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Ansetzungen 11.06./12.06.2016

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des EuroBowls, welcher am Samstagabend erneut zwischen den Swarco Raiders Tirol und den New Yorker Lions ausgetragen wird. Kickoff ist um 18 Uhr im Innsbrucker Tivoli, RaidersTV überträgt live.

Zu diesem Zeitpunkt werden die meisten Samstagsbegegnungen in Deutschland beendet oder fast beendet sein. Lediglich das Regionalligaspiel der Cottbus Crayfish bei den Leipzig Lions, Kickoff ist um 16 Uhr in der Ratzelstraße, dürfte zu diesem Zeitpunkt noch nicht in die Schlussminuten gehen. Eine Stunde zuvor beginnt im Rostocker Leichtathletikstadion die Partie des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten. Große Chancen sind den Berlin Bears nicht einzuräumen, zu leicht gewannen die Griffins das Hinspiel in Berlin.

Das Auswärtsspiel des GFL2-Teams der Potsdam Royals in Essen findet um 15 Uhr statt. Die Königlichen wollen natürlich den Schwung des 42:28 der Vorwoche in Bonn mitnehmen und die Assindia Cardinals sind meilenweit von alter Stärke entfernt. Der zweite Auswärtssieg ist somit für die Königlichen jedenfalls drin.

In der Oberliga findet kein Spiel mit regionaler Beteiligung statt, aber in der Landesliga sind am Sonntag zwei Teams in Aktion zu sehen. Um 15 Uhr wird im Stadion Wilmersdorf das Spitzenspiel angepfiffen. Zu Gast beim Tabellenzweiten Berlin Kobras wird der Tabellenführer aus Erkner sein. Zeitgleich findet der erste C-Jugend-Freundschaftsvergleich in diesem Jahr statt. Das Helmut-Schleusener-Stadion ist Austragungsort des Spiels zwischen den Spandau Bulldogs und den Berlin Bears.  Die A-Jugend der Südberliner spielt um 11 Uhr bei den Berlin Kobras. Wieder ist das Stadion Wilmersdorf die Spielstätte.

Die GFL-Juniors trägt den nächsten kompletten Spieltag aus. Die Berlin Rebels spielen am Samstag in der Forckenbeckstraße gegen die Hamburg Huskies. Für beide Teams geht es um 15 Uhr lediglich um ein gutes Abschneiden, die Playoffs sind nicht mehr zu erreichen. Die Berlin Adler, bereits für die Playoffs qualifiziert, können sich ebenfalls um 15 Uhr in aller Ruhe auf die Ausscheidungsspiele vorbereiten. Die Hamburg Blue Devils sind aber ein physisch unangenehmer Gegner. Ganz so einfach ist die Aufgabe deshalb am Hemmingstedter Weg dann doch nicht. 24 Stunden später haben die Spandau Bulldogs mit einem Sieg an der Bärnsdorfer Straße in Dresden die letzte Gelegenheit, die drohende Relegation doch noch abzuwenden. An einen Erfolg glauben nach dem 03:55 aus dem Hinspiel aber nur noch die allergrößten Optimisten.

In Berlin beschließen die Adler das 10. Spielwochende der Region. Zu Gast im Stade Napoleon sind am Sonntag ab 15 Uhr die Erkner Razorbacks. Trotz des 26:15 aus dem Hinspiel wird das Prep Team seinen Gegner nicht unterschätzen und alles daran setzen, nach Pluspunkten mit dem Tabellenführer der B-Jugendliga Gruppe A Berlin Thunderbirds gleichzuziehen. Die Berlin Kobra Ladies treten zur selben Zeit auf der BSA Mombach bei den Mainz Golden Eagles an.


Erster Punktspiel-Sieg in der Vereinsgeschichte

Nach einjähriger Ligaabstinenz starteten die Brandenburg Patriots am vergangenen Samstag bei bestem Wetter das erste Heimspiel der Saison gegen die Capital Colts aus Berlin. 120 Zuschauer kamen zum Sportplatz am Wiesenweg um die Mannschaft zu unterstützen.

Die Patriots fanden sofort gut ins Spiel und konnten nach mehreren Laufspielzügen bereits im ersten Drive durch Running Back Paul Rothe in Führung gehen. Auch der Extrapunkt wurde durch Kicker Dustin Winning verwandelt. Die Gäste aus Berlin erwischten einen denkbar schlechten Start. Der Patriots Defense gelang es, einen Passversuch der Colts abzufangen und bis in die Endzone für weitere 6 Punkte zu tragen. Wieder war es Dustin Winning, dem sowohl die Interception, als auch der zweite erfolgreiche Kick zum Extrapunkt gelang. Es folgte ein starker Drive der Capital Colts bis kurz vor die Endzone der Gastgeber, welcher aber von der Defense im letzten Moment gestoppt werden konnte. Mit diesem Turnover on Downs änderte sich das Angriffsrecht.

Die gut funktionierende Offense unter Quarterback Danny Hackmann konnte an den ersten Drive anknüpfen und punktete wieder durch Paul Rothe, der dank des Fullbacks Miles Kimmling und der gesamten Offense, die seine Laufrouten erfolgreich freiblockten, in die Endzone laufen konnte. Dank der guten Defense der Patriots, war nach kurzer Zeit wieder die Offense an der Reihe, die dieses Mal jedoch keine Punkte erzielen konnte. Die Defense der Patriots setzte neue Akzente und konnte erneut Laufspielzüge der Captitol Colts aufhalten. Philipp Meier verteidigte einen Pass auf seinen Gegenspieler, konnte diesen abfangen und kämpfte sich durch mehrere Verfolger in die Endzone.

Auch im nächsten Drive der Colts konnte die Defense alle 4 Versuche verteidigen. Die Offense übernahm in der Mitte des Spielfeldes den Ball. Dank der guten Blockarbeit der Offensive Line konnte wieder Raum gut gemacht werden und Paul Rothe trug zum dritten Mal den Ball zum Touchdown in die Endzone. Diesmal war die Goalline-Verteidigung der Colts zur Stelle und konnte den Kick zum PAT (Point after Touchdown) blocken und somit war der Extrapunkt nicht gut. Der nächste Drive der Patriots zeichnete sich durch mehrere First Downs durch Pässe auf Engler, Klein, Kahl und Muschak aus. Einen hohen Pass bis kurz vor die Endzone des Gegners konnte abschließend Sebastian Engler fangen und in die Endzone zum nächsten Touchdown für die Brandenburg Patriots tragen. Zur Halbzeit stand es dann 41:00.

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Mit viel Ehrgeiz gingen die Patriots geschlossen in die zweite Hälfte des Spiels. Nun übernahm Rookie-Quarterback Maximilian Schütt die Regie, der erstmals für die Patriots auf dem Platz stand. In diesem Defense-dominierten Abschnitt des Spiels konnte jedoch keine der beiden Teams punkten. Die Patriots-Offense eröffnete das vierte und letzte Quarter des Spiels. Diese übernahm in der Mitte des Feldes, konnte aber keinen Passversuch an den Mann bringen. Ein Turnover on Downs war das Ergebnis. Die Defense gab im letzten Drive der Colts nochmal alles und konnte durch eine weitere Interception, wieder durch Safety Dustin Winning, mit herunterlaufender Uhr die letzten Punkte des Spiels auf das Scoreboard bringen.

Somit ging der Sieg des insgesamt sehr fairen Spiels mit einem Endstand von 48:00 an die Brandenburg Patriots und bescherte ihnen in der noch jungen Vereinsgeschichte den ersten Sieg in einem offiziellen Ligaspiel. Die Patriots bedanken sich bei den zahlreichen Fans, die bei strahlendem Sonnenschein den Nachmittag am Wiesenweg verbracht haben und den Sponsoren der Metallbau Windeck GmbH, Hellweg Brandenburg und der Brandenburger Backstuben. Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei den weiteren Heimspielen.

Mannschaft: Head Coach Mario Schumacher

Sebastian Engler, Ludwig Gropler, Hardy Haberland, Danny Hackmann, Oliver Hoffmann, Enrico Hoffmann, Lars Höricke, Timmy Jechow, Martin Kahl, Silvio Kischel, Gordon Kimmling, Miles Kimmling, Robert Klein, Ronny Kraatz, Dominic Kühn, Tim Mahlow, Sascha Martschinkowski, Daniel Maurer, Philipp Meier, Julian Mushak, Steven Niekisch, Günter Pletz, Paul Rothe, Marcel Schober, Marco Schober, Markus Schultze, Daniel Schumacher, Christoph Wilhelm, Dustin Winning

Text und Foto: Brandenburg Patriots / Paul Rothe


Ergebnisse 04.06./05.06.2016

Hochsommerliche Witterungsbedingungen verlangten den Teams an diesem Wochenende buchstäblich alles ab. Trotzdem gab es interessante und spannende Spiele zu erleben.

Mit zwei Niederlagen mussten die Chemnitzer Jugendteams am Samstag die Heimreise antreten. Zunächst verließ die U17 der Berlin Bears mit einem 28:06 Sieg den Platz, noch deutlicher fiel der Sieg des Spitzenreiters der Jugendregionalliga aus. Das 39:13 gegen den Tabellenletzten war auch so zu erwarten. Die Berlin Kobras zogen bei den Leipzig Lions mit 16:21 den kürzeren.

Spannung versprach das Rückspiel des Tabellenführers der B-Jugendliga Gruppe B bei den Berlin Rebels. Foto Jan Baldszuhn.

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Mehr Bilder von diesem Spiel gibt es hier. Jedoch konnten die Gastgeber diesem Anspruch nur im ausgeglichenen Eröffnungsviertel gerecht werden und mussten sich den Berlin Kobras mit 12:32 geschlagen geben. Diesen genügte jeweils ein! Spielzug für jeden Score. Die Defensive Backs der Rebels waren den gegnerischen Wide Receivern in allen Belangen unterlegen. Da bei den eigenen Angriffsbemühungen nur der Roll Out des Quarterbacks wirklich funktionierte, war auch der zweite Vergleich beider Teams von den Rebels nicht zu gewinnen.

Erfolgreicher war im Anschluss das Regionalligateam der Charlottenburger, die die Tollense Sharks nach einem äußerst spannenden Schlussabschnitt noch mit 35:34 bezwangen. Ein Bericht von diesem, am Ende äußerst kuriosen Spiel ist in der Teamzone veröffentlicht. Foto: Jan Baldszuhn, mehr hier.

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Im ersten Spiel der neugeschaffenen Aufbauliga gewannen die Brandenburg Patriots gegen die Capital Colts auf eigenem Platz mit 48:00. Eine empfindliche Niederlage musste das GFL-Team der Berlin Adler in Kiel einstecken. Durch das 21:54 bei den Kiel Baltic Hurricanes rutschen die Adler auf Platz 5 der Tabelle der GFL-Gruppe Nord ab. Auf Playoffkurs bleiben weiterhin die Berlin Rebels, die die Hildesheim Invaders mit 30:13 bezwangen. Foto: frtp.de_Dannhaus.

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Stephan Dannhaus hat auch dieses Spiel in Bildern festgehalten. Seine Galerie ist hier zu sehen, ein Spielbericht ist in der Teamzone veröffentlicht. Einen Sieg und eine Niederlage ihrer Teams sahen die Zuschauer im Helmut-Schleusener-Stadion. Die Damen gewannen erneut, diesmal mit 47:30 gegen die Hannover Grizzlies. Die insgesamt erzielten drei Siege sind ein ansprechendes Polster für die Auswärtspartien in der 2. Damenbundesliga.

Kein Polster hat dagegen die A-Jugend der Vorstädter, die erneut untergingen. Nach dem 00:54 der weiterhin sieglosen Bulldogs gegen den Tabellennachbarn aus Hamburg ist die Relegation kaum noch abzuwenden. Die Berlin Adler ziehen dagegen an der Tabellenspitze unangefochten ihre Kreise. 14:00 gegen die Berlin Rebels war praktisch die Fahrkarte für die Playoffs.

In der Landesliga verloren die Eberswalder Warriors ihr Heimspiel gegen die Wolgast Vandals mit 12:33. Ihren ersten Saisonsieg fuhren die Berlin Bullets ein. Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock fuhr mit einem 00:19 nach Hause. Bullets-Head Coach Torben Keller meinet nach dem Spiel: „Wir waren sehr gut auf den Gegner vorbereitet und dieser hat im Großen und Ganzen so gespielt wie erwartet. Im Endeffekt wollten wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und das hat heute endlich mal gut funktioniert. Wo es in den letzten Wochen zwischen Offense, Defense und Specialteam noch ein Missverhältnis gab, haben heute alle Mannschaftsteile ihren Job gemacht. Ein gelungener Tag für uns, ich bin sehr zufrieden mit allen Mannschaftsteilen. Jeder einzelne Spieler hat heute seine Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich denke, wenn wir an die Leistung von heute anknüpfen, werden wir Erkner auch vor große Probleme stellen können.“


Rebels geben sich keine Blöße

Die Berlin Rebels gewinnen mit 30:13 gegen die Hildesheim Invaders und sind nach ihrem vierten Sieg in Folge weiterhin auf Playoffkurs.

Wegen eines Gewitters über Berlin und nachfolgender, mehr als ausgiebiger, Platzkontrolle durch das Sportamt Charlottenburg wurde die Partie am Sonntagnachmittag erst mit halbstündiger Verspätung angepfiffen. Einmal mehr war der Matchwinner Larry McCoy. Der Running Back der Rebels trug nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Samuel Shannon, der bereits mitten im zweiten Drive der Gastgeber mit einer schweren Schulterverletzung in ein Krankenhaus transportiert werden musste, das Laufspiel praktisch allein und sich wieder mit zwei Scores in die Punkteliste ein. Für die weiteren Punkte des alten und neuen Tabellenführers sorgten Marvin Neugokath mit einem 47-Yard-Fieldgoal, Terell Robinson mit einem Lauf über 39 Yards und nach 38-Yard-Pass auf Leonard Booten. Drei der vier PAT verwandelte Max von Wachsmann.

Die Rebels profitierten dabei von erheblichen Abstimmungsproblemen in beiden Linien der Gäste aus Hildesheim. Diese bekamen die #28 der Hauptstädter nie in den Griff. Auch dem Angriffsspiel der Invaders fehlte es an Durchschlagskraft, was insbesondere Gäste-Quarterback Zach Cavanaugh immer wieder zu spüren bekam und in arge Probleme brachte. Wie schon beim Heimspiel gegen den Deutschen Meister offenbarte der Aufsteiger große Schwächen beim Schutz seines Spielführers und dessen anschließendem Spiel durch die Luft. Den Pässen des starken Arms des US-Imports vermochten die Wide Receiver nicht zu folgen. So blieb nur das Laufspiel über ihn selbst oder Reggie Bullock und das war dementsprechend schnell zu durchschauen. So wunderte es nicht, dass das erste First Down erst Mitte des zweiten Spielabschnitts überhaupt erzielt werden konnte. Am Ende dieses Drives stand aber nur ein 41-Yard-Field Goal von Christian Besser. Beeindruckend war der 96-Yard-Kickoffreturntouchdown von Drew MacReynolds zum 16:10 Halbzeitstand.

Dass es auch anders geht, bewiesen die Gäste mit ihrem ersten Drive in der zweiten Hälfte, in dem sie den Ball fast über das ganze Spielfeld bewegten und dabei über sieben Minuten von der Uhr nahmen. Diese Serie wurde aber hauptsächlich vom zweiten US-Running Back Phillip Gamble getragen. Am Ende stand aber nur das zweite Fieldgoal zum 13:16 aus Sicht der Invasoren. Durch den 31-Yard-Kick von Christian Besser blieben die Invasoren nur kurzzeitig auf Tuchfühlung. Einen Offensivspielzug später brachten die Rebels die nächsten sieben Punkte auf das Scoreboard und waren endgültig auf der Siegerstraße.

Auch einen Fumble der Angriffswaffe Nummer Eins der Hauptstädter konnten die Hildesheimer nicht nutzen, sie wurden anschließend zum vierten Mal vom Platz geschickt, ohne ein First Down erzielt zu haben. Nach einer angetäuschten Ballüberübergabe stellte Terell Robinson den 30:13 Endstand her. Die Rebels ließen anschließend noch einige Spielzüge der Niedersachsen zu, aber nicht mehr.


Rebels II holt wichtige Punkte

Die zweite Mannschaft der Berlin Rebels gewinnt gegen die Tollense Sharks mit 35:34 und verbleibt weiterhin im Mittelfeld der Regionalliga Ost.

Wenn das Wetter am besten ist, werden Spiele ausgerechnet immer im sonnendurchfluteten und windarmen Stadion Wilmersdorf ausgetragen. Auch am ersten Samstag im Juni dieses Jahres waren die äußeren Umstände wieder hervorragend, zumindest für die rund 150 Zuschauer unter dem Dach der Haupttribüne, die im Schatten bei kalten Getränken ein für Regionalligaverhältnisse sehr gutes Spiel mit einem kuriosen Ende zu sehen bekamen. Offenbar fanden Spieler und Schiedsrichter auch sehr viel Gefallen daran, denn sie dehnten die Partie auf fast drei Stunden aus.

Die spielstarke Mannschaft der Gäste, die die körperliche Erscheinung betreffend klar im Vorteil war, ging schnell in Führung. Ein Pass, ein Personal Foul der Gastgeber und drei Läufe ergaben die Führung, da waren die Gastgeber noch nicht wirklich im Spiel angekommen. Den Touchdownlauf des Tollenser Import-Quarterbacks Timothy Robinson (PAT Paul Stubbe) glichen die Gastgeber kurze Zeit später durch Lauf von Devin Müller aus (PAT Ben Hermann.)

Dem schon flotten Auftaktviertel folgte ein noch kurzweiligerer zweiter Spielabschnitt. Der Quarterback der Gäste konnte, geschützt durch eine starke O-Line, immer wieder sehenswerte Pässe anbringen und man musste deshalb den Eindruck gewinnen, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis sich die Neubrandenburger entscheidend absetzen würden. Auch dem zweiten Touchdown ging eine 15-Yard-Strafe der Gastgeber voraus. Robinson bediente den gut aufgelegten Paul Fleischer innerhalb der Redzone zum 07:14 aus Sicht der Gastgeber. Wenn nach dem TD-Pass auf Adrian Peter auch der PAT erfolgreich gewesen wäre, hätte der Aufsteiger im direkten Gegenzug erneut ausgeglichen.

Anschließend genügtem dem Spielführer der Gäste zwei Pässe für die Überwindung des Spielfeldes (PAT Stubbe), die sich mit einer Acht-Punkte-Führung in die Kabine verabschiedeten.

Auch nach der Halbzeit sah es so aus, als würden die Sharks den um 15 Spieler kleineren Kader problemlos wegstecken. Wieder genügten ihnen zwei Spielzüge für die nächsten Punkte, die diesmal Wide Receiver Thomas Keidl nach Pass von Robinson erzielte. Aber die Rebels blieben dran und verkürzten einen Spielzug später auf 21:28, denn Ben Hermann ließ seinem 49-Yard-Pass auf Timoteo Cura noch einen Lauf für zwei Punkte in die Endzone der Gäste folgen.

Der Schlussabschnitt wurde mit einem Interceptionreturntouchdown von Leon Landefeld eröffnet. Dem 28:28 Ausgleich folgte gleich die nächste Interception des Quarterbacks der Gäste, die nun kräftemäßig ihrem viel kleineren Kader und den fast 30° Grad Tribut zollen mussten. Die Rebels bewegten den Ball nun fast ausschließlich am Boden, Ben Hermann brachte seine Farben mit einem Lauf über 11 Yards und eigenem PAT mit 35:28 erstmals in Führung.

Aber die Gäste waren mit ihrem Latein noch nicht am Ende und arbeiteten sich kontinuierlich über das ganze Feld. Paul Stubbe verkürzte mit Catch die Führung der Gastgeber auf einen Punkt. Der den Ausgleich bringende PAT war den Gästen nicht genug, nach der missglückten Conversion standen sie aber praktisch mit leeren Händen da.

Der Versuch eines Onsidekicks schlug fehl, aber die Coaches der Sharks hatten sich bei einer verbleibenden Spielzeit von knapp zwei Minuten nun etwas Besonderes ausgedacht. Die Verteidigung sollte dem Gastgeber einen schnellen Score ermöglichen, um anschließend noch einmal in Ballbesitz zu gelangen. Die Durchführung war aber äußerst kurios anzusehen. Die Rebels gingen deshalb nicht in diese Falle, sammelten bei ihren anschließenden Läufen im Backfield noch ordentlich Strafen ein und hielten so den Drive bis zum Auslaufen der Uhr am Leben.


Ansetzungen 04.06./05.06.2016

Gleich drei Heimspiele tragen die Teams der Berlin Rebels an diesem Wochenende aus. Im Stadion Wilmersdorf findet am Samstag bereits um 11 Uhr das erste Spiel statt. Der ungeschlagene Tabellenführer der Gruppe B der B-Jugendliga trifft auf den Tabellenzweiten, der das 07:20 aus dem brisanten Hinspiel wettmachen möchte.

Im Anschluss um 15 Uhr trifft das Regionalligateam der Charlottenburger auf die Tollense Sharks. Die Gäste aus Neubrandenburg starteten mit zwei knappen Niederlagen beim Tabellenführer aus Rostock und gegen Cottbus in die Saison.

Die beiden Jugendmannschaften der Bears treten am Samstag in der Lipschitzallee an. Es wird ein Berlin-Chemnitz-Duell geben: Die U17-Teams kämpfen ab 12 Uhr um den Anschluss an das Mittelfeld. Ab 16 Uhr spielt dann das ungeschlagene U19-Team gegen das einzige bisher sieglose der Jugendregionalliga. Um den Anschluss an die Tabellenspitze spielen am Sonntag in Leipzig die gastgebenden Lions gegen die Berlin Kobras.

In der neugeschaffenen Aufbauliga spielen am Samstag ab 15 Uhr die Brandenburg Patriots und die Capital Colts gegeneinander. Gespielt wird am Wiesenweg in Brandenburg.

Zwei Spiele der Landesliga stehen an diesem Wochenende ebenfalls auf dem Programm. Die bisher sieglosen Berlin Bullets haben am Sonntag um 15 Uhr Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock zu Gast. Gleichzeitig wird am Eberswalder Wasserturm gespielt. Die heimischen Warriors empfangen die Wolgast Vandals.

Das Spiel der Spandau Bulldogs Ladies gegen die Hannover Grizzlies ist das erste des Doubleheaders am Sonntag im Helmut-Schleusener-Stadion. Kickoff ist um 11 Uhr. Um 15 Uhr haben die GFL-Juniors wahrscheinlich die letzte Gelegenheit der diesjährigen Relegation zu entrinnen. Sollte beim Heimspiel gegen die Hamburg Blue Devils kein Sieg mit mindestens 19 Punkten Vorsprung erzielt werden, werden die Vorstädter an dieser wohl kaum vorbeikommen. Im Stade Napoleon spielt zeitgleich der Tabellenführer. Das Spiel der Berlin Adler gegen den ewigen Widersacher aus Charlottenburg hat diesmal aber eher statistischen Wert. Für die Berlin Rebels wird in diesem Jahr kein Playoffplatz mehr herausspringen, den Adlern wird der ihre wohl kaum noch zu nehmen sein.

Zumindest ein GFL-Team kann der Zuschauer in Berlin erleben. Die Rebels haben am Sonntag Aufsteiger Hildesheim Invaders zu Gast. Ein Vorbericht zu diesem Spiel ist in der Teamzone veröffentlicht. Invaders Head Coach Joe Roman bringt mit zwei US-Importen auf den Positionen Quarterback und Running Back Spieler mit, die immer für viele Punkte sorgen. Die durch Ejections und Verletzungen ersatzgeschwächte Defense des Tabellenführers wird mit Sicherheit alle Hände voll zu tun haben. Kickoff im Mommsenstadion ist um 15 Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Bundesligamannschaft der Berlin Adler bereits wieder aus Kiel zurück. Am Hasseldiekskammer Weg will die Truppe von Head Coach Eric Schramm den dritten Saisonsieg einfahren. Nach der erheblichen Klatsche, die die Kiel Baltic Hurricanes am letzten Samstag in Dresden kassiert haben, müssen die Adler aufpassen, das nicht ausbaden zu müssen.


Invaders reisen nach Berlin

Am Sonntagnachmittag kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der Hildesheim Invaders  und den Berlin Rebels seit 2009. Im Berliner Bezirk Charlottenburg treffen die Hildesheimer auf den aktuellen Tabellenführer der Nordstaffel der höchsten deutschen Footballliga. Eine Hand voll Spieler der Invaders erinnert sich dabei noch an den letzten Besuch im Mommsenstadion. Dort verlor man damals das Hinspiel mit 35:6. Am letzten Spieltag der Saison 2009 standen die Invaders dann auf dem letzten Tabellenplatz der zweiten Liga. Während die Invaders den schweren Gang in die Regionalliga antreten mussten, stiegen die Berlin Rebels als Meister in die German Football League auf. Seitdem spielten die Rebels mit Ausnahme von 2011 durchgehend in der GFL. Nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten stehen die Rebels nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze. Dabei sprang für die Berliner sogar ein Sieg gegen den mehrmaligen Deutschen Meister aus Kiel heraus.

Relativ ruhig war es um die Rebels im Vorfeld der diesjährigen Football-Saison. Aus Sicht der Invaders wirkt der bisherige Verlauf wohl überraschend. „Die Berliner bringen die Hierarchie der letzten Jahre zurZeit ein wenig ins Wanken“, merkt Hildesheims Defensiv-Koordinator Sven Bröker an und führt fort: „Auch so früh in der Saison kann das schon enorm wichtig sein. Die bisherigen drei Siege sind verbucht und stehen eben jetzt auf ihrem Konto.“

Während aus dem Top-Trio bestehend aus Braunschweig, Kiel und Dresden lediglich der niedersächsische Nachbar konstant spielt, deutet sich eine Neuausrichtung der Verfolger Braunschweigs an. Vor der Saison galten die Berliner eher noch als eines der Teams gegen die man sich aus Hildesheimer Sicht sehr gute Chancen ausrechnete. Nun sieht es jedoch nach einem sehr offenen Schlagabtausch in der GFL Nord aus. Auch der letztjährige Playoff-Teilnehmer Hamburg wurde mit einem 30-Punkte-Vorsprung abgespeist und verweilt nun mehr auf dem letzten Tabellenplatz. Da die Hildesheimer sich bisher nur an Düsseldorf (Sieg) und Braunschweig (Niederlage) messen durften, wird das Spiel gegen die Rebels wohl Wegweiser werden.

Dabei müssen die Hildesheimer auf zwei Leistungsträger in der Defensive verzichten. Der letztjährige Newcomer und Shootingstar Paul Jung befindet sich in der Genesungsphase eines Schlüsselbeinbruchs. Diesen musste die medizinische Betreuung im Spiel gegen die Düsseldorf Panther vor zwei Wochen feststellen. Defense Liner Jung wird damit noch einige Wochen ausfallen. Ebenso bitter ist der Ausfall von Linebacker Manuel Wiesmann. Er war nach vor der Saison neu zu den Invaders gekommen, spielte zuvor bei den Braunschweig Lions. Am vergangenen Sonnabend musste er spät im Spiel gegen die Lions vom Platz gestützt werden. Eine Knieverletzung verhindert seinen Einsatz gegen die Rebels. Die endgültige Diagnose steht noch aus, allerdings ist mindestens mit einer mehrwöchigen Pause zu rechnen.

Auf Seiten der Berliner gibt es gegenüber ihrer letzten Partie ebenso schmerzliche Ausfälle. Drei an der Zahl, allerdings wurden diese im Spiel gegen die Hamburg Huskies auf Grund mehrerer Strafen vom Feld gestellt.

Mit von der Partie am Sonntag sind jedoch Berlins Leistungsträger Terell Robinson und Larry McCoy. Robinson, der die Rebels seit dieser Saison als Quarterback aufs Feld führt, gelangen bisher ganze zehn Touchdowns. Ebenso zehn Mal erreichte Runningback McCoy die gegnerische Endzone. Er konnte bereits im letzten Jahr auf ganzer Linie überzeugen. Die Kombination aus Pass-und Laufstärke des US-Amerikanischen Duos sollte also die Hildesheimer Defensive vor eine ernstzunehmende Aufgabe stellen. Linebacker Sascha Diekert sieht die Hildesheimer Verteidigunsgreihen jedoch gerüstet: „Wir haben uns auf das variable Spiel der Berliner eingestellt. Unser Cheftrainer Joe Roman ist ein Taktik-Ass. Er hat für jeden Gegner eine passende Einstellung parat.“

Darüber hinaus durfte sich der Hildesheimer Cheftrainer diese Woche über einen weiteren Neuzugang freuen. Ciro Jordanov heißt der 29-jährige Defense-und Offense-Line Spieler. Er bringt bei 1,98 m Körpergröße stolze 145 Kilo auf die Waage. 2013 durfte er bereits in der GFL für die Cologne Falcons auflaufen, mit denen er prompt den Einzug in die Playoffsschaffte. Er verstärkt nach einer Verletzungspause vorrangig die Defensive der Invaders. Neben Nikola Savic ist er einer von zwei Import-Spielern aus Serbien im diesjährigen Kader der Hildesheimer. Ursprünglich sollten Ciro und Niko gemeinsam an die Bördeziehen. Eine Verletzung Jordanovs verhinderte dies doch bis zuletzt, sodass „Niko“ Savic zunächst ohne Jordanov anheuerte. „Was Nikola da zurzeit abruft ist enorm“, ließ Joe Roman nach dem Spiel gegen Braunschweig verlauten. Neben seiner eigentlichen Funktion in der Offensive Line der Invaders muss das Kraftpaket auch in der Defensive aushelfen. Kombinierte 275 Kilo serbischer Power sollen demnach nun dem starken Angriff der Berlin Rebels standhalten.

Spannung ist also garantiert. Insbesondere hoffen die Invaders dabei auf ihre Fans. Denn auch im Umfeld der Footballer festigt sich eine stetig wachsende Fanbase. Bereits beim ersten Auswärtsspiel der Saison begleiteten zahlreiche Hildesheimer Fans ihre Mannschaft ins 300 km entfernte Düsseldorf. Der steigende Bekanntheitsgrad der amerikanischen Sportart scheint Hildesheim besonders gut getan zu haben. Das zeigten am vergangenen Wochenende bereits die 3500 Zuschauer im Friedrich-Ebert-Stadion. In Berlin scheint die Begeisterung der Fans sich jedoch in Grenzen zu halten. In den letzten Jahren lagen dabei die Zuschauerzahlen meist weit unter der 1000-Marke. Und der Trend scheint sich fortzusetzen. Ein Grund mehr weshalb die Invasoren sich wohl redlich über die Unterstützung ihrer eigenen Anhängerschaft freuen würden.

Text: Torben Dill / Hildesheim Invaders


Berlin Kobras starten Initiative „Football Fights Cancer“

Die Berlin Kobras widmen sich neben dem Football Spiel- und Trainingsbetrieb in sechs eigenen Teams auch in hohem Maße sozialen und karitativen Projekten. Mit dem heutigen Tag starten die Berlin Kobras eine eigene Initiative mit dem Titel „Football Fights Cancer“. Ziel des Projektes ist das vereinsübergreifende Engagement aller Footballteams in Deutschland und Europa zu vereinen und gemeinsam den Kampf gegen Krebs zu unterstützen.

Die Idee:

Jeder Verein in Deutschland und Europa kann sich gemeinsam mit den Berlin Kobras aktiv gegen Krebs engagieren. Viele dutzende gemeinnützige Organisationen haben sich dem Kampf gegen die oftmals totbringende Krankheit und der Pflege und Fürsorge für betroffene Menschen verschrieben. Meistens finanzieren sich diese Organisationen nur durch Sponsoren und Spenden. Die Berlin Kobras wollen für die gesamte Football-Gemeinde in Deutschland der Kommunikator zu diesen Organisationen sein.

Das Engagement:

Alle Vereine, die diesem Projekt beitreten möchten, entrichten eine einmalige Spende von mindestens 500,-€, die zu 100% einer vorher auserwählten Organisation zugutekommt. Dafür erhält der Verein das offizielle „Football Fights Cancer Logo“ in Druckqualität, um damit auf der eigenen Webseite zu werben, die Unterstützung zu dokumentieren und für eigene Medienberichterstattung zu nutzen. Die Vereine erhalten damit ebenfalls das Recht, das Logo auf Drucksachen, Jerseys, Helmen u.ä. zu nutzen. Das Logo wird auf Wunsch mit dem eigenen Vereinslogo kombiniert. Darüber hinaus verpflichten sich die teilnehmenden Vereine, an einem frei gewählten Heimspieltag in den Aktionsmonaten Juni oder Juli, mindestens 5% ihrer Zuschauereinnahmen an das Projekt zu spenden. Die Berlin Kobras bieten die Möglichkeit, Jersey-Aufnäher oder Helmaufkleber (rund, 1,5 Zoll Durchmesser) zur Verfügung zu stellen. Alle Drucksachen werden zum Herstellungspreis plus 10% vertrieben. Der Aufschlag / Erlös wird zu 100% gespendet. Über den in Kürze online verfügbaren Webshop werden Fanartikel der Initiative verkauft. Der Erlös geht ebenfalls in vollem Umfang an die unterstützte Organisation.

Welche Organisation wird unterstützt?

Jedes Jahr wird eine neue Organisation von allen Unterstützern der Initiative demokratisch gewählt. Eine Abstimmung wird online über die offizielle Facebook Seite von „Football Fights Cancer“ durchgeführt und die Ergebnisse dort veröffentlicht.

Wer steckt hinter der Initiative?

Tom Balkow ist Sportdirektor der Berlin Kobras, Head Coach der Kobra Ladies und Initiator des Projektes. Der 37-jährige Berliner ist seit mehr als 20 Jahren in der Berliner Footballszene unterwegs, war als Spieler bei den Berlin Bears und den Berlin Rebels und als Trainer bei den Berlin Adlern, den Spandau Bulldogs, den Berlin Rebels und aktuell den Berlin Kobras.

Tom Balkow über das Projekt: „Die Grundidee war zunächst völlig eigenmotiviert. Ich habe in meiner Familie Menschen, die diese heimtückische Krankheit bekämpfen. Ich begleite seit mehr als drei Jahren meinen Vater durch die körperlich und psychisch schwere Therapie. Wir erfahren viel Hilfe von unterschiedlichsten Organisationen. Hier ist mir bewusst geworden, wie schwer es die einzelnen Projekte haben, sich über Wasser zu halten. Ich wollte etwas tun, um diese Organisationen zu unterstützen. Die Football-Gemeinde in Deutschland ist unsagbar groß und ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam ein weiteres Zeichen setzen können. Als ich diese Idee dem Verein vorgetragen habe, war unser Vorstand sofort motiviert, mich hier zu unterstützen. Einen so starken Verein im Rücken zu wissen und damit auch deutlich zu machen, dass es hier einzig und allein um Engagement und Hilfe geht, ist ein gutes Gefühl. Ich würde mich freuen, wenn uns möglichst viele Vereine zur Seite stehen und sich engagieren. Auch wenn mir bewusst ist, dass die Teams in diesem Land nicht gerade in Saus und Braus leben und auf Zuschauereinnahmen auch angewiesen sind hoffe ich, dass der ein oder andere seine soziale Ader nicht vergessen hat.“

Tom Balkow über das Logo und dessen Bedeutung: „Wir wollten ein schlichtes Logo, welches den Projektnamen, den Football und ein Cancer Ribbon in sich trägt. Die Farbe Lavendel haben wir natürlich gewählt, weil es die internationale Farbe im Kampf gegen den Krebs ist. Im unteren Teil des Logos können wir dann immer die Logos der unterstützenden Vereine inkludieren.“

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Siegfried Spohn, 2.Vorsitzender Berlin Kobras: “Als Tom uns mit der Idee konfrontiert hat, dauerte es keine Sekunde bis zu unserer Zustimmung. Wir engagieren uns sehr stark außerhalb des Footballfeldes. Wir sind zum Beispiel der meines Wissens einzige Verein in Berlin, der aktiv mit Flüchtlingskindern arbeitet und ihnen mit dem Sport ein wenig den tristen Alltag versüßt und die grausigen Erinnerungen für eine Zeit nimmt. Natürlich unterstützen wir mit Manpower und unseren administrativen Möglichkeiten dieses Projekt.“

Wie kann man mitmachen?

Alle Teams, die sich engagieren wollen, können ihr Interesse ganz einfach mit einer kurzen E-Mail an ffc@berlin-kobras.de bekunden. Sie bekommen dann einen Letter of Intent / Code of Conduct zugesandt. Diesen unterschreiben der Verein und die Berlin Kobras. Mit diesem LOI verpflichten sich beide Teams zu den genannten Rahmenbedingungen. Der Verein stimmt den Bedingungen des Projektes zu. Die Berlin Kobras erklären ausdrücklich, dass alle gespendeten Beiträge zu 100% an die gewählte Organisation gespendet werden. Nach Eingang der ersten Spende von mindestens 500,-€ erhält der Verein das Logo in druckfähiger Auflösung zur weiteren Verwendung.

Was ist mit Football Fans und Fanclubs, die helfen wollen?

Jeder einzelne kann die Initiative unterstützen. Bei den Berlin Kobras wurde ein eigenes Konto eingerichtet, auf das jeder seine Spende einzahlen kann. Das gesamte Guthaben des Kontos wird am Ende der Aktionszeit gespendet.

Wann wird die Spende übergeben?

Traditionell endet die Footballsaison in ganz Deutschland mit dem German Bowl. In diese Zeit des Jahres fällt auch die Übergabe eines Spendenschecks. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann auch das neue Aktionsjahr mit einer neu gewählten Organisation, die unterstützt wird.

Weitere Informationen auf https://www.facebook.com/FootballFightsCancer und auf www.berlin-kobras.de

Text und Logo: Berlin Kobras


Ergebnisse 28.05./29.05.2016

Großer Gewinner des vergangenen Wochenendes sind die Berlin Adler. Zwar hatten alle Teams mehr oder weniger Mühe mit ihren Gegnern, aber unter dem Strich kamen nur Siege heraus. Den Anfang machte das Prep Team der Adler, das am Samstag in Erkner 26:15 gewann. Die Razorbacks leisteten trotz eines an Spielern kleinen Kaders über die gesamte Spielzeit hinweg erhebliche Gegenwehr und scheiterte an den eigenen Fehlern.

Auch die A-Jugend der Spandau Bulldogs hielt am Sonntagvormittag lange Zeit beim Tabellenführer mit, verlor nach einem überraschenden 00:07 zur Halbzeit noch mit 00:28. Die Adler bleiben auch im sechsten Spiel ungeschlagen und können, anders als der Rivale aus Charlottenburg, schon mal mit den Playoffs liebäugeln. Die Berlin Rebels verloren nach einem 8-Punkte-Rückstand noch deutlich mit 21:40 bei den Dresden Monarchs und haben somit bereits sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz.

Das GFL-Team der Adler lieferte sich mit den Düsseldorf Panthern einen offenen Schlagabtausch und gewann eine Partie mit zwei sehr schwachen Defensivabteilungen mit 42:39. Matchwinner für die Gastgeber war einmal mehr US-Import Devon Francois, der 163 Yards erlief und drei Touchdowns erzielte. Foto: frtp.de_Dannhaus.

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Mehr Bilder von diesem Spiel gibt es hier. Tabellenführer der Gruppe Nord bleiben vorläufig die Berlin Rebels, die bei ihrem 69:39 Erfolg bei den Hamburg Huskies nicht nur ein wahres Offensivfeuerwerk abbrannten. Auch bei den Strafen langten die Rebellen wieder ordentlich zu. Auf die drei Hinausgestellten wird man beim nächsten Spiel gegen Aufsteiger Hildesheim verzichten müssen, mit durchschnittlich 125 Yards an Strafen pro Spiel war man bereits in der vergangenen Woche schon einsame Spitze.

Keine großen Chancen hatten die Potsdam Royals bei ihrem Gastspiel in Köln. Zwar hatten die Royals in den wesentlichen statistischen Kategorien die Nase leicht vorn, die Punkte erzielten aber die Cologne Crocodiles. Deren flexibleres Laufspiel schuf die Grundlage für den 37:19 Sieg der Domstädter.

Das Comeback des Wochenendes war in Cottbus zu erleben. Wie die Berlin Bears eine 20:00 Halbzeitführung noch verspielen konnten, war nicht zu nachzuvollziehen. Wie die Gastgeber in den ersten beiden Spielabschnitten von der Rolle zu sein schienen, waren die Südberliner nach der Pause nicht wiederzuerkennen. Die Crayfish übernahmen im vierten Viertel mit 21:20 ertsmals die Führung und profitierten anschließend noch von einem Blackout des Special Teams der Spieler von Head Coach Volker Hertzberg, die den anschließenden Kickoff nicht sicherten und so die Gastgeber regelrecht zum vorentscheidenden 28:20 einluden. Zwei nachfolgende Drives der Offense der Bears änderten an diesem Spielstand nichts mehr. Auch in der Jugendoberliga gab es einen Heimsieg der Cottbuser. Durch das 42:10 über die Radebeul Surburbian Foxes zogen die Hausherren mit Tabellenführer Frankfurt/O. Red Cocks nach Punkten gleich.

Die größte Überraschung gab es in der Oberliga. Bereits in der vergangenen Woche spielten die Jenaer Hanfrieds gegen die Berlin Thunderbirds zeitweise nicht wie ein Tabellenführer. Beim Gastspiel in Spandau schienen die Thüringer total von der Rolle. Die Bulldogs nutzten dies gnadenlos und gewannen mit 50:07. Die Berlin Thunderbirds fuhren in Erfurt zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg ein. Nach dem 34:07 bei den gastgebenden Indigos ist man nun vier vom Abstiegsplatz entfernt. Die A-Jugend der Thunderbirds musste sich in der Jugendregionalliga bei den Leipzig Lions mit 18:19 knapp geschlagen geben.

In der Landesliga fanden am Sonntag ebenfalls zwei Spiele statt. Die Erkner Razorbacks schickten Liganeuling Baltic Blue Stars Rostock mit 58:10 nach Hause zurück. Mit den Berlin Bullets ist ein weiteres Team nun mit vier Minuspunkten belastet. Foto: Jan Baldszuhn

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Diese müssen für lange Zeit ohne ihren etatmäßigen Quarterback auskommen und verloren, auch wegen eines fehlenden durchschlagskräftigen Laufspiels bei den Berlin Kobras mit 03:32. Mehr Fotos von diesem Spiel gibt es hier zu sehen, in der Teamzone ist ein Kurzbericht veröffentlicht.


Bullets unterliegen Kobras

In ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison musste sich das Landesligateam der Berlin Bullets den Berlin Kobras mit 03:32 geschlagen geben. „Wir hatten drei Wochen, um uns sehr gut auf diesen Gegner vorzubereiten. Die Spielweise war uns bekannt und das Team war vorbereitet. Wir wussten, dass das heute ein schwerer Gegner werden wird, waren aber zuversichtlich ihn zu packen.“ sagte Offense-Coordinator Jens Eltze nach dem Spiel.

Dass das nicht gelang, lag zuallererst daran, dass die Gäste aus Marzahn im Ergebnis ihres ersten Saisonspiels den längerfristigen Ausfall ihres ersten und einzigen Quarterbacks hinnehmen mussten. So musste Ralf Seemann ran und stellte sich für seinen ersten Einsatz als Spielführer gar nicht mal so schlecht an. Das Laufspiel hingegen konnte, wie bereits im ersten Saisonspiel, wieder nicht überzeugen. So verwunderte es nicht, dass die einzigen Punkte der Bullets aus einem Fieldgoalversuch im Schlussabschnitt entsprangen. Da die Kobras sich bis dahin durch Touchdowns vier Mal auf das Scoreboard brachten, nur die jeweiligen Extrapunkte wollten nicht gelingen, störten sie diese Ehrenpunkte nicht sonderlich.

Wenn es am kommenden Sonntag auf heimischen Platz gegen die Baltic Blue Stars geht, wird sich zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen wird. Beide Teams sind bislang sieglos in der Liga und wahrscheinlich wird es nach diesem Spiel nur einer weiterhin sein.


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