt nicht nur das IOC für die olympischen Sportarten in den Vordergrund, sie sind die Basis für das künftige weltweite Wachstum der Sportart Football. Auch in den USA spielen inzwischen mehr Kinder Flag Football als Tackle Football.

Wie weit die Entwicklung in den deutschen Bundesländern vorangekommen ist, wollen an die 100 Unter-16-Jährige am Samstag auf dem Maifeld im Dress ihrer Länderauswahlen zeigen. Wie bei einer Erstauflage eines Turnieres nicht unüblich, kann über Favoriten nur spekuliert werden. Das nordrhein-westfälische GreenMachine-Programm hat in seiner Vielfalt auch im Flag-Bereich langjährige Erfahrung, im hessischen Kelkheim ist seit langem ein auf Flag Football spezialisierter und entsprechend erfolgreicher Verein aktiv, auf den sich Hessen Pride stützen darf. Berlin-Brandenburgs Flag BIG EAST will auf den Heimvorteil setzen. Die Saarländer testeten gemeinsam mit Hessen und NRW in Solingen schon in einem Miniturnier, und wenn den Hamburgern so die Rolle eines Geheimfavoriten bleibt, werden sie diese gern ausfüllen wollen.

Wichtig ist vor allem aber dies: Der Countdown für Olympia beginnt für Football-Deutschland am 21. Oktober auf dem Berliner Maifeld mit diesem ersten U16-Flag-Länderturnier!


Jugendländerturnier 2023: Spannende Football-Begegnungen im Herzen von Berlin

Berlin bereitet sich auf ein ereignisreiches Wochenende vor, denn nach 14 Jahren kehrt das Jugendländerturnier 2023 in die Hauptstadt zurück! Am 21. und 22. Oktober erwartet die Fans ein Wochenende, vollgepackt mit erstklassigen sportlichen Leistungen auf dem Maifeld im Olympiapark.

Das Turnier des American Footballs Verband Deutschland (AFVD) bringt die besten Jugendspieler aus ganz Deutschland zusammen. In der A Gruppe kämpfen am Samstag die Landesauswahlteams aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen um den begehrten Titel. Hessen und Berlin-Brandenburg spielen am Sonntag um den Aufstieg in die A Gruppe.

Gleichzeitig feiert das Flag Jugendländerturnier seine Premiere, bei dem die Landesverbände aus Hessen, Hamburg, Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland in den Wettbewerb schicken. Seit dem nun feststeht, dass Flag Football 2028 in Los Angeles mit dabei ist, können hier vielleicht die zukünftigen Olympioniken bewundert werden.

Der Olympiapark Berlin wird zum Schauplatz intensiver Spiele und emotionaler Momente, wenn die talentierten jungen Athleten ihr Können unter Beweis stellen. Das Jugendländerturnier ist nicht nur ein Schaufenster für die besten Nachwuchsspieler Deutschlands, sondern auch eine Gelegenheit für Fans und Sportbegeisterte, die Zukunft des deutschen Footballs hautnah zu erleben. Dazu werden einige Landesverbände ihre Cheerleader mitbringen.

Der Ausrichter, der AFCVBB e.V. mit seinen Berliner und Brandenburger Vereinen, freut sich auf das Turnier, bei dem es auch viel drumherum zu erleben gibt. Ob leckere Burger, Pop Corn, Merchandise und Hüpfburgen, der Besuch lohnt sich. Der frisch gekürte Deutsche Meister Potsdam Royals stellt den Meisterpokal „Beule“ aus, der gerne als Fotomotiv genutzt werden kann. Der Zutritt auf das Maifeld ist kostenfrei über den Glockenturm. Das Mitführen von Hunden sowie Glasflaschen ist nicht gestattet. Da es an dem Wochenende doch sehr frisch wird, unbedingt warm anziehen.

Wer nicht aufs Maifeld kommen kann, für den werden alle Spiele bei Sportdeutschland.tv auf dem AFVD Kanal live gestreamt.

Alle Infos für Besucher gibt es hier.

Samstag, 21. Oktober 202

                      Division 1                                                 Division 2

10:00        Niedersachsen - Hamburg              Sachsen - Bayern

12:45        NRW - Niedersachsen                         BaWü - Sachsen

15:30        Hamburg - NRW                                  Bayern - BaWü

FLAG

                      Feld 1                                                 Feld 2                                                               

09:30        Hessen - Hamburg                     Berlin-BB - NRW                               

11:00        Saarland - Hessen                      Hamburg - Berlin-BB                     

12:30        NRW - Saarland                          Hessen - Berlin-BB                          

14:00        Hamburg - NRW                         Berlin-BB - Saarland                      

15:30        NRW - Hessen                             Saarland - Hamburg                       

Sonntag, 22. Oktober 2023

Feld 1                                      

10:00        Spiel um Platz 5 (3. Platz D1 - 3. Platz D2)

12:30        Spiel um Platz 3 (2. Platz D1 - 2. Platz D2)

15:00        Finale (1. Platz D1 - 1. Platz D2)

Feld 2

12:30        Spiel um Aufstieg in die A Gruppe

                  Hessen - Berlin-Brandenburg

FLAG Football macht Schule Turnier des AFCVBB ab 10:00 Uhr

1. Albrecht Haushofer Oberschule

2. Fritz Kühn Oberschule

3. Janus Korcak Oberschule

4. Schiller Gymnasium Königs Wusterhausen 

5. Comenius Schule

6. Carl Zeiss Oberschule


DIE TEILNEHMER DES JUGENDLÄNDERTURNIERS 2023 / TEIL 2

Am kommenden Wochenende trifft sich der Football Nachwuchs in Berlin. Acht Landesauswahl Teams zeigen auf dem Maifeld im Berliner Olympiapark ihr Können.

In der Division 2 spielen am Samstag 21.10.2023 die Lions, Knights und Warriors:

Baden-Württemberg Lions: trotz Fluktuation ins Finale?

In den letzten Jahren waren die Löwen aus Baden-Württemberg stets einer der größten Herausforderer für die GreenMachine aus Nordrhein-Westfalen. 2018 gewann man einmal eines der Finalspiele, die bisher gegen NRW bestritten wurden. Letztes Jahr in Mannheim half der Heimvorteil bei einer 3:10-Niederlage nicht, ein enges Spiel noch zu drehen.

Die Erwartungen für dieses Jahr dämpft Head Coach Jan Hofmann, der sein zehntes Jahr als Auswahltrainer eines Baden-Württemberger Auswahlteams absolviert. „Wir hatten 2022 einen sehr großen Anteil des Kaders aus dem 2004er Jahrgang und müssen somit dieses Jahr fast das komplette Team neu aufstellen. Wir hoffen, dass wir wieder um die Finalteilnahme mitspielen werden.“ Tatsächlich ist im Kader der Anteil der Spieler, die erst 2006 geboren wurden, bei den Baden-Württemberg Lions größer als jener des älteren Jahrgangs 2005.

Fluktuation im Jugendbereich ist normal, allerspätestens nach drei Jahren ist ein Aktiver wieder aus der U19-Auswahl herausgewachsen. Auch die Jahrgänge in sich sind mal spielstärker, mal eher schwächer. „Grundsätzlich kann man sagen, dass die Vereine sehr gute Arbeit leisten und die Jungs bereits sehr gut ausgebildet zu den Maßnahmen kommen“, ist laut Hofmann das Fundament in Baden-Württemberg generell stabil.

Die Fluktuation anderswo hat vor genau 20 Jahren ebenfalls in Berlin den Baden-Württembergern zum ersten von bislang fünf Turniersiegen verholfen. Damals stand man erstmals im Finale, ebenso wie Gegner Bayern. Zehn Jahre später verlor man einmal 2013 im Finale gegen den gleichen Gegner, in den folgenden beiden Jahren gewann man noch zweimal gegen die Bayern als Ausrichter in Stuttgart.

In der Folge waren oftmals die Jahrgänge aus NRW wieder stärker als die aus dem Süden. Gemeinsam ist allen drei, dass es sich um flächenmäßig große Bundesländer handelt. Viele Clubs mit Jugendarbeit gibt es, jedoch auch viele Reisekilometer für die Coaches zu Sichtungen und am Ende einen Kader, der sich erst einmal finden muss. Aus zwölf verschiedenen Vereinen kommen die Lions für das Turnier in Berlin 2023, mit einem Schwerpunkt natürlich bei den Jugendbundesligisten aus Schwäbisch Hall und Stuttgart.

Ausgewählt wurden sie aus ursprünglich 120 Kandidaten aus 19 Vereinen, die am 30. Juli zur ersten Sichtung kamen. 72 waren beim ersten Trainingslager im September in der Sportschule Ruit dabei, an zwei weiteren Trainingswochenenden dort, zuletzt eine Woche vor dem Turnier in Berlin, kristallisierte sich der Kader heraus.

Seit 1995 werden in Baden-Württemberg bereits systematisch die besten Jugendspieler des Landes in die Auswahl berufen und in besonderem Maße in verschiedenen Trainingslagern gefördert. In Berlin spielt man dieses Jahr in der Punktrunde erneut gegen Bayern, davor gegen Aufsteiger Sachsen.

Saxony Knights: frecher Aufsteiger?

Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bilden mit den Saxony Knights ein gemeinsames Team, das als Aufsteiger im Hauptfeld im Berliner Jugendländerturnier 2023 an den Start geht. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts waren Auswahlen aus Sachsen oder mit dem Schwerpunkt von dort - oft nur knapp und punktgleich mit dem jeweiligen späteren Aufsteiger - mehrfach an diesem Ziel vorbeigeschrammt. Letztes Jahr hat es nun endlich geklappt.

Schon im Jahr davor 2021 hatte sich abgezeichnet, dass die Sachsen - im Jahr des ersten Meistertitels bei den Männern durch ihren Großverein Dresden Monarchs - auch mit der Juniorenauswahl Großes vorhaben.

In den Nachwirkungen der Corona-Phase und unter damals noch erschwerten Trainingsbedingungen in der Vorbereitung konnte eine Ausgabe eines Jugendländerturniers unter anderem deswegen ausgetragen werden, weil in Dresden das Millionenprojekt des Leistungszentrums der Dresden Monarchs als Spielstätte zur Verfügung stand und es dem Landesverband aus Sachsen gelang, gemeinsam mit Thüringen und Sachsen-Anhalt auch ein Gastgeber-Team zu formieren.

Tatsächlich wurde sogar der fünfmalige Turniersieger Baden-Württemberg bei dieser Gelegenheit mit einem stürmisch bejubelten 10:7 bezwungen. Auf Baden-Württemberg und Bayern trifft man nun auch dieses Jahr am Samstag in der A-Gruppe auf dem Berliner Maifeld.

Der ostdeutsche Football hat in den letzten Jahren große Sprünge nach vorn gemacht, bei den Männern gewann nach Dresden 2021 nun 2023 Potsdam die Meisterschaft, Dresden war das einzige Team, das den neuen Herrenmeister diese Saison bezwingen konnte. Die Dresden Monarchs stellen seit Jahren einen Jugendbundesligisten, haben kräftig in ihr Leistungszentrum und die Jugendarbeit dort investiert.

Im Aufgebot der Saxony Knights findet man dann auch über 30 Jugendliche aus dem Kader der Monarchs. Auch aus Chemnitz und den beiden Leipziger Vereinen kommen jeweils mehrere Spieler. Dazu die besten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt: drei 18-Jährige mit Erfahrung aus Halle sowie je einer aus Magdeburg, Erfurt, Wernigerode und Jena.

Diese Kombination soll dafür bürgen, dass die Saxony Knights gleich zur Bereicherung der A-Gruppe beitragen. Für die Samstags-Gegner Bayern und Baden-Württemberg wird diese Gruppe sicherlich kaum zum Spaziergang ins Finale werden.

Bavarian Warriors: auf der Jagd nach den Löwen

Bayern pflegt aus naheliegenden geografischen Gründen auch bei seiner Jugendauswahl im American Football eine nachbarliche Rivalität mit Baden-Württemberg. Im deutschen Football kommt hinzu, dass aus dem Süden auch besonders nach Nordrhein-Westfalen geschielt wird. Beide Bundesländer waren (mit Hessen) jene, in denen zuerst American Football gespielt wurde, die großen Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen dominierten dann auch die ersten Jahrzehnte des Footballs hierzulande.

Als das Jugendländerturnier 1995 das erste Mal ausgespielt wurde, war von Beginn an relativ regelmäßig Nordrhein-Westfalen in den Finals dabei - Bayern schaffte es erst 2003 das erste Mal ins Endspiel und verlor in Berlin damals ausgerechnet gegen den Nachbarn aus Baden-Württemberg, der selbst Final-Debütant war. Später gab es einige weitere Endspiele gegen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, der einzige Turniersieg gelang 2013 in Hamburg mit einem 9:6 gegen die Lions aus dem Nachbarland.

Das ist zehn Jahre her, und dieses Jubiläum nimmt man als Ansporn. „Es war auch diese Saison eine großartige Zeit für Spieler, Coaches und Staff, und natürlich möchten wir dieses Jahr - zehn Jahre nach dem letzten Gewinnn - den Pokal endlich wieder nach Bayern holen“, fasst Head Coach Andreas Englbrecht die zwei wichtigen Aspekte der Jugendarbeit und -förderung nicht nur in Bayern treffend zusammen.

Erst am Ende steht ein möglicher sportlicher Erfolg, eine gewonnene Trophäe. Am Anfang ist das A und O aber eine „großartige Zeit“ für alle Beteiligten. Das meint nun nicht (nur) ein spaßiges Beisammensein, sondern die zentralen Elemente von sportlicher Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden: Die sportliche Leistungssteigerung in Trainingslagern mit den besten Coaches eines (Bundes-)Landes verbindet sich mit partnerschaftlicher Unterstützung auch im menschlichen Bereich für die Heranwachsenden.

Nach zwei Tryouts an verschiedenen Orten in Bayern mit über 200 Teilnehmern führten Englbrecht und sein Stab drei intensive Camps in Mühldorf am Inn durch. Nun stehen 51 bayerische Spieler und der Coaching Staff um Head Coach Andreas Englbrecht vor dem letzten Schritt des „Way of the Warriors“ beim diesjährigen Jugendländerturnier nach Berlin.

Mit Spielern aus 18 verschiedenen Vereinen - wenn auch mit kleinerer Blockbildung von sieben Verteidigern und vier Spielern des Offensive Backfields von den Fursty Razorbacks aus Fürstenfeldbruck - gab es in den abschließenden Trainings sicherlich noch die eine oder andere Abstimmungsfrage. In der Altersmischung richtet man in Bayern dieses Jahr schon den Blick in die Zukunft, der größere Teil des Kaders kommt aus den jüngeren Jahrgängen 2006 und 2007.

Das steht ein bisschen im Gegensatz zur NRW GreenMachine, die stärker auf den ältesten erlaubten Jahrgang 2005 setzt, ist aber in etwa Gruppengegner Baden-Württemberg Lions vergleichbar. Die Löwen von dort zu zähmen, ist ohnehin am Samstag in der Gruppenphase das erste Ziel. Letztes Jahr musste man nach einem 0:21 gegen Baden-Württemberg als Zweiter ins Spiel um Platz drei und bezwang da Hamburg mit 14:9.

Diesmal will man am Sonntag natürlich erst im allerletzten Spiel, dem Finale, antreten. Und dann gilt das Football-Motto: „On any given Sunday, any team can beat any other team!“


DIE TEILNEHMER DES JUGENDLÄNDERTURNIERS 2023 / TEIL 1

Am kommenden Wochenende trifft sich der Football Nachwuchs in Berlin. Acht Landesauswahl Teams zeigen auf dem Maifeld im Berliner Olympiapark ihr Können.

In der Division 1 spielen am Samstag 21.10.2023 Green Machine, Ham Jam und Mustangs:

Nordrhein-Westfalen Green Machine: der Favorit

Elf Mal hat die Jugendauswahl Nordrhein-Westfalens das Länderturnier bereits gewonnen, seit 2019 ganz ohne jeden gegnerischen Touchdown dreimal in Folge. Klar ist die Green Machine auch in Berlin 2023 Anwärter auf den Turniersieg.

Auf dem Maifeld präsentiert sich das Team mit einem proppenvollen Kader in der Maximalstärke von 55 Spielern. Aus elf verschiedenen Clubs kommen sie, mit 15 Akteuren ist nahezu die gesamte Stammbesetzung des amtierenden Vereins-Juniorenmeisters Düsseldorf Panther selbstverständlich dabei. Seit 2017 gewannen Vereine aus Nordrhein-Westfalen ununterbrochen die Juniorenmeisterschaft der Vereine.

Aber das ist erst die halbe Wahrheit. Denn dazu kommt, dass der gewählte Name GreenMachine auch auf den speziellen Charakter der Jugend- und Talentförderung in Nordrhein-Westfalen verweist. Offiziell heißt dies: Jeder führt seinen Part optimal aus und trägt so zum Erfolg des Ganzen bei. Daher der Teamname GreenMachine, der nach außen hin deutlich mit dem großen M im Logo symbolisiert wird.

Das von Andreas Kegelmann (u.a. Vizepräsident im AFVD) federführend entwickelte Gesamtkonzept ist aber eine wahrhaftige Maschinerie, die der AFCVNRW da in den letzten Jahrzehnten aufgebaut hat: In allen Altersklassen, auch für weibliche Spielerinnen oder im Flag Football, gibt es nicht nur die Auswahlmannschaften, sondern regelmäßige Sichtungen und gemeinsame Trainings, deren Höhepunkt zum Beispiel ein jährliches Football-Camp in Kroatien mit dann zuweilen mit über 300 TeilnehmerInnen ist.

Einziges Problem dabei: Partner für Freundschaftsspiele in allen Altersklassen zu finden, denn außerhalb Nordrhein-Westfalens ist europaweit kein Förderungssystem in ähnlicher Größenordnung im Jugendbereich zu finden. Mal ging es zu Begegnungen nach Wien, manchmal gab es Vorbereitungsturniere auf die Jugendländerturniere. Dieses Jahr lud man zum gemeinsamen Training mit abschließenden Spiel Hessen Pride nach Solingen ein und gewann mit 46:0. Vorausgegangen waren drei Sichtungen, es folgte der gemeinsame Trip nach Kroatien.

Nicht nur deswegen ist die GreenMachine bestens vorbereitet für Berlin. Die Spieler wachsen über die Altersstufen aus dem Kindesalter bis in den Juniorenbereich hinein, spielen über alle Vereinsrivalitäten hinweg über Jahre immer wieder mal zusammen. Betreut werden alle Altersstufen von großen Trainerstäben, die den Werdegang der jetzigen U19-Generation meist komplett verfolgt haben.

Head Coach Sascha Krotil bringt einen Staff mit nach Berlin, der nicht an den Fingern beider Hände abzuzählen ist. Allein, was die Coaches für die verschiedenen Positionen betrifft - Physios, Ärzte, Betreuer oder ein Mental-Coach sind da noch gar nicht mitgerechnet. Kein Wunder, dass die meisten Gegner die GreenMachine als die Maschine kennen, die über sie hinwegerollt...

Hamburg Ham Jam: der Tradition verpflichtet

Berlin und Nordrhein-Westfalen waren in den ersten Jahren des Jugendländerturniers die Zentren des deutschen Jugend-Footballs. In Berlin die Adler und die Rebels, im Westen die Düsseldorf Panther und die Cologne Crocodiles zählten in den 90er Jahren zu den allergrößten Vereinen und speisten die ersten Länderauswahlen mit massig Talent.

Doch die 90er Jahre waren auch das Jahrzehnt, in dem in Hamburg (und später in Braunschweig) größere Zuschauerzahlen im Bundesliga-Football der Männer mobilisiert wurden als bei den Traditionsvereinen anderswo. Auch tausende von Kindern und Jugendlichen fieberten so zum Beispiel im Volksparkstadion der Hansestadt erst auf den Tribünen mit und wollten später natürlich selbst spielen.

Die Hamburger Vereine wuchsen schnell, und es war passend, dass bei der dritten Auflage des Jugendländerturniers 1997 die Vertretung der Freien und Hansestadt die erste war, die in die Endspiel-Phalanx von Berlin und Nordrhein-Westfalen einbrechen konnte. Den Titel gewannen beim Finaldebüt von Ham Jam zwar dennoch die Berliner. Doch für die Hamburger war es der Start einer Serie von vier Finalteilnahmen in Folge - das blieb einige Zeit ein Rekord, wurde später nur von Nordrhein-Westfalen überboten.

1999 und 2000 holten die Hamburger den Titel mit Finalsiegen gegen Nordrhein-Westfalen und Hessen. Daran wurde seither nicht mehr ganz angeknüpft. Ihren Platz im Hauptfeld des Turniers behielten die Jungs von der Elbe aber stets, auch wenn dieser in manchen Jahren im letzten Spiel verteidigt werden musste. Gegen Hessen oder Rheinland-Pfalz/Saarland siegte man aber in all diesen Fällen.

2023 hat man wieder einmal starke Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen in der eigenen Gruppe am Samstag. Letztes Jahr gewann man gegen den großen Nachbarn Niedersachsen allerdings das Auftaktspiel mit 13:6 und konnte gelassen in das Spiel gegen die GreenMachine gehen. Gegen Bayern führten die Hamburger im Spiel um Platz drei zur Halbzeit noch, mussten am Ende aber mit Platz vier vorlieb nehmen. Da die Niedersachsen ihrerseits Fünfter wurden und Vorjahres-Erster, -Vierter und -Fünfter bei Jugendländerturnieren jeweils eine Division bilden, kommt es nun in Berlin zum Wiedersehen der identischen Vorjahresgruppe.

Zur Vorbereitung diente zwei Wochen vor dem Turnier schon ein Besuch des Teams in der Hauptstadt. Beim Michael-Porté-Gedenkspiel am 7. Oktober war dem Anlass entsprechend nicht nur das Sportliche im Fokus. Wenn ging es sowieso nur um das gemeinsame Testen – Berlin-Brandenburgs BIG EAST spielt um den Aufstieg ins Hauptfeld und kann beim Turnier selbst nicht Hamburgs Gegner werden.

Der 20:6-Sieg der Berliner Gastgeber dabei sollte nicht überschätzt werden, zeigte den Hamburgern aber schon, dass noch Luft nach oben ist. Für den einzigen Stadtstaat im Teilnehmerfeld der A-Gruppe muss es kein Nachteil sein, dass der Kader sich aus nur fünf Vereinen rekrutiert, das Gros eigentlich nur aus vier. Über die Hälfte der Hamburger Spieler, die nach Berlin reisen, trainieren auch außerhalb der Auswahl gemeinsam bei Jugendbundesligist Hamburg Huskies, der in der GFL Juniors dieses Jahr das Halbfinale erreichte.

Niedersachsen Mustangs: Höllenritt durch Berg und Tal

Jugend-Football spielt schon lange seine besondere Rolle in Niedersachsen. Ins Jugendländerturnier ritten die Niedersachsen Mustangs dennoch etwas später ein als die Vorreiter aus Berlin, Nordrhein-Westfalen und anderswo. Viele Vereine gibt es im Bundesland, die allermeisten davon in ländlichen Gebieten, was die Organisation von Jugendtrainings schwerer macht als in Ballungsräumen.

Umso höher einzuschätzen war der Triumph der Mustangs beim Länderturnier in Solingen 2017. Da hatte man nicht nur im Finale (28:16 gegen Baden-Württemberg), sondern auch in der Vorrunde mit Hamburg und Gastgeber Nordrhein-Westfalen mehrfache Titelträger der Jugendländerturniere davor (und danach) bezwingen können.

Es war die Krönung einer starken Phase von einigen Jahren, in denen man in den Gruppenspielen stets häufiger gewann als verlor. Begonnen hatte dieser Zeitabschnitt mit dem 64:0-Aufstiegssieg 2013 gegen Nachbar Bremen. Davor (und eben auch danach wieder) musste man jedoch mit dem Schicksal einer Fahrstuhlmannschaft leben, kämpfte sich aber immer wieder sofort ins Hauptfeld zurück, wenn es da zuvor den letzten Platz gegeben hatte.

2022 verlor man das erste Spiel gegen die Auswahl Hamburgs nur knapp mit 6:13, in der zweiten Partie hatte man gegen NRW weniger Chancen. Doch in einer bis zum Ende spannenden Partie konnten die Mustangs das Spiel um Platz f¸nf gegen Hessen mit 14:0 für sich entscheiden und bekommen es so dieses Jahr am Samstag in den Gruppenspielen wieder mit Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu tun.

Was für einige auch persönlich direkt ein Wiedersehen wird, die Mustangs setzen in mehr als der Hälfte ihres Berlin-Kaders auf den ältesten zugelassenen Jahrgang 2005 und dessen Routine. Im Schwerpunkt spielt der Großteil der Akteure Vereins-Football in Braunschweig beim Jugendbundesligisten, in Hildesheim beim Nachwuchs des GFL-Aufsteigers bei den Männern und in der Landeshauptstadt Hannover, die sich als zentraler Knotenpunkt für Sichtungsmaßnahmen stets anbietet.

Doch auch aufstrebende Vereine wie aus Osnabrück und viele eben aus kleineren Ortschaften wie Lohne oder Delmenhorst oder aus dem Emsland sind mit hoffnungsvollen Nachwuchsspielern vertreten. Ein Triumph wie 2017 wäre sicherlich eine Sensation, aber Nachbar Hamburg im Gruppenspiel könnte eine machbare Hürde darstellen.


Gedenkspiel an Michael Porté findet erstmalig am 07.10.2023 statt

Knapp 4 Wochen vor dem ersten Todestag von Michael Porté (11. November 2022) findet das Gedenkspiel im Stade Napoleon am Samstag, 07.10.2023 um 15:00 Uhr statt.

Bereits kurz nach seinem tragischen und viel zu frühen Tod, haben sich die beiden Landesverbände Berlin-Brandenburg und Hamburg dazu entschlossen, einmal im Jahr ein Spiel der Junioren Landesauswahlen zu seinem Gedenken auszurichten. So wollen wir sein Wirken für den Football ehren und ihn als wunderbaren und warmherzigen Menschen in Erinnerung behalten. Vor Ort werden ebenfalls seine Frau Susanne und die beiden Söhne sein. Der Eintritt ist frei.


DANKE an ASM Berlin

Wir sagen DANKE an unseren Partner ASM Berlin, die Spezialisten für Sicherheit, Brandschutz und Sanitätsdienst. AFCVBB Präsident Fuad Merdanovic übereichte dem Inhaber Michael Waltner das Trikot der BIG EAST zum Dank für die Unterstützung im Bereich Jugendarbeit.

Wir sagen auch Danke an das ganze ASM Team, das uns bei den Veranstaltungen, wie BBCM und BIG EAST Camps professionell belgeitet.

ASM bietet unseren Vereinen Sanitäter- und Security-Dienste zu Sonderkonditionen an. Anfragen gerne senden an office@asmberlin.de


Berlin, Berlin, sie kommen nach Berlin!

14 lange Jahre fand das Jugendländerturnier nicht mehr in Berlin statt. 2023 wird die Tradition wiederbelebt und so treffen sich am 21./22. Oktober die Besten U19 Spieler Deutschlands im Olympiapark Berlin. Zu dem Turnier werden die Auswahlmannschaften aus acht Bundesländern antreten. Sechs davon spielen in der A Gruppe, Hessen und Berlin-Brandenburg spielen am Sonntag um den Aufstieg in die A Gruppe. Diese ist in zwei Divisionen aufgeteilt:

Division 1

  • Nordrhein-Westfalen
  • Hamburg
  • Niedersachsen

Division 2

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Sachsen

Gespielt wird auf zwei Footballfeldern auf dem Körner Rasenplatz auf dem Gelände des Olympiaparks. Somit sieht der Spielplan wie folgt aus:

Samstag, 21. Oktober 2023

Division 1                                                        Division 2

10:00   Niedersachsen - Hamburg               Sachsen - Bayern

12:45   NRW - Niedersachsen                        BaWü - Sachsen

15:30   Hamburg - NRW                                 Bayern - BaWü

Sonntag, 22. Oktober 2023

Feld 1                                                            

10:00   Spiel um Platz 5 (3. Platz D1 - 3. Platz D2)

12:30   Spiel um Platz 3 (2. Platz D1 - 2. Platz D2)

15:00   Finale (1. Platz D1 - 1. Platz D2)

Feld 2

12:30   Spiel um Aufstieg in die A Gruppe

Hessen - Berlin-Brandenburg

(Kick-Off-Zeiten können noch sich noch ändern.)

Das Gelände am Olympiastadion ist an diesem Wochenende ein Treffen für die gesamte Football Community. Neben Tackle-Football wird am Samstag auch Flag-Football gespielt. Denn erstmalig werden fünf Landesverbände auch mit den U16 Landesauswahlen im Rahmen des Turniers antreten:

  • Team 1     Hessen
  • Team 2     Hamburg
  • Team 3     Berlin-Brandenburg
  • Team 4     NRW
  • Team 5     Saarland

Einige Teams werden von ihren Cheerleadern unterstützt, die als Auswahlmannschaften mit anreisen. Ebenso werden Schiedsrichter aus den Bundesländern in Berlin die Spiele leiten.

Der Zugang zum Olympiapark ist an beiden Tagen kostenlos. Die Spiele werden aber auch auf Sportdeutschland.tv live gezeigt. Organisiert wird das Turnier vom AFCVBB mit Unterstützung der Berliner und Brandenburger Vereine.

Infos unter www.afcvbb.de/jlt2023


Projektwoche beim SV Berliner Bären war ein großer Erfolg

Der SV Berliner Bären lud die Schüler des benachbarten Romain-Rolland-Gymnasiums zu einer Sport-Projektwoche auf sein Vereinsgelände ein. Die Schüler nutzten das Angebot, die Sportarten Tennis, Hockey und Flag-Football in der Woche vom 3.7. bis zum 7.7. auszuprobieren. Die Coaches der Fighting Pandas Jochen Stobernack, Thomas Mroch und David Lingner stellten ein effektives Programm zusammen, so dass die Schulklassen innerhalb von nur fünf Stunden in der Lage waren, ordentliche Spielzüge auszuführen. In der Woche nahmen über 200 Kids teil und konnten Flag-Football kennen lernen. Die gesamte Organisation übernahm Thomas Mroch. Danke an die Mitwirkenden Coaches Jens Krtschmarsch und Christian Engel.  

Auch die Bürgermeisterin von Reinickendorf, Emine Demirbüken-Wegner, nahm sich Zeit, und schaute vorbei. Denn in Reinickendorf wird in der Reginhardstraße aktuell der Sportplatz saniert und es entsteht dort ein Kunstrasenplatz mit Flutlicht und Footballmarkierung, den die Fighting Pandas ab hoffentlich Herbst, dann nutzen können.

Foto: Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner mit dem Coaching Team der Fighting Pandas.


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