Spielansetzungen 01./02.08.2015
Der Sommer hat Berlin fest im Griff, nur wenige Spiele stehen auf dem Programm. Einen Hochkaräter gibt es aber. Die A-Jugend der Berlin Adler hat am vergangenen Samstag das Playoffviertelfinale der GFL-Juniors gegen die U19 der Holzgerlingen Twister knapp gewonnen und spielt nun am Sonntag um 13 Uhr im Stade Napoleon um den Einzug in den Junior Bowl.
Gegner ist der Vorrundenzweite der Gruppe West, die Dortmund Giants. Diese ließen durch ihren Einzug unter die besten Acht aufhorchen und dabei Juniorenserienmeister Düsseldorf Panther hinter sich. Lediglich die beiden Partien gegen die Cologne Crocodiles wurden verloren. Anschließend bezwangen die Giants im Playoffviertelfinale die gastgebenden Saarland Hurricanes mit 50:00 und reisen deshalb voller Optimismus nach Berlin. Das variantenreiche Angriffsspiel der Gäste lässt ein spannendes Aufeinandertreffen zweier gleichwertiger Kontrahenten erwarten. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Head Coach Daniel Kiffner, denn auch die Gäste verfügen über eine aufmerksame Verteidigung, die kleinste Fehler des Gegners sofort bestraft.
Das GFL-Team der Berlin Adler reist bereits am Samstag zum Erzrivalen nach Dresden. Die Adler sind spielerisch gesehen von den Monarchs aber so weit entfernt wie noch nie in der Geschichte der ersten Footballbundesliga. Ob man nach dem ersten Saisonerfolg über die Düsseldorf Panther nochmal nachlegen kann, wird das Spiel im Heinz-Steyer-Stadion zeigen. Kickoff ist um 15 Uhr.
Die Chance, im kommenden Jahr Erstligafootball zu spielen, haben die Potsdam Royals auch nach der Niederlage bei den Hildesheim Invaders noch. Mit acht Minuspunkten belastet, stehen die Potsdamer weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz der GFL2 Gruppe Nord. Ein Sieg gegen die Bielefeld Bulldogs am Samstag ab 16 Uhr würde den Abstand zu den Dolphins aus Paderborn auf zwei Punkte verkürzen. Das Hinspiel konnte mit 32:24 gewonnen werden. Ein spannendes Spiel im Stadion auf dem Gelände der BBIS in Kleinmachnow ist somit garantiert.
In der Regionalliga Ost treten die Berlin Bears bei den Tollense Sharks an. Zumindest die Gastgeber haben noch eine theoretische Aufstiegschance, die Bears nach ihrem 06:06 bei den Leipzig Lions nicht mehr. Mit einem Sieg würden die Südberliner die Rostock Griffins vorzeitig zum Meister machen, da diese ihrerseits ihre beiden Partien gegen die Neubrandenburger bereits gewonnen haben. Gespielt wird in der Sportanlage Datzeberg in Neubrandenburg am Samstag um 15 Uhr.
Bears Senior Flags unterliegen Leipzig Lions 08:24
Am 19.07.15 kam es in der Gruppe Ost der DFFL zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer Leipzig Lions und den zweitplatzierten Berlin Bears. Beide Teams trafen bereits zwei Wochen zuvor in einer Hitzeschlacht in Berlin aufeinander, bei dem die Leipziger durch einen TD plus PAT in den letzten Sekunden des Spiels denkbar knapp 23:24 siegten. Für das Rückspiel musste der Berliner Headcoach Jens Baumgart aufgrund vieler Verletzungen sein Team auf etlichen Positionen verändern. Zwei der ausgefallenen Leistungsträger, WR Marco Schottstädt und LB Björn Hansen, erlitten ihre Verletzungen im Hinspiel gegen Leipzig und hoffen derweil auf baldige Genesung und Rückkehr ins Team.
Beide Teams agierten in ihrer Offense zunächst ohne größeren Raumgewinn: die Berliner Defense hielt gut gegen die Leipziger Offense, während die Offense von Berlin noch stockte und die Leipziger Defense so vor lösbare Aufgaben stellte. Mehrfach mussten daher die jeweiligen Punter ran. Gegen Ende des I. Quarters erlangten die Leipziger jedoch eine gute Feldposition und starteten ihren Drive an der Berliner 38yds-Linie.
Zwei QB-Sacks warfen Leipzig zunächst wieder zurück, doch im nunmehr II. Quarter brachte ein weiter Pass im ausgespielten 4. Versuch die Leipziger letztlich doch noch zum First Down und 15yds dicht an die Berliner Endzone. Ein folgender Pass in die Endzone konnte aber vom Berliner S Jean-Jacques Hitthaler abgefangen und 50yds zurückgetragen werden. Anschließend sollte der Ballbesitz noch mehrfach fruchtlos wechseln, bis letztlich ein von den Leipzigern abgefangener Pass ihnen einen Drive von der Berliner 33yds-Linie ermöglichte. Dank guter Arbeit der Berliner Defense und eines missglückten Field Goals blieb die Partie jedoch weiter ohne Punkte bis fast zur Halbzeit, als der Leipziger QB von der 25yds-Linie aus einen Pass in die hinterste Ecke der Berliner Endzone servierte. Der anschließende PAT gelang und so stand es zur Halbzeit 7:0 für Leipzig.

Die zweite Halbzeit begann zunächst schwierig für die Berliner Offense: ein QB-Sack, ein unvollständiger Pass und ein Platzverweis für WR Alexander Dirlick wegen eines unglücklichen Zusammenstoßes mit einem Leipziger beim Versuch, den anfliegenden Pass zu fangen, führten letztlich zum Punt. Da die Leipziger während des Puntversuchs eine Strafe bekamen, konnten die Berliner ihren Drive zunächst doch fortsetzen und kamen mit platzierten Pässen auf WR Jean-Jacques Hitthaler, der zuvor in der Defense spielte, und DB Guy Schneid, der hier als WR aushalf, bis an die Leipziger 17yds-Linie, doch auch im ausgespielten 4. Versuch nicht darüber hinaus. Leipzig übernahm anschließend nur kurz, da der Berliner LB Zeljko Stevanovic einen Passversuch abfing und so Berlin wieder das Angriffsrecht erhielt. Die Berliner Offense schaffte es anschließend bis zum First Down 15yds vor der Endzone und QB Kat Schneider versuchte drei Pässe in der Endzone vergeblich anzubringen, bevor er es selbst erfolglos mit einem Run versuchte. Leipzig übernahm an der eigenen 8yds-Linie und gleich der erste Runversuch brachte 25yds Raumgewinn, der zweite sollte noch weiter gehen für Leipzigs RB: mit einem Run über 60yds schlängelte er sich durch die Berliner Defense und erzielte den zweiten TD des Tages. Der PAT gelang und so stand es kurz vor Ende des III. Quarters 14:0.
Zu Beginn des IV. Quarters konnte Leipzig den Vorsprung sogar noch ausbauen: ein Pass über knapp 10yds mündete in einem anschließenden Lauf über das halbe Feld und dem 3. TD. Zehn Minuten vor Spielende stand es somit 21:0 (PAT gut). Nach einem erfolglosen Intermezzo der Berliner Offense konnte der vierte TD Leipzigs nur verhindert werden durch einen beherzten Sprint über 40yds von Berlins DB Noah Walz, der den weit davongeeilten Leipziger nicht entkommen ließ und die Flagge noch kurz vor der Endzone ziehen konnte. Nach erfolgreichem Field Goal stand es nunmehr 24:0. Die Berliner starteten anschließend mit neuem QB, der gleichzeitig ein alter Bekannter ist: Allzweckwaffe Jean-Jacques Hitthaler, der die Berliner in der letzten Saison als QB und HC bis ins Finale führte. Ihm gelang nunmehr ein weiter Pass über 30yds in die Arme von WR Guy Schneid, der anschließend ohne Kontakt des Gegners in die Endzone sprintete und damit den ersten TD der Berliner erzielte. Wenige Minuten vor Ende des Spiels stand es schließlich 24:8 (Two Point Conversion gut). Die Berliner gaben nicht auf und kamen schnell wieder in Ballbesitz, jedoch gelang es wenige Sekunden vor dem Abpfiff auch im 4. Versuch nicht zu punkten.
Für die Berliner war es die zweite Niederlage in Folge, während die Leipziger nunmehr ungeschlagen in die Playoff-Runde der besten 8 Teams Deutschlands einziehen. Berlin beendet die reguläre Saison auf dem 2. Platz und zieht damit ebenfalls in die Playoffs ein: die Berlin Bears bestreiten ihr Viertelfinale am 6. September 2015 auf dem Bears Homefield im DeGeWo-Stadion Berlin (Kick Off: 15 Uhr).
Quelle und Foto: Berlin Bears - Sebastian Schreiber
Ergebnisse 25./26.07.2015
Die Saison der A-Jugend der Berlin Adler geht weiter. Wie zu erwarten war, zogen die Schützlinge von Head Coach Daniel Kiffner am Samstag in das Playoffhalbfinale der GFL-Juniors ein. Allerdings taten sie sich dabei überaus schwer und siegten erst in den Schlusssekunden gegen die Holzgerlingen Twister durch ein Field Goal mit 24:22. Im Halbfinale treffen die Adler auf die Dortmund Giants, die im anderen Viertelfinalspiel bei den Saarland Hurricanes mit 50:00 die Oberhand behielten. Foto: Jan Baldszuhn. Mehr Fotos vom Spiel gibt es hier.
Anschließend gewann das GFL-Team der Berlin Adler gegen die Düsseldorf Panther mit 27:07. Wieder einmal war Quarterback Lemar Johnson der beste Spieler der Adler auf dem Platz. Drei Touchdownpässe und ein eigener 19-Yard-Lauf in die gegnerische Endzone brachten den Gastgebern den ersten Sieg in dieser Saison. Dieser reichte wegen des verlorenen direkten Vergleichs jedoch nicht, um das Tabellenende der GFL Gruppe Nord zu verlassen. Foto: Jan Baldszuhn. Mehr Bilder von diesem Spiel sind hier zu finden.
Die Berlin Rebels sind nach der 21:45 Heimniederlage gegen die Dresden Monarchs aus den Playoffrängen der GFL Gruppe Nord gerutscht. Ein Spielbericht dazu gibt es in der Teamzone.
Auch die Potsdam Royals haben einen großen Rückschlag hinnehmen müssen. Eine 07:00 Führung bei den Hildesheim Invaders zur Halbzeit reichte am Ende nicht. Die Niedersachsen drehten das Spiel im dritten Spielabschnitt und gewannen am Ende mit 14:07. Die Royals sind nunmehr Tabellendritter der GFL 2 Gruppe Nord mit vier bzw. fünf Punkten Rückstand auf die Paderborn Dolphins und die Invaders )nach Minuspunkten gerechnet.) Weiterhin im Aufstiegsrennen sind auch noch die Lübeck Cougars und die Cologne Crocodiles.
In der Regionalliga Ost gewannen die Cottbus Crayfish ein ausgeglichenes Spiel mit 21:16 bei den Leipzig Lions und tauschten mit den Berlin Bears die Tabellenplätze. Der Rückstand auf Tabellenführer Rostock Griffins ist jedoch von beiden Berliner Teams nicht mehr aufzuholen.
Überraschend deutlich fiel der Sieg der Berlin Kobras bei den Halle Falken in der Landesliga Ost aus. Die Kobras sind nach dem 60:06 Auswärtserfolg in Halle nun das einzige ungeschlagene Team in der Gruppe B und von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen.
Rebels verlassen Playoffplätze
Durch die 21:45 Heimniederlage gegen die Dresden Monarchs fällt das GFL-Team der Berlin Rebels auf Tabellenplatz 5 der Gruppe Nord zurück. Ausschlaggebend für die auch aus spielerischer Sicht deutliche Niederlage war eine Defense der Rebellen, die an diesem Tag alles andere als überzeugen konnte. Zwar konnte man Big Plays des Gegners durch die Luft meistens verhindern, gegen den Laufangriff der Sachsen agierte die erste Reihe der Charlottenburger oft unglücklich. Viele Verteidiger hingen oft zu lange Zeit am Ballträger, ohne ihn zu Boden bringen zu können. Dazu kamen unnötige Nachlässigkeiten, die zu Strafen führten und den Gästen bereits in derem ersten Drive viele Yards schenkten.
Für die ersten Punkte des Spiels sorgte mit einem Lauf über 5 Yards Donald Russell, vorbereitet durch den neuen Dresdener Quarterback Jake Medlock, der sich in seinem ersten GFL-Spiel sehr beweglich zeigte. Dass er seine Receiver auch mit sehr tiefen Pässen bedienen kann, war im späteren Verlauf des Spiels mehrfach zu sehen. Zunächst begnügte er sich mit einem kurzen Pass in die Endzone auf Radko Zoller. Kicker Jan Hilgenfeldt verwandelte alle PAT und auch das 43-Yard-Field Goal zum 17:00 Mitte des 2.Viertels sicher. Zu diesem Zeitpunkt sah die Defense der Rebels deutlich besser aus als zu Beginn der Partie. Im Angriff lief dagegen auch in der Folgezeit nicht wirklich viel. Den nächsten Punt der Gastgeber trug Trevar Deed über mehr als das halbe Spielfeld hinter die Goalline und kurz vor der Halbzeit war das Spiel mit dem 31:00 nach Pass von Medlock auf Hilgenfeldt praktisch entschieden.
Nach der Pause brachten sich auch die Berliner auf das Scoreboard. Nach dem 12-Yard-Lauf von Quarterback Darius Outlaw in die Endzone des neuen Tabellenvierten wurde der alte Punktabstand durch den nächsten kurzen Pass auf die Dresdener Nr.80 aber postwendend wieder hergestellt. Insgesamt sorgten die Goldhelme doch direkt oder indirekt mehr für die Punkte, denn auch beim 14:38 aus Sicht der Rebels halfen sie im Vorfeld durch Strafen tatkräftig mit. Je ein Mal wurde anschließend auf beiden Seiten durch Trevar Deed und Deontrey Johnson noch gepunktet, dann pfiff Referee Lars Gitting die einseitige Partie ab.
Für die Rebels ist das Erreichen der Playoffs in sehr weite Ferne gerückt. Die beiden knapp verlorenen Partien gegen die Hamburg Huskies fallen nun doppelt ins Gewicht. Diese haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwei Minuspunkte weniger und das etwas leichtere Restprogramm. Das sollte den Hanseaten unter normalen Umständen reichen.
Spielansetzungen 25./26.07.2015
Wie in jedem Jahr eröffnet die GFL-Juniors auch in diesem den Playoffreigen. Berlin ist mit einem Team vertreten. Das A-Jugendteam der Berlin Adler spielt am Samstag um 13 Uhr im heimischen Stade Napoleon gegen den Tabellenzweiten der Gruppe Süd Holzgerlingen Twister. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Mannschaft von Head Coach Daniel Kiffner wäre eine Riesenüberraschung. Zur Erinnerung: Im Jahr 2009 trug die Adler-Jugend ihr letztes Playoffviertelfinalspiel in Berlin aus und holte drei Wochen später den JuniorBowl.
Ganz anders ist die Situation des Herrenteams der Adler. Diese sind von ihrer alten Stärke gegenwärtig sehr weit entfernt. Am Samstag hat das Team von Head Coach Eric Schramm nur noch die Möglichkeit, die rote Laterne der Gruppe Nord der GFL an die Düsseldorf Panther abzugeben. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Sieg im direkten Vergleich. Dafür sind nach der hohen Hinspielniederlage 30 Punkte aufzuholen. Auch dieses Spiel findet im Stade Napoleon statt. Kickoff ist am Samstag um 17 Uhr.
Eine Stunde später wollen die Berlin Rebels im Mommsenstadion ihre Minimalchance auf den Einzug in die Playoffs wahren. Wegen der beiden knappen Niederlagen gegen die Hamburg Huskies muss nun dafür ein Sieg gegen die Dresden Monarchs her. Diese reisen mit einem neuen Quarterback an. Wenn die Verteidigung um Rory Johnson dessen Radius einengen kann, haben die Charlottenburger gute Aussichten auf den fünften Saisonerfolg.
Fünf Saisonerfolge haben die Potsdam Royals bereits. Im Rückspiel bei den Hildesheim Invaders in der GFL 2 geht es aber um mehr. Insgesamt vier Teams können sich noch Hoffnungen auf den direkten Aufstieg machen. Die Royals haben in der aktuellen Tabelle die meisten Minuspunkte. Das Hinspiel haben die Königlichen Anfang Mai gegen die Invaders mit 47:48 verloren und müssen nun gewinnen, wenn sie im Aufstiegsrennen weiter ein ernsthaftes Wort mitreden wollen. Die Partie wird um 16 Uhr im Hildesheimer Eintracht-Stadion angepfiffen.
In der Regionalliga Ost steht an diesem Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm. Die Leipzig Lions haben am Samstag um 16 Uhr in der Ratzelstraße die Cottbus Crayfish zu Gast. Mit dem Aufstieg haben beide Mannschaften nichts mehr zu tun, mit einem Sieg können zumindest die Gäste zwischenzeitlich ihr Punkteverhältnis ausgleichen.
Die Teams der Oberliga Ost haben an diesem und dem nächsten Wochenende spielfrei und auch in der Landesliga Ost findet nur ein Spiel statt. In der Dessauer Straße in Halle treffen sich am Sonntag um 15 Uhr die beiden stärksten Teams der Gruppe B zum ersten Mal in dieser Saison. Mit einem Sieg über die gastgebenden Falken könnten die Berlin Kobras auch nach Pluspunkten nicht nur die Tabellenführung übernehmen, sondern auch für eine Vorentscheidung in dieser Gruppe sorgen.
Ergebnisse 18./19.07.2015
Einen Sieg und drei Niederlagen brachten die Teams aus Berlin an diesem Wochenende von ihren Auswärtsspielen mit nach Hause.
Der einzige Erfolg bedeutete auch gleichzeitig ein Titelgewinn. Die zweite Herrenmannschaft der Berlin Rebels gewann am Sonntagnachmittag beim Tabellendritten der Oberliga Ost Chemnitz Crusaders mit 24:13 und steht vor dem Aufstieg in die Regionalliga Ost.
Dort wird es für die Spandau Bulldogs jetzt richtig eng. Nach der 03:20 Niederlage bei den Tollense Sharks verbleiben die Vorstädter weiter sieglos am Tabellenende und stehen unmittelbar vor dem Abstieg. Eigene Siege aus den verbleibenden drei Partien vorausgesetzt, muss das Team nun auch noch auf Schützenhilfe anderer Mannschaften hoffen.
Mit dem Regen von Wolgast kamen nur die gastgebenden Vandals klar. Diese zeigten sich den Berlin Bullets in allen Belangen überlegen und gewannen mit 39:00. Somit bleibt das Rennen um den Titel in der Gruppe A der Landesliga Ost weiterhin offen. Die besten Karten haben auch weiterhin die Berlin Thunderbirds.
Ein ausgeglichenes Schlussviertel reichte dem Senior Flag Team der Berlin Bears bei den Leipzig Lions nicht. Der Gastgeber sicherte sich mit einem 24:08 den Meistertitel in der DFFL Ost. Trotz der Niederlage ziehen die Südberliner in das Playoffviertelfinale am 06.09.2015 ein. Ein möglicher Gegner in diesem könnten die Lübeck Cougars sein.
Spielansetzungen 18./19.07.2015
In Berlin und Brandenburg sind Sommerferien. Bis zum 23.08.2015 finden in der Region so gut wie keine Spiele statt. Wer auf Football trotzdem nicht verzichten möchte, muss an diesem Wochenende schon etwas weiter fahren.
In der Regionalliga Ost treten die Spandau Bulldogs bei den Tollense Sharks an. Das Hinspiel verloren die Bulldogs Mitte Mai so knapp wie kein anderes ihrer Spiele. Bei noch vier verbleibenden Partien muss nun der erste Saisonsieg her, damit das für die Vermeidung des Abstiegs wichtige Spiel bei den Leipzig Lions nicht schon von vornherein bedeutungslos wird. Kickoff ist am Samstag um 15 Uhr im Neubrandenburger Badeweg.
Einen Tag später will die zweite Herrenmannschaft ihren Siegeszug in der Oberliga Ost fortsetzen und muss dafür nach Chemnitz. Sollten die Charlottenburger dieses Spiel, welches um 15 Uhr im UstiField angepfiffen wird, auch gewinnen, hätten sie nach den Jenaer Hanfrieds auch den letzten Mitkonkurrenten ausgeschaltet und die Meisterschaft in der Tasche.
Ein weiteres Spiel mit regionaler Beteiligung an diesem Wochenende findet in Wolgast statt. Auch hier könnte eine Vorentscheidung fallen. Die Berlin Bullets haben es in der Hand, den Berlin Thunderbirds den Weg zur Meisterschaft in der Gruppe A der Landesliga Ost zu ebnen. Die Gastgeber erwarten die Marzahner am Sonntag um 15 Uhr im Sportforum Wolgast. Diese würden bei einem Sieg nach Minuspunkten mit den Gastgebern gleichziehen und die Südberliner aus ihren letzten beiden Spielen nur noch einen Punkt zum Titel benötigen.
Das wohl spannendste Spiel erwartet die Zuschauer ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr in der Leipziger Ratzelstraße. Das Senior Flag Team der Berlin Bears hat hier die Möglichkeit, die Leipzig Lions im letzten Moment doch noch von der Tabellenspitze zu verdrängen. Den Gastgebern, die das Hinspiel vor 14 Tagen trotz eines 13-Punkte-Rückstands noch mit einem gewannen, reicht ein Unentschieden um das zu verhindern.
Ergebnisse 11./12.07.2015
Die A-Jugend der Berlin Adler ist Nordmeister der GFL Juniors. Das Team von Head Coach Daniel Kiffner siegte am Sonntagnachmittag in Hamburg bei den Young Huskies mit 28:21 und spielt somit vor heimischer Kulisse das Playoffviertelfinale gegen den Südzweiten Holzgerlingen Twister. Durch die Niederlage der Huskies ziehen statt derer die Dresden Monarchs, die gegen die Hamburg Blue Devils mit 21:06 gewannen, erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Playoffs ein.
Ein weiterer großer Gewinner des vergangenen Wochenendes sind die Berlin Rebels. A-Jugend und auch die zweite Herrenmannschaft fuhren wichtige Siege ein. Der Nachwuchs der Rebels besiegte am letzten Spieltag der höchsten deutschen Jugendliga die Spandau Bulldogs mit 17:00. Die Bulldogs müssen nun Ende Oktober in die Relegation. In der Oberliga Ost besiegten die Charlottenburger die Jenaer Hanfrieds mit 28:25 und bauten die Tabellenführung weiter aus. Sie haben nun vier Punkte und eine gewonnene Partie Vorsprung auf die Chemnitz Crusaders, die nach Minuspunkten Zweiter sind. (Foto: Michael Hundt) Ausführliche Spielberichte zu diesen beiden Partien in der „Teamzone“.
Im „Barnim-Duell“ gab es mit den Eberswalder Warriors einen eindeutigen Sieger. Die Warriors gewannen ihr Spiel bei den Schwanebeck Silverbacks mit 35:06 und erzielten ihren ersten Saisonerfolg. Die Silverbacks verbleiben sieglos am Tabellenende der Gruppe A der Landesliga Ost.
In der Jugendregionalliga haben die Potsdam Royals die Tabellenführung abgegeben. Sie verloren überraschend mit 06:08 bei den Berlin Thunderbirds, die sich ihrerseits nun auch wieder Chancen ausrechnen, die Relegation gegen die Spandau Bulldogs bestreiten zu können. Die beste Ausgangsposition hat weiterhin die A-Jugend der Berlin Bears, die am Sonntag die Leipzig Junior Lions mit 28:00 bezwang.
Die Berlin Bullets besiegten in der Jugendoberliga Ost die Jenaer Hanfrieds mit 26:08 und tauschen mit den Gästen die Tabellenplätze in der Gruppe A. Beide Teams werden aber wohl mit dem Aufstieg nichts zu tun haben. Die B-Jugend der Erkner Razorbacks konnte auch das letzte Spiel der Saison nicht gewinnen und unterlag den Spandau Bulldogs mit 06:36. Die Bulldogs waren als Gruppenzweiter bereits für die Playoffs qualifiziert.
In einem weiteren Spiel der Oberliga Ost bezwangen in Erkner die Wernigerode Mountain Tigers die heimischen Razorbacks mit 30:03. (Foto: Michael Hundt)
Mehr Fotos von dieser und der Partie Rebels II-Jenaer Hanfrieds sind hier zu finden.
Rebels II bleibt unbesiegt
Im Spitzenspiel der Oberliga Ost bezwingt die zweite Mannschaft der Berlin Rebels die Jenaer Hanfrieds nach einer sehr spannenden Auseinandersetzung mit 28:25. Es war ein munteres Spiel, welches die knapp 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag in der Berliner Forckenbeckstraße verfolgen konnten. Anders als tags zuvor an gleicher Stelle, als sich die A-Jugend des Gastgebers mit den Spandau Bulldogs abmühte, waren diesmal viele gelungene Aktionen zu sehen.
Die Rebels setzten vornehmlich auf den Lauf, für die Highlights im Angriffsspiel der Gäste sorgte die Kombination Robert Barczyk/Fabian Kühhirt. Diese beiden bereiteten zusammen mit Running Back Nils Bergmann auch die ersten Punkte des Spiels vor. Der Ballträger mit der #22 schloss die erste Angriffsserie mit einem Lauf über drei Yards in die Endzone der Gastgeber ab, Mario Görsch verwandelte diesen und alle folgenden Kicks sicher. Im Gegenzug arbeiteten sich die Hausherren bis in die Redzone der Gäste vor, der Spielführer selbst überwand die letzten beiden Yards zum zwischenzeitlichen 7:7. Viel Raumgewinn durch Big Plays erzielten der Tabellenzweite auch zum Ende des ersten und Beginn des zweiten Spielabschnitts. Mehr als ein Field Goal der #12 der Hanfrieds sprang jedoch nicht heraus.
Kurz vor der Halbzeit wurde es dann das erste Mal turbulent. Erst rannte ein Jenaer Verteidiger den Punter der Rebels um und ein weiteres persönliches Foul seitens der Gäste erhöhte deren Raumstrafe auf 30 Yards. Dieses Geschenk nahm der Tabellenführer dankend an und nach einem 29-Yard-Pass durch die Mitte hieß es 14:10. Anschließend leistete sich der Quarterback der Gäste die erste Interception. Der folgte unmittelbar danach eine auf der Gegenseite. Die Rebels hatten in dieser Situation doppelt Glück: Der Interceptionreturntouchdown wurde wegen eines Haltens aberkannt und für die verbleibenden wenigen Yards bis in die Endzone der Hausherren reichte die Spielzeit nicht mehr.
Strafen gegen die Hanfrieds bestimmten auch den Beginn der zweite Spielhälfte. Die Gastgeber wussten dies zu nutzen und erhöhten durch einen weiteren kurzen Lauf auf 21:10. Aber Jörg Hofmanns Team war noch lange nicht aus dem Spiel. Die immer wieder vom Spielführer gesuchte #17 der Hanfrieds fing einen Pass über 15 Yards und Jonas Holste verkürzte den Rückstand durch eine Conversion auf drei Punkte.
Zu Beginn des Schlussabschnitts setzten die Thüringer noch einen drauf und die Rebels mussten nach einem 60-Yard-Pass auf Mario Görsch auf einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Aber bei noch verbleibenden acht Minuten auf der Uhr war dafür noch viel Zeit. Nach der Interception, die Samer Abood abfing, hätte der Tabellenzweite sogar für eine Vorentscheidung sorgen können, musste sich stattdessen aber mittels Punt vom Angriffsrecht verabschieden. Der Running Back der Charlottenburger leitete mit seinem langen Lauf bis an die gegnerische Redzone den erneuten Führungswechsel ein. Nach gegen die eigene O-Line verhängten 10 Yards und mit verbleibenden zwei Minuten gingen die Gastgeber nach einem 32-Yard-Catch ihrer #8 wieder in Führung.
Die Schlussphase der Partie hatte es dann nochmal in sich. Das Angriffsrecht wechselte nach einer erneuten Interception des Jenaer QB, der mittlerweile auch in der Defense aushelfen musste, aber die Rebels nahmen anschließend viel zu wenig Zeit von der Uhr. So kamen die Hanfrieds, die in dieser Situation keinen Raumgewinn des nach Punkten Führenden zuließen, nach einem Punt erneut in Ballbesitz. Zwei Spielzüge später konnte der Aufstiegskandidat Nr.1 erneut jubeln, denn der letzte Verzweiflungspass des Quarterbacks der Gäste landete wieder in den aus seiner Sicht verkehrten Armen.
Pro Sport Berlin 24 richtet Ladiesbowl aus
Zum nunmehr vierten Mal findet das Endspiel im American Football der Damen in Berlin statt. Das Präsidium des AFCVBB e.V. freut sich darüber, dass Pro Sport Berlin 24 e.V. und die Berlin Kobra Ladies vom American Football Verband Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung des Ladiesbowl XXIV erhalten haben.
Dieser Event ist eine gute Möglichkeit, die Sportart American Football und insbesondere den Frauenfootball in Berlin und Deutschland weiter populär zu machen. Pro Sport Berlin hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, Veranstaltungen dieser Art und Größenordnung hervorragend organisieren zu können, sicher der ausschlaggebende Grund für die Wiedervergabe seitens des AFVD.
Natürlich hofft der Landesverband Berlin/Brandenburg auch auf eine erneute Finalteilnahme des mehrfachen Deutschen Meisters Berlin Kobra Ladies, die den Titel wieder in die Hauptstadt zurückbringen könnten. Das Präsidium des AFCVBB e.V. wünscht Pro Sport 24 eine reibungslose Vorbereitung sowie eine gelungene Durchführung des Endspiels und wird natürlich jede erdenkliche Hilfe zu Teil werden lassen.


