Ansetzungen 23.07./24.07.2016

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Für die nächsten sechs Wochen haben die Schulferien Berlin und Brandenburg fest im Griff. Jugendspiele werden keine stattfinden und die übrigen Ligen haben einen übersichtlicheren Spielbetrieb. Das macht dem interessierten Zuschauer die Auswahl seines Lieblingsspiels etwas einfacher.

Volles Programm gibt es ab jetzt wieder in der GFL. Beide Berliner Teams treten am Samstag auswärts an. Deren Ausgangspositionen sind nicht vergleichbar und die zu lösenden Aufgaben für beide nicht unbedingt einfach. Der Tabellenführer Berlin Rebels spielt ab 16 Uhr im Kilia-Stadion bei den Kiel Baltic Hurricanes. Diese gleichen in dieser Saison einer Wundertüte. Die beiden deutlichen Siege gegen die Berlin Adler waren zu erwarten, die Niederlage im Hinspiel beim Team von Head Coach Kim Kuci ebenso wenig wie das Unentschieden gegen Braunschweig. Die beiden Spiele gegen Dresden und das gegen die Hamburg Huskies lassen überhaupt keinen Schluss auf die wahre Spielstärke des Tabellenvierten zu. Da ging im Positiven wie im Negativen viel und durcheinander.

Die Rebels haben durchaus Grund mit breiter Brust an die Förde zu reisen, denn noch nie waren sie so erfolgreich wie in dieser Saison. Die Erwartungen ob der bisherigen 15:1 Bilanz sind inzwischen auch so hoch wie nie. Auch wenn die verantwortlichen Trainer immer wieder betonen, dass alle von Spiel zu Spiel denken, wäre bei den bisher gezeigten Leistungen alles andere als die erste Playoffteilnahme der Vereinsgeschichte wohl eine Riesenenttäuschung, denn es gibt gegenwärtig in Charlottenburg auch nicht die geringste Veranlassung am weiteren Erfolg zu zweifeln.

Von einer erneuten Playoffteilnahme sind die Berlin Adler auch in diesem Jahr weit entfernt. Für das Team von Head Coach Eric Schramm geht es in erster Linie um Stabilität und Kontinuität in allen Mannschaftsteilen. Die beiden bisherigen Siege wurden gegen die beiden Mannschaften erzielt, die noch hinter den Adlern in der Tabelle rangieren. An dieser Tabellensituation wird sich auch nach dem schweren Spiel der Adler beim Serienmeister in Braunschweig, welches um 18 Uhr im Stadion an der Hamburger Straße angepfiffen wird, nichts ändern. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt zurzeit noch vier Punkte, ein Sieg der Düsseldorf Panther in Hildesheim ist nicht unbedingt zu erwarten.

Die Potsdam Royals sind für zwei Wochenenden nur Zaungast der GFL2 und in der Regionalliga findet nur ein Spiel mit regionaler Beteiligung statt. Wie gewohnt um 16 Uhr spielen die Berlin Bears in der Lipschitzallee gegen die Tollense Sharks. Für beide Mannschaften geht es um den Verbleib in der Liga. Teilen sich die Teams in ihren beiden Vergleichen die Punkte, gerät auch die zweite Mannschaft der Berlin Rebels noch in Gefahr in die Oberliga abzusteigen.

In dieser ist an diesem Wochenende komplett spielfrei und in der darunterliegenden Landesliga finden zwei Spiele statt, in denen sich die Verfolger der Berlin Kobras keine weitere Niederlage leisten können. Deren Gegner bestimmen die zweite Tabellenhälfte. Gast der Erkner Razorbacks am Samstag ab 15 Uhr im Stadion am Dämeritzsee sind die Wolgast Vandals. Diese haben genauso viele Minuspunkte wie ihr Gegner und benötigen 11 Punkte Vorsprung um den direkten Vergleich zu gewinnen. Die andere Partie bestreiten am Sonntag um 15 Uhr am Eberswalder Tum die heimischen Warriors und die Berlin Bullets. Das Hinspiel gewannen die Warriors mit 16:00, seitdem haben die Bullets nicht so wirkliche Fortschritte im Angriffsspiel gemacht, sind aber in der Verteidigung viel stabiler geworden, auch wenn die nachfolgenden Ergebnisse das nicht unbedingt hergeben.

Ein Testspiel vereinbarten für diesen Samstag die Brandenburg Patriots und die Berlin Thunderbirds. Das Team von Head Coach Martin Lutzke will dieses hauptsächlich dafür nutzen, jungen und unerfahrenen Aktiven Spielpraxis zu geben. Für den Gastgeber, die in dieser Saison mit den Schwanebeck Silverbacks und den Capital Colts den Spielbetrieb in der regionalen Aufbauliga bestreiten, ist dieses Treffen ab 15 Uhr am Schwedendamm in Rathenow die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme der eigenen Spielstärke.