Ergebnisse vom Wochenende
Der Beginn der neuen Saison hielt einige spannende und vielversprechende Ansetzungen bereit. Die erste faustdicke Überraschung gab es gleich im Eröffnungsspiel der B-Jugendliga: Die Berlin Thunderbirds besiegten das Prep Team der Berlin Adler mit 22:19. Dieses Endergebnis ist allein schon deshalb bemerkenswert, weil die Gäste zwar mit ihrer Spieleranzahl 48:21 im Vorteil waren, aber daraus auf dem Feld keinen entscheidenden ziehen konnten. Über das gesamte Spiel hinweg rannten die Favoriten einem Rückstand hinterher und mussten zudem noch eine Hinausstellung ihres Quarterbacks hinnehmen. Da auch auf der Gegenseite eine wegen Targeting erfolgte, haben beide Vereine hier noch einiges an Arbeit vor sich. Ein Spielbericht zu diesem Aufeinandertreffen ist hier zu lesen.
Die A-Jugend der Adler löste ihre Aufgabe und bezwang am Sonntagnachmittag die gastgebenden Berlin Rebels am zweiten Spieltag der GFL-Juniors mit 23:15. Beide Mannschaften traten mit vielen jungen Spielern an. Es war ein sehr laufintensives Spiel, welches von den Adlern dominiert wurde. Deren Defense konnte in einem jederzeit fairen Derby das Laufspiel der Rebels besser stoppen. Auch zu diesem Spiel haben die Adler einen Bericht veröffentlicht. Diesen gibt es hier.
Der letztjährige Tabellenletzte Spandau Bulldogs trat bei den Hamburg Blue Devils an und übernahmen nach der 17:35 Niederlage die rote Laterne von diesen. Bis zur Halbzeit hielten die Gäste noch gut mit, aber im dritten Viertel zogen die Norddeutschen entscheidend davon. Da nützte den Spandauern auch ein ausgeglichener Schlussabschnitt nichts mehr.
Eine Spielklasse darunter trafen sich die Berlin Thunderbirds und die Berlin Bears. Dieses gewannen die favorisierten Gäste zwar mit 28:21, bei den optischen Größen- und Gewichtsvorteilen der Bears musste man vorab aber doch ein einseitiges Spiel erwarten. Gut für die Zuschauer, dass das dann so nicht eintraf.
Im anderen Spiel der Jugendregionalliga unterlagen die im heimischen Stadion Wilmersdorf antretenden Berlin Kobras den Potsdam Royals mit 28:42. Die Aufholjagd der Gastgeber kam hier zu spät. Foto: oneeyeview.de/Jan Baldszuhn
Mehr Fotos von diesem Spiel gibt es hier.
Das Landesligateam der Berlin Bullets erlitt eine heftige Niederlage und konnte sich beim 00:67 bei den Rostock Griffins nicht mal auf das Scoreboard bringen. Bereits zur Halbzeit war man beim Drittligisten bereits mit 40 Punkten im Rückstand. Da aber nur 29 Spieler aus dem 51er Kader die Reise nach Warnemünde antraten, war nicht sehr viel mehr drin. Headcoach Torben Keller kommentierte nach dem Spiel: „Insgesamt bin ich mit der Leistung der Spieler zufrieden und freue mich, dass wir vieles, was wir in den letzten Monaten trainiert haben, ausprobieren konnten. Ich bin glücklich über die enorme Einsatzbereitschaft der Spieler. Die Jungs haben Einsatzwillen gezeigt, sich richtig reingehängt und ihr Herz rausgespielt. Das ist das was ich sehen möchte. Es ist mir sehr wichtig, dass wir mit Liebe zum Spiel agieren und die Jungs zeigen was sie wollen. Klar haben wir auch Fehler gemacht, aber das ist okay - dafür sind solche Spiele da, um Fehler aufzudecken. Wir konnten viele neue und junge Spieler testen. Da der Gegner zwei Ligen höher spielt, bin ich mit dem Ausgang zufrieden. Mein Wunsch war es unter 60 Punkten zu bleiben, das haben wir nur knapp verfehlt. Ich hatte die Hoffnung auch wenn es schwer werden würde ebenfalls ein paar Punkte zu machen aber dies blieb uns leider vergönnt.“ Foto: Berlin Bullets
Vom Testspiel der Berlin Bears in Braunschweig liegt bisher kein Ergebnis vor.
Das Warten hat ein Ende
Am Wochenende ist es endlich soweit: Die Saison 2016 beginnt. Nun gilt es, das in vielen Trainingseinheiten erlernte im Spielbetrieb umzusetzen – die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz …
Viele Vereine hatten in den Wintermonaten durch die TV-Übertragungen der National Football League regen Zulauf zu verzeichnen und somit sehr viel mehr zu tun, als in den vergangenen Jahren. Bei manchen Teams war der Andrang sogar so groß, dass diese mit der Spielerpasserstellung nicht mehr hinterherkamen.
Traditionell eröffnen in Berlin/Brandenburg die Jugendteams eine Spielzeit. So auch in diesem Jahr. Den ersten Doubleheader des Jahres gibt es gleich an diesem Samstag ab 11 Uhr im Stadion Britz Süd. Die B-Jugend der Berlin Thunderbirds trifft auf die der Berlin Adler. Letztere wussten in der Vorrunde des vergangenen Jahres zu überzeugen, brachen überraschenderweise im Playoffhalbfinale daheim gegen die Spandau Bulldogs aber ein. Das Team des Gastgebers erlebte eine durchwachsene Saison und gewann lediglich gegen die Berlin Bears. Das soll in diesem Jahr anders werden.
Im Anschluss treffen ab 15 Uhr die A-Jugendmannschaften der Thunderbirds und der Bears aufeinander. Diese beiden Mannschaften spielen in der Jugendregionalliga. Die Bears belegten in der vergangenen Saison hinter den Potsdam Royals den zweiten Platz. Die Gastgeber dagegen landeten nur einen Saisonerfolg gegen die Leipzig Lions und wurden Letzter.
Zeitgleich findet das Spiel des letztjährigen Siegers beim Tabellendritten Berlin Kobras statt. Dieses wird im Stadion Wilmersdorf angepfiffen und ist für beide Teams gleich eine gute Standortbestimmung.
Ebenfalls um 15 Uhr wird Hamburger Hemmingstedter Weg gespielt. Hier findet bereits der zweite Spieltag der GFL-Juniors statt und die Teams aus der Region greifen in das Spielgeschehen ein. Der letztjährige Tabellenletzte Spandau Bulldogs muss bei den Hamburg Blue Devils antreten. Diese verloren am vergangenen Wochenende an gleicher Stelle das Stadtderby gegen die Hamburg Young Huskies mit 03:37 und wollen nun natürlich die rote Laterne abgeben.
Um die Tabellenspitze in der Gruppe Nord der höchsten deutschen Jugendliga werden die Berlin Adler sicher wieder mitspielen. Ein Sieg bei den Berlin Rebels am Sonntag ab 15 Uhr im Stadion Wilmersdorf ist dafür allerdings Voraussetzung.
Auch bei den Seniors wird es langsam Ernst. Vor dem Saisonstart in der Landesliga am nächsten Wochenende zieht es die Berlin Bullets Richtung Norden. Die Rostock Griffins werden am Samstag ab 15 Uhr in Warnemünde Gastgeber eines Testspiels sein. Auch das Regionalligateam der Berlin Bears tritt zu einem vorbereitenden Test an. Die zweite Mannschaft der New Yorker Lions werden am Sonntag deren Gastgeber sein.
US-Quarterback übernimmt die Offense der Berlin Bears
Rebels verpflichten zweiten US-Quarterback
Die ausgezeichneten Kontakte von Rebels-Head Coach Kim Kuci in der Arena Football League machten es möglich: Mit Terell Robinson wechselt ein weiterer Amerikaner an die Spree. Zusammen mit den bereits angekündigten Importen wird der 24-jährige, der auch als Wide Receiver eingesetzt werden kann, am 30.03.2016 in Berlin erwartet.
Robinson, MSC West Offense Player of the Year des Jahres 2014 und gebürtig in South Pittsburg (Tennessee), spielte zuletzt Quarterback an der Faulkner University und zuvor an der University of Tennessee in Chattanooga, wo auch seine Karriere begann.
Kuci, der eine Empfehlung seines letztjährigen Kollegen, Cosmo DeMatteo aufnahm, sieht in seinem Neuzugang eine hervorragende Ergänzung seines Teams: „Terrell ist ein sehr athletischer Quarterback, der ausgezeichnet in unser Spielsystem passt. Laufstärke und hohe Präzision im Passspiel sind seine Stärken und ergänzen sich somit optimal mit denen von Darius Outlaw, der bekanntermaßen seine letzte Saison spielt. Wir werden diese Saison nutzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Terrell ist für uns die beste Wahl für diese Saison des Umbruchs.“
Verstärkung für die Royals
Das Roster der Potsdam Royals für die Spielzeit 2016 nimmt so langsam Formen an. Nach einer erfolgreichen Saison 2015 mit den Allgäu Comets verschlägt es den 140 kg schweren Frankie Pankhurst berufsbedingt nach Potsdam. Die Farnham Knights in Großbritannien waren Pankhursts erste Footballstation. Nun freut er sich auf die Herausforderung bei den Royals: "I am excited to be a part of the Royals, a team with talent and some outstanding football players joining the team as well. I really like to challenge the top with this team!" Headcoach Vogt ist froh, einen erfahrenen Liner für die lange Saison der GFL 2 hinzugewonnen zu haben: "Er bringt eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau mit und wird uns noch mehr Tiefe verleihen."
Sieben weitere Spieler aus Cottbus, Leipzig, Frankfurt (Oder) und Sheffield spielen zukünftig ebenfalls für die Royals. Von den Crayfish stoßen die Wide Receiver Max Kunze, Enrico Stiegemann und Erik Joseph gemeinsam mit Offensive Lineman Roman Franzen zu den Royals. Der 27-jährige Defensive Back Philipp Korzenek spielte zuletzt bei den Leipzig Lions, ebenfalls in der Regionalliga Ost.
Die Potsdamer D-Line erhält Verstärkung durch den 24-jährigen Kamil Ksiezyk. Der 1,84 Meter große 117-Kilo-Mann kommt von den Red Cocks aus Frankfurt (Oder), für die er bis 2013 spielte. Wide Receiver/Defensive Back Henry Soysa ist 20 Jahre alt und kommt von den Sheffield Hallam Warriors. Er studiert in Berlin und trifft bei den Royals wieder auf seinen alten Trainer David Saul.
Quelle: Potsdam Royals
Interview mit Andre Hansen
Mit großen Erwartungen geht auch die B-Jugend der Berlin Bears in die neue Saison. Zu diesen äußerte sich deren Head Coach Andre Hansen.
Frage: Coach Andre, deine B-Jugend hat in den letzten Monaten regen Spielerzuwachs bekommen. Wie hast du das erlebt?
Coach Andre: Mit so einem Zulauf habe ich nicht gerechnet und freue mich natürlich riesig darüber, dass so viele junge Menschen die Leidenschaft am American Football entdeckt haben. Aber das ist nicht nur bei den Bears so, sondern bei allen Berliner Footballvereinen. Dies ist eine großartige Entwicklung für unseren Sport! Und gleichzeitig auch eine Verpflichtung: Jetzt liegt es an uns Coaches, die Mädchen und Jungs zu guten Footballspielern auszubilden.
Frage: Du sprichst die Ausbildung guter Spieler an. Wie wirkt sich denn dieser Andrang auf das Training aus? Es ist doch sicherlich schwieriger, 60 Spieler auszubilden als 20 ...
Coach Andre: Nein, das ist nicht schwieriger als mit 20. Ich habe eine hervorragende und hochmotivierte Coaches Crew, die es uns erlaubt, jede Position gut zu coachen und ein vernünftiges und sauber strukturiertes Training durchzuführen.
Frage: Klingt hervorragend! Wie schätzt du denn mit diesem großen Kader die beginnende Saison ein, was erwartest du?
Coach Andre: Aufgrund der Spielergebnisse im letzten Jahr verbieten sich großformulierte Ziele. Wir haben mit den Rebels, den amtierenden Champions, und den Kobras zwei Teams in unserer Division, die traditionell sehr erfolgreich sind und gut gecoacht werden. Und auch in Dresden und Chemnitz schläft man nicht in der Jugendausbildung! Wenn wir unser Potenzial abrufen, könnte es eine interessante Saison. Allerdings sage ich klar: die Philosophie der Bears besteht darin, dass wir unsere A-Jugend supporten und Spieler für dieses Team ausbilden. Persönliche Eitelkeiten und Ziele haben bei uns kein Platz. Wir wollen als Verein langfristig erfolgreich sein und das Netzwerk, das Sportdirektor Volker Hertzberg aufgebaut hat, weiter ausweiten und umsetzen.
Frage: Du sprichst die dienende Funktion der B-Jugend-Ausbildung an. Wie schwer fällt es dir persönlich, wenn jemand aus der B "herauswächst"?
Coach Andre: Das fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer. Was ich seit Übernahme des Head Coach-Postens gelernt habe: ein Headcoach ist nicht nur Coach, sondern auch Ersatzvater und Berater in allen Lebenslagen. Jeder ist mir daher irgendwie ans Herz gewachsen und sie dann gehen zu lassen ist nicht einfach. Aber nur so entwickeln sich die Jugendlichen weiter und in unserer A-Jugend sind sie ausgezeichnet aufgehoben. Die Jungs dann dort spielen zu sehen erfüllt mich mit großer Freude und macht mich stolz auf diese Spieler!
Frage: Verständlich! Wir alle sind stolz auf dich und dein Team und natürlich auch auf unseren amtierenden Ostmeister, unsere A-Jugend! Zum Schluss ein Wunsch: wenn du einen solchen frei hättest für dich und deine Mannschaft, welcher wäre das?
Coach Andre: An erster Stelle wünsche ich mir, dass alle Spieler von schweren Verletzungen verschont bleiben, damit die Freude am Sport erhalten bleibt und so viel Spielpraxis wie möglich gesammelt wird. Aber das wünsche ich allen anderen Teams auch, damit unsere kleine Footballcommunity weiterwächst.
Quelle: Berlin Bears
Vorbereitungen der Thunderbirds laufen auf Hochtouren
Am letzten Wochenende war die Herrenmannschaft der Berlin Thunderbirds zu Gast im Haus der Sportjugend auf dem Olympiagelände, um dort ihr saisonvorbereitendes Trainingscamp abzuhalten. Über dreißig Spieler trainierten unter der Anleitung von drei Trainern vormittags auf dem Rasenplatz nahe der Geschäftsstelle des AFCVBB e.V. im Olympiapark, am Nachmittag stand dann gleich die Videoauswertung des Vormittags auf dem Programm. Abends war dann Zeit für Teambuilding bei Billard, Kicker und Tischtennis. Da das Wetter mitspielte, das Essen sehr gut war und die Ausstattung der Theorieräume keine Trainerwünsche offenließ, waren alle zufrieden.
Ob auch Martin Lutzke, Head Coach des Aufsteigers in die Oberliga Ost, mit dem Camp zufrieden war, zeigt nachfolgendes Interview.
Frage: Rundum gelungenes Camp? Ist Dein Plan aufgegangen?
Antwort: Das Camp war wirklich gut und ich denke, wir sind ein Stück weitergekommen.
Frage: Kann man eine Mannschaft wirklich auf den Abstiegskampf vorbereiten und wie trainiert man das eigentlich?
Antwort: Das wichtigste ist, dass die Jungs wissen, dass es so kommen wird, man also selbst auch etwas dagegen tun kann. Würde ich von Platz vier reden und wir würden dann am letzten Spieltag unter Druck stehen, würden wir glatt absteigen. Klar, wenn Du für eine Liga viel zu schwach bist und somit dort einfach nichts zu suchen hast, dann spielt man eben nur mit Anstand das Jahr zu Ende und gut ist. Solange man aber eine Chance hat, sollte man auch sehen, sie selbst aktiv zu nutzen. Auf beide Fälle sollte man als Spieler eines Aufsteigers vorbereitet werden, damit man nicht überrascht wird, mit dem Druck nicht mehr klarkommt und plötzlich einfachste, vermeidbare Fehler macht.
Frage: Dabei kommt es im Team doch auf jeden Spieler an, oder?
Antwort: Genau, deshalb haben Coach Sörensen, Coach Schwabe und ich mit allen Spielern Einzelgespräche geführt, um auch sicher zu sein, dass jeder Spieler weiß, was er beizutragen hat und sich seiner Rolle und Verantwortung auch bewusst ist. Als Coach muss man auch immer sehen, dass im deutschen Freizeitfootball die Spieler aus Spaß spielen.
Frage: Diese Gespräche gingen an beiden Tagen bis nach Mitternacht, wann wurde geweckt?
Antwort: Das konnten die Spieler selbst entscheiden, jedenfalls waren zum Frühsport um 7.00 Uhr alle da und somit nach dem gemeinsamen Frühstück auch bei der Trainingsvorbesprechung um 8.45 Uhr. Um 10.00 Uhr begann dann jeweils das Training auf dem Platz.
Frage: War das dann ein „normales“ Training oder macht man das im Camp anders?
Antwort: Das hängt von der Zielsetzung ab. Wir haben viele Neulinge einzubauen und so nah wie möglich an die Stammspieler heranzubringen. Ebenfalls müssen wir die Starter in den Rhythmus bekommen. Vor allem aber ist das andere Timing auf Naturrasen ein Thema für uns, da wir ja nur auf Kunstrasen trainieren. Kontakt haben die Jungs genug im Training auf dem Platz oder beim Formtackling in der Halle.
Frage: Was wurde sonst noch gemacht?
Antwort: Es wurden noch die Mannschaftskapitäne gewählt und die Spielbetreuung besprochen. Die Regeländerungen 2016 wurden thematisiert, Spielerfotos für die Homepages gemacht und jede Menge über Plays im Detail debattiert.
Frage: Was war für Dich das wichtigste Ziel in diesem Camp und hast Du es erreicht?
Antwort: Die richtige Mischung vor Ort zu finden - zwischen Anforderung, ohne zu überfordern sowie dem was wir uns für das Camp inhaltlich vorgenommen hatten - und natürlich keine ernsthaften Verletzungen dort zu bekommen. Aber wir sind da angekommen, wo ich zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auch sein wollte. Bis zu den für uns wichtigen Spielen um den Klassenerhalt ist es ja noch etwas hin.
Text und Foto: Berlin Thunderbirds
Wieder 50.000 Euro für Berlin
Der Radiosender "Berliner Rundfunk 91.4" stiftet wieder insgesamt 50.000 EUR, um Berlin ein Stück besser zu machen.
Bewerben können sich wieder alle Sportvereine, die einen gemeinnützigen Zweck erfüllen.
Je 10.000 Euro bekommen die Vereine, die in den Kalenderwochen 13, 14, 15, 16 und 17 jeweils die meisten gültigen Stimmen in der ermittelten Gewinner-Kategorie beim Online-Voting auf sich vereinen. Mehr Infos zur Aktion gibt es hier.
Der harte Kern der Rebellen
Fünf Spieler bilden seit Jahren das Fundament des GFL-Teams der Berlin Rebels. Mit viel Erfahrung und spielerischem Können trugen sie maßgeblich zum Erfolg der Charlottenburger bei.
Insgesamt 17 Jahre American Football und sämtliche Spielzeiten in den Farben der Berlin Rebels hat Linebacker Orkan Atakan bisher hinter sich gebracht. Mit 16 kam er 1999 zum Verein. In der A-Jugend spielte sich der ältere der Atakan-Brüder erfolgreich in die Riege der besten Linebacker und wechselte 2001 ins Herrenteam. Zu dem Zeitpunkt spielten die Rebels noch in der 4. Liga. Der Durchmarsch glückte und 2009 stieg die #5 mit den Rebels erstmals in die GFL auf.
Die Spielerfahrung von Sebastian Ruf ist kaum zu überbieten. Der Safety geht in diesem Jahr in seine 21. und, wie er selbst sagt, letzte Saison. 1995 begann die #21 seine Footballlaufbahn bei den Berlin Kobras und spielte dort die ersten 10 Jahre. Ruf gehört seit nunmehr 11 Jahren zu den Rebellen, hat alle Höhen und Tiefen des Teams miterlebt und dieses geprägt.
Zu den Urgesteinen der Berlin Rebels kann mit ebenfalls elf Jahren Teamzugehörigkeit auch Center Oliver Wolldeit gezählt werden. Wolldeit begann seine Laufbahn 2001 bei den Berlin Bears, wo er bis 2004 spielte. Seit 2005 trägt die #70 das schwarz-silberne Jersey und unterbrach seine Spielerkarriere in Berlin nur 2009 für ein Jahr, um in den USA an der Kent High School im Bundesstaat Conneticut zu spielen. Ein Jahr zuvor hatte "Olli" mit der deutschen Jugendnationalmannschaft die Europameisterschaft in Spanien gewonnen. Nach seinem Seniorjahr in den USA kehrte er zu den Rebels zurück und stieg mit dem Team in die GFL auf. 2014 wurde der Teamcaptain in den Nationalmannschaftskader berufen.
Immer bereit für sein Team 100 Prozent Einsatz zu zeigen, ist auch Sven Skora. Gestartet 2005 bei den Berlin Kobras, wechselte der heutige Right Guard 2009 zu den Hauptstädtern. Bis heute ist er eine der absolut verlässlichen Konstanten in der Offensive Line. Mittlerweile ist die #73 auch im Coaching Staff der GFL Juniors und der zweiten Mannschaft der Berlin Rebels tätig.
Was Orkan Atakan verletzungsbedingt verwehrt blieb, schaffte sein jüngerer Bruder Baris, der ebenfalls in den Nationalmannschaftskader berufen wurde und 2014 mit dem deutschen Team die Europameisterschaft gewinnen konnte. Seine spielerischen Leistungen während dieser EM waren herausragend. Baris kam 2005 im Alter von 14 Jahren zu den Charlottenburgern und startete ebenfalls im Jugendteam der Rebels. Seit 2010 gehört der 25-Jährige nun als feste Größe und zu den Starting Linebackern im GFL-Team.
Quelle: Berlin Rebels
Facebook-Fans aufgepasst: Ostergewinnspiel
Die Osterüberraschung von "Stifter-helfen.de" für Non-Profits: Unter allen Facebook-Fans von "Stifter-helfen.de" wird gemeinsam mit dem "Hardware wie Neu"-Partner CSS e.V. ein HP ELITEBOOK 8460P, ein PC Komplettsystem HP 6000 inklusive 19“ Markenmonitor oder einen Dell Laserdrucker Modell 2350dn verlost! Das Ostergewinnspiel läuft noch bis Ostermontag, 28. März. Weitere Infos: facebook.com/Stifterhelfen.de/


